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Gute Wünsche, besondere Formulierungen, prägende Segensworte und gute Geschichten gehören zu Advent und Weihnachten. Schreib uns Deine guten Worte einfach hier auf. Herzlichen Dank
Gesucht: Die besten Weihnachtsworte

Texte

„Advent und Weihnachten sind wie ein Schlüsselloch,
durch das ein Licht aus dem Himmel dringt."
von Regina Back, Laupheim


Das Weihnachtsevangelium ist so klar, dass es nicht
vielen Auslegens bedarf, sondern es will nur wohl
betrachtet, angesehen und tief zu Herzen genommen
sein. Und niemand wird mehr Nutzen davon haben als
die, die ihr Herz still halten, alle anderen Dinge
ausschlagen und mit Fleiß in es hineinsehen.
Martin Luther

Advent
Alle wollen nach oben
und natürlich auch ich.
Nur Du, Du willst nach unten.
Mein Gott, was gibt es da schon zu sehen?
Wie bitte?
Ach so: mich.
(Reinhard Ellsel)

Weihnachten ist kein Traum für Stunden, sondern eine Kraftquelle für das Leben.
Wenn der Festtag geht, bleibt Jesus Christus doch jeden Tag bei uns.
Peter Hahne

aus einem Weihnachtspsalm
„Herr, deine Gedanken sind unbezahlbar
Sie sind nicht käuflich....
Wir können mit leeren Händen zu dir kommen
Und gehen mit vollen Händen....
Herr, deine Geschenke sind unbezahlbar
Wir danken dir."
Hanns Dieter Hüsch

 

Geschichten

upload/pdf-symbol16.jpg Zwiegespräch an der Krippe (pdf-Datei)

upload/pdf-symbol16.jpg Zündholz und Kerze (pdf-Datei
     Diese Geschichte kann man ausschneiden, zusammenrollen und in eine Streichholzschachtel legen.

Vorlagen Aufkleber für Streichholzschachteln gibt es hier

upload/pdf-symbol16.jpg Erlebte Weihnachten  Geschichte von Johannes Markus Drechsler

 

Links

www.weihnachtsmann.net

www.krippen.de

google-Suche: weihnachstageschichten

Alte Weihnachtsgeschichten

www.krippen.de/weihnachtsgeschichten.php
 

 

Bitte gute Texte oder Geschichten einfach hier im Kommentarfeld einfügen oder per mail an

rainer.rudolph@ejwue.de

 

Webcode 2009ejw1224

 

geschrieben von rr am 02.12.2009 um 18:48 Uhr.
 


1.

Erlebt(e) Weihnachten
Leise surrend gleiten vor mir die großen Türen des Kaufhauses auseinander. Eine Mischung aus Zimtduft, neonfarben blinkenden Lichterketten und zarten Klängen aus riesigen Lautsprecherboxen schlägt mir entgegen. Erst auf den zweiten Blick fallen mir die vielen Menschen auf, die sich in die Gänge quetschen, um aus überfüllten Regalen noch schnell ein vergoldetes Engelchen mit Flügeln aus Plastik oder eine blau schillernde Kugel für den schon zu überladenen Weihnachtsbaum zu erstehen.

Während ich noch eine gestresste Frau mit ihren zwei kleinen Kindern beobachte, laufe ich an verschiedenen Auslagen vorbei, die in Körben ausgestellt und reichlich mit Lametta und Tannenzweigen geschmückt sind. „Super Christmas-Angebot! 5 €“ steht in dicken, schwarzen Buchstaben auf einem knallorangenen Stern. Ich nehme eines der angebotenen Produkte in die Hand und stelle fest, dass es sich um rote Plastikstiefel, gefüllt mit verschiedenen Schokoladen in allen Sorten und Größen, handelt.
Geschichte weiterlesen (pdf-Datei)

Johannes Markus Drechsler am 06.12.2009 um 12:01 Uhr ( E-Mail )

2.

Wenn die Welt sagt "Gib auf!", flüstert die Hoffnung "Versuch es nochmal"
Markus Strauß am 08.12.2009 um 15:24 Uhr ( E-Mail )

3.

Stell dir vor, es ist Weihnachten und keiner geht hin!
© Carsten Zehm

Tok tok tok! Auf sein Klopfen hin öffnete sich knirschend die Tür und ein zerknittertes Frauengesicht schaute heraus. "Ja? Was denn?!"
"Von drauß' vom Walde komm ..."
"Wir kaufen nichts!!"
Mit einem Knall schloss sich die Tür. Verdutzt starrte der kleine alte Mann die geschlossene Haustür an. Dann seufzte er und klopfte noch einmal. "ICH HABE IHNEN DOCH GESAGT WIR KAUFEN NICHTS!!!", kreischte die Frau durch die geschlossene Tür hindurch, ihre Stimme hörte sich an, als würde eine Kreissäge durch ein Sperrholzbrett sägen. "Hauen Sie ab oder ich ruf' die Polizei!"
Resigniert schüttelte der Alte seinen Kopf. Ein paar Schneeflocken rieselten von seiner roten Mütze. Nachdenklich strich er sich über den weißen Bart, dann seufzte er erneut, tiefer diesmal und sorgenvoller. Ächzend bückte er sich und nahm den großen und schweren Sack auf. Murmelte leise: "Dann eben nicht!" und ging zur Straße. Dort, am Zaun des Grundstückes, stampften unruhig mehrere Rentiere, die vor einen mit Glöckchen behängten Schlitten gespannt waren. Wütend warf der Weihnachtsmann den Sack auf die Ladefläche und zuckte nicht einmal mehr zusammen, als es in diesem gefährlich klirrte.
Geschichte weiterlesen

 

Michael Püngel am 09.12.2009 um 09:36 Uhr ( E-Mail )

4.

Der Schmerz der Lücke
Weihnachten kann zum Horror werden, wenn ein Kind gestorben ist. Der Schmerz der Lücke meldet sich für die zurückgebliebenen Eltern und Geschwister in diesen stillen Tagen besonders heftig. Weihnacht hat für sie seinen Sinn verloren, jedenfalls wenn sie es als reines „Fest der Freude“ erlebt haben. Häufig fliehen die Trauernden, um sich dann im Süden bei Sonne und Wärme noch elender zu fühlen. Was tun?
Dietrich Bonhoeffers Schwester Sabine berichtet von einem Ritual aus ihrem Elternhaus: „Weihnachten 1918 ist alles sehr schwer. Unser Bruder Walter fehlt. Er, der zweitälteste Sohn meiner Eltern, ist am 28.April 1918 als achtzehnjähriger Fahnenjunker im Westen gefallen. Eine schreckliche Lücke ist nun da, und sie bleibt offen.
An diesem Weihnachtstag sagt unsere Mutter: „Wir wollen nachher hinübergehen.“ Das Hinübergehen heißt, wir gehen alle auf den Friedhof. Mama und Papa sind vorher noch einmal ins Wohnzimmer gegangen und haben einen Tannenzweig vom Baum geschnitten mit einem Licht und Lametta und nehmen diesen Weihnachtszweig für das Grab von Walter mit. Auch in den folgenden Jahren ist es zu Weihnachten bei diesem Friedhofsgang geblieben.“
Weihnachten hatte sein „Heilsein“ verloren, wie das Loch im Baum allen zeigte. Die Lücke war nicht verleugnet. Sie wurde nicht überdeckt. Zugleich gab es für die Eltern und die anderen Geschwister eine Verbindung vom Baum zum Grab, von Feier zu Friedhof. Manche Trauernden haben dieses Ritual der Bonhoefferfamilie dankbar aufgenommen und inzwischen selber gestaltet. Sie berichten, es habe ihnen geholfen, Tod und Leben in Beziehung zu bringen, ohne dass sie Weihnachtsstimmung heucheln mussten.
Auch Kinder verstehen dieses Ritual. In einer Familie hat der kleine Bruder des gestorbenen älteren Bruders ein Bild in die Lücke des Baumes gestellt. „Für Klaus“, hat er gesagt. Das Bild ist dort geblieben, bis der Weihnachtsbaum vertrocknet war.
Wolfgang Teichert

Martin Burger am 09.12.2009 um 11:09 Uhr ( E-Mail | Homepage )

5.

die Engel
singen nicht
die Könige gehen vorbei
die Hirten bleiben
bei ihren Herden

Meistens wird Gott
ganz leise
Mensch

von der Öffentlichkeit
unbemerkt
von den Menschen
nicht zur Kenntnis genommen
in einer kleinen
Zweizimmerwohnung
in einem Asylantenwohnheim
in einem Krankenzimmer
in nächtlicher Verzweiflung
in der Stunde der Einsamkeit
in der Freude am Geliebten

meistens wird Gott
ganz leise Mensch

wenn Menschen zu Menschen
werden.

Andrea Schwarz

Kerstin Leuz am 10.12.2009 um 16:33 Uhr ( E-Mail )

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