
In den letzten Jahren wurden im Silserhof verschiedene kleinere Umbauten und Renovierungen durchgeführt. Mit dem Umbau und der Neugestaltung von gleichzeitig 11 Zimmern wurde jetzt aber der „Startschuss" für eine Gesamterneuerung aller Zimmer und Bäder im Haus gegeben. Die nun über dreißig Jahre alten Zimmer brauchen ein „Facelifting". Zudem werden zusätzlich sieben Duschen/WC eingebaut, was innerhalb der bestehenden Bausubstanz nicht ganz einfach ist.
Auf die Gäste warten in Zukunft helle, gut beleuchtete und komfortable Zimmer, die Nasszellen werden ebenfalls großzügig und freundlich gestaltet und mit Haartrocknern ausgestattet.
Alle Zimmer werden schrittweise bis Ende 2013 erneuert, zudem werden im ganzen Haus an verschiedenen Stellen Renovierungen gemacht - ergänzt wird das Ganze durch ein neues Bilderkonzept.

Ohne die großzügige, fachlich kompetente und an persönlichem Einsatz kaum zu übertreffende Leistung unserer „Rentnergang" unter den organisatorischen „Fittichen" von Martin Schweiker wäre es nicht möglich gewesen, innerhalb von knapp 4 Wochen die ersten 10 Zimmer umzubauen.
Sympathische Nebenerscheinung: alteingesessene Schwaben müssen im gesetzten Alter plötzlich noch italienisch lernen, während sich die beteiligten Bauarbeiter aus Italien unvermittelt in schwäbischer Kommunikation versuchen. Fugenkleber bringen heißt auf Italienisch „prendere Collo" (bring Leim), auf urschwäbisch jedoch „bring mer d'Speis" - diese Verständigung muss man sich einmal bildlich vorstellen mitten im Baulärm.
Kurt Siegenthaler