4 x 10 

Das Material besteht aus 40 Einheiten mit 4 verschiedenen Methoden (10 Übungen, 10 Spielsituationen, 10 Orte, 10 Geschichten). Damit bietet EMMAUS SPORT Sportgruppen, die sich regelmäßig treffen, die Chance, etwa ein ganzes Jahr (40 Wochen) inhaltlich zu gestalten. Die Einheiten stehen für sich, können also auch einzeln durch- geführt werden. Wer gerne über einen kürzeren Zeitraum inhaltlich arbeiten will, findet unter dem Abschnitt Staffeln (siehe Seite 21) Vorschläge für Einheiten, die sich für einen Zeitraum von 4, 6, 9 und 12 Wochen eignen.

Die vier Deckkarten halten kurz und knapp alle wichtigen Informationen zur jeweiligen Methode bereit, sodass man auch während der Sporteinheit den Ablauf und einige all- gemeine Hinweise im Blick hat.

Die Mitarbeiterkarte begleitet die Mitarbeitenden durch die Einheit. Hier gibt es praktische Hinweise für die Durchführung, Fragen und biblische Impulse. 

Zu jeder Einheit haben wir eine Frage formuliert, die auf der Karte abgedruckt ist. Sie soll als Hilfestellung dienen, in welche Richtung das Gespräch gehen kann. Letztlich liegt der Fokus nicht auf der Übung, der Spielsituation, dem Ort oder der Geschichte, sondern auf den Fragen, die sich für die Sportler daraus ergeben, sowie dem Prozess in der Gruppe. 

A Übungen erleben 

In dieser Kategorie finden sich zehn Einheiten zu ganz unterschiedlichen sportlichen Übungen. Die Übungen sind so konzipiert, dass sie in vielen Mannschaftssportarten durchgeführt werden können. Sie lassen sich an unter- schiedlichen Stellen in die Sporteinheit einbauen. Für jede Übung sind einleitende Gedanken formuliert, aus denen sich die Frage der Einheit ergibt. Alle weiteren Details und verschiedene praktische Hinweise finden sich auf den jeweiligen Karten der Einheit. 

B Spielsituationen aufgreifen

Im Spiel gibt es immer wieder Situationen, die interessante Parallelen für das Leben und den Glauben bereithalten. Dieses Potenzial will die Methode „B Spielsituationen auf- greifen“ nutzen. Es geht darum, vor der Sporteinheit zu überlegen: Welche zwei bis drei Situationen könnten heute auftreten?

Und wenn eine dieser Situationen eintritt, wird das Spiel kurz unterbrochen und das Geschehene in fünf bis sieben Sätzen aufgegriffen. Es folgt die Frage und ein paar wenige Sekunden Stille, um die Frage wirken zu lassen. An- schließend geht das Spiel normal weiter. Sicherlich eine große Herausforderung, denn es gehört Mut dazu, das Spiel zu unterbrechen und die Situation kurz zu kommentieren. Andererseits ist es im Sport normal, Trainingsbausteine und sportliche Inhalte immer wieder zu analysieren. Letztlich passiert hier nichts anderes.

Wie gesagt, diese Methode braucht Mut, um in der Situation das Spiel zu unterbrechen und etwas zu sagen. Aber sie braucht auch ganz viel Gelassenheit. Denn manchmal tritt keine ausgewählte Situation ein oder man verpasst den Zeitpunkt. Das ist völlig in Ordnung, vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Probiert es einfach aus!

C Orte besuchen

Es gibt Orte und Plätze, die mehr sind, als man auf den ersten Blick vermutet. In dieser Kategorie gibt es zehn Orte, die eine Frage für das Leben bereithalten. Deshalb starten diese zehn Einheiten an einem Ort, der so gut wie in jeder Sporthalle bzw. an jedem Sportplatz vorhanden ist. Nach einer kurzen Begrüßung und einigen einleitenden Sätzen wird die Frage zum Ort gestellt und einige Sekunden Zeit zum persönlichen Nachdenken gelassen. Dann beginnt die eigentliche Sporteinheit.
Für die TN ist es sicher hilfreich, wenn sie eine kurze Information bekommen über das, was jetzt folgt. Der ein oder andere Ort ist durchaus ungewöhnlich für den Start einer Sporteinheit.

D Geschichten erzählen

Die Bibel ist voll von Geschichten und es lohnt sich, diese Geschichten zu erzählen. Die Nacherzählung von biblischen Geschichten hat zu Beginn oder am Ende der Sporteinheit ihren Platz. Sie kommen am besten zur Geltung, wenn sie frei erzählt werden. Die abschließende Frage ergibt sich nahezu automatisch aus der Geschichte und kann mit einem Moment Stille ihre Wirkung besser entfalten. Die für die Erzählung aufbereitete Geschichte und weitere Hinweise finden sich auf den Karten zu den Einheiten.

Der Ablauf einer Sporteinheit mit EMMAUS SPORT könnte folgendermaßen aussehen:
- Der Impuls (vor oder innerhalb der Sporteinheit) Begrüßung, Impuls, Frage, kurze Stille zum persönlichen Nachdenken, Einladung zum späteren Gruppengespräch
- Der Sport (Training oder Spiel)
- Das Gruppengespräch (nach dem Sport)
Austausch mit Fragen und Antworten und Abschluss
Dieser Ablauf ist letztlich bei allen Einheiten gleich, wann der erste Impuls sinnvoll ist, hängt zum Teil an den Gegebenheiten in der Gruppe, manchmal ergibt er sich aus der Einheit. Bei den Methoden „A Übungen erleben“ und „B Spielsituationen aufgreifen“ hat er meist im Laufe der Sporteinheit seinen Platz.

Der Impuls
In jedem Impuls wird eine Frage gestellt, die alle (bewusst oder unterbewusst) begleiten wird, auch wenn das Training bzw. die Sporteinheit danach ganz normal weiter- geht. Um diesen Effekt zu verstärken, ist es wichtig, den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, kurz über die Frage nachzudenken.
Nachdem die Frage Zeit hatte, in der Stille ihre Wirkung
zu entfalten, lohnt es sich, schon einmal auf das Gesprächsangebot nach der Sporteinheit hinzuweisen und einzuladen. Anschließend geht das Training wie üblich weiter.

Das Gruppengespräch
Die Sporteinheit ist zu Ende — und jetzt? Wie wäre es, der Frage gemeinsam mit der Gruppe weiter nachzugehen? Das Gruppengespräch kann entweder direkt in der Sport- halle bzw. auf dem Sportplatz oder an einem Ort in der Nähe stattfinden, der eine geschützte und konzentrierte Gesprächsatmosphäre bietet (Gemeindehaus, Kneipe, Café o.ä.).
Damit sich ein ehrliches, tiefgehendes Gespräch entwickeln kann, ist es hilfreich, vorher als Gruppe bestimmte Punkte zu klären: dazu gehören gegenseitiges Vertrauen, Vertraulichkeit und die Selbstverantwortung dafür, was jeder sagen möchte und was nicht.
Es ist sicher hilfreich alle Sportler am Ende der Sporteinheit noch einmal zum gemeinsamen Austausch einzuladen. Im Gespräch selbst können sie von ihren Eindrücken, Erfahrungen und Gedanken zur Frage erzählen. In der Regel lässt sich nicht planen, wohin sich das Gespräch am Ende bewegt. Das ist auch richtig so. Alle Teilnehmenden sind verschieden und haben unterschiedliche Erfahrungen. Auf der Karte zur jeweiligen Einheit sind Impulse abgedruckt, die im Gespräch helfen.

Der Abschluss
Am Ende jeder Einheit fasst der Mitarbeitende alle Fragen und Gedanken, die geäußert wurden, noch einmal zusammen, setzt sie in Beziehung zum abgedruckten Bibelvers und spricht ein Segenswort zu, das sich auf der Karte findet. 

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