Das KonfiCup-Landesfinale 2012

Die Sieger des Konfi-Cup 2012:Konfirmanden aus Wittendorf und Lombach im Kirchenbezirk Freudenstadt.(Fotos: Peter Dietrich, Copyright: ejw)

Beim Landesfinale des KonfiCup 2011/2012 der Württembergischen Landeskirche traten am vergangenen Samstag Mannschaften aus 24 Evangelischen Kirchenbezirken gegeneinander an. Nach einem spannenden Endspiel mit Neunmeterschießen ging der Wanderpokal an die Konfirmanden aus Wittendorf und Lombach im Kirchenbezirk Freudenstadt.

„Die Beteiligung steigt“, freut sich Henrik Struve, Landesjugendreferent für Sport beim Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (ejw). 2005 hat der KonfiCup begonnen, diesmal war bereits jeder zweite Kirchenbezirk beim Landesfinale vertreten. Als Ausrichter war kurzfristig der VfB Obertürkheim eingesprungen, auf dessen Gelände wurde parallel auf vier Kleinfeldern gespielt. Zwischen den Begegnungen herrschte bei Konfirmanden und Begleitern eine angenehm entspannte Atmosphäre.

Beim KonfiCup dürfen nur Mixed-Mannschaften antreten: Zu den fünf Spielern plus Torwart müssen mindestens zwei Mädchen gehören – oder aber zwei Jungs. Die Zahl der Auswechselspieler ist unbegrenzt. Die Begegnungen beim Landesfinale dauerten jeweils zwölf Minuten, sie begannen in vier Gruppen zu je sechs Mannschaften. Die jeweils ersten beiden Teams qualifizierten sich für das Viertelfinale. Für Spielplan und Schiedsrichter sorgten der Württembergische Fußballverband und der Sportkreis Stuttgart. Auf kirchlicher Seite kooperierten beim KonfiCup der Eichenkreuz-Sport des ejw, die Evangelische Akademie Bad Boll, das Evangelische Landesjugendpfarramt und das Pädagogisch-Theologische Zentrum (ptz).

Wie viel Kraft das ganztägige Landesfinale und der weite Weg ins Endspiel gekostet hatten, war den Mannschaften Wittendorf/Lombach und Murrhardt Riesberg/Fornsbach (Kirchenbezirk Backnang) beim Endspiel deutlichen anzumerken. Doch die beiden Teams schenkten sich nichts, erst nach Verlängerung und Neunmeterschießen stand der knappe Sieg der Schwarzwälder fest.

 

Eltern in Hochform

Der Kirchenbezirk Vaihingen/Enz ist seit 2006 beim KonfiCup dabei, in diesem Jahr qualifizierte sich eine der beiden Mannschaften aus Kleinglattbach für das Finale. Pfarrerin Anneliese Suur begleitete diese als Fan nach Obertürkheim. War sie auch Trainerin? „Diesen Schuh kann ich mir nicht anziehen“, sagt die Pfarrerin. Die Anmeldung für den KonfiCup muss also jedes Jahr warten, bis sich Eltern als Trainer gefunden haben. Oft sind es Leute, die sonst keinen Bezug zur Kirche haben. „Sie rechnen nicht damit, dass Kirche so etwas macht.“ Die Eltern liefen zur Hochform auf, berichtet Suur von der großen Unterstützung. Der TSV Kleinglattbach half den Konfirmanden unter anderem mit geliehenen Vereinstrikots. Für die Kleinglattbacher war es nicht schwer, genügend Mädchen zu motivieren, vier Mädchen kicken aktiv im Verein. Dafür waren einige Jungs, die sonst nicht spielen, im Team.

HEILIGER RASEN - Bericht des Kirchenfernsehens zum Konfi-Cup 2012

Pioniere mit weiter Anreise

Ziemlich weit zum Finale hatte es die Mannschaft aus Eschach (Kirchenbezirk Ravensburg). Sie stand bereits am sechs Uhr morgens auf. Die fünf Mädchen und fünf Jungs gingen die Sache zusammen mit ihrem Pfarrer und Trainer Friedemann Manz mit großer Begeisterung an. Die vier Neuen im Team bekamen die Ausrüstung, wie Schuhe und Schienbeinschoner, zur Verfügung gestellt. Bei der Qualifikation hatte es das Eschacher Team leicht: Weil der KonfiCup im Kirchenbezirk eine Premiere war, musste das Team nur gegen einen einzigen Gegner antreten. Für diese Begegnung trainierten die Eschacher Konfirmanden im strömenden Regen. Die Eltern halfen engagiert: Die einen organisierten Leberkäswecken, die anderen, die ein Modehaus betreiben, sponserten die Trikots. „Es kommt gut an, dass Kirche so etwas organisiert“, sagt Manz. Er erwartet, dass der KonfiCup nun auch in Ravensburg zur Tradition wird.

Download: Abschlußtabelle KonfiCup-Landesfinale 2012

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