
Schon am Samstagabend nutzten über 40 Freundinnen und Freunde der „ersten Stunde" die Möglichkeit, im Bergheim zu übernachten und sich über die Entstehungsgeschichte auszutauschen. Professor Dr. Eberhard Weinbrenner, Martin Rehm und Rudolf Maurer berichteten von den Wundern und Mühen der Entstehung des Bergheims.
„Wir, die wir unter der Anleitung eines Zimmermeisters von der Firma Rostan mit „Aufschlagen" beschäftigt waren, machten nicht wie die Anderen jeden zweiten Tag frei, um zu wandern und Berge zu besteigen, sondern arbeiteten voll durch bis der „Richtbaum" aufgestellt werden konnte. Einen Kran gab es damals auf solchen Baustellen nirgends, deswegen mussten alle Balken bis zum Dachfirst per Hand mit dem Seil hochgezogen werden."
So erinnerte sich Rudolf Maurer.
Immer wieder gab es Menschen, die sich von den jungen Leuten um Heiner Völker begeistern ließen und bereit waren, von ihrem wenigen Geld zu spenden. Schon damals waren das Miteinander und die Gespräche in Unterjoch ein wichtiger Programmpunkt. 
Am Sonntag konnten wir einen wunderschönen Gottesdienst auf der Terrasse hinter dem Bergheim feiern. Für die musikalische Begleitung sorgte der Posaunenchor Owen/Teck unter der Leitung von Reiner Däschler, der an diesem Tag seinen 40. Geburtstag feierte.
In seiner Festpredigt erzählte der Leiter des ejw, Pfarrer Gottfried Heinzmann, von Gott als dem traurigen Verlierer, dem unermüdlichem Sucher und dem fröhlichen Finder. Wie oft lassen wir andere Menschen unsere Mühe spüren und wie anders ist da doch Gott, der sich freut, wenn er uns finden kann. Es wurde deutlich, dass das Bergheim schon für viele Menschen ein Ort wurde, an dem Gott die Möglichkeit hatte, Menschen zu finden.
Das Opfer von 578,90 Euro ist für einen Kinderhort mit Tieren in Litauen, der über den ejw-Weltdienst unterstützt wird. Herzlichen Dank.
Nach dem Mittagessen mit leckeren Grillwürstchen und Gaisburger Marsch verteilten sich die rund 200 Gäste in und um das Bergheim herum.
Das Heiner-Völker-Zimmer wurde zum Ort der Stille und der Information. Gästebücher lagen aus, das Bautagebuch konnte gelesen werden und ein Film zur Geschichte des Bergheims aus der Freizeitperspektive von Friedrich Seibold wurde gezeigt.
Im Andachtsraum berichteten Zeitzeugen vom Aufbau des Bergheims. Der Bürgermeister von Unterjoch und der Kurdirektor kamen ins Bergheim und interessierten sich für die Geschichte und die heutige Zusammenarbeit in der Region.
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