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Meulaboh, ein kleiner Ort in Indonesien. Wie üblich planten die Christen in diesem Ort ihre große gemeinsame Weihnachtsfeier. Jedoch verhinderten ein paar Moslems diese Feier in diesem Dorf. So verlegte die Gemeinde ihre Weihnachtsfeier auf ein nahegelegenes Gebirge auf einem Berg, auf dem sie ihren Gottesdienst feierten, miteinander aßen und schließlich auch übernachteten. Als am nächsten Morgen, dem 26.12.2004 die Tsunamiwelle Meulaboh erreichte, erlebte die Gemeinde dieses Weihnachten im wahrsten Sinne als Rettung, während im Dorf 80% der Bevölkerung ums Leben kamen.
Die Gemeinde hat das erlebt, was Weihnachten bedeutet, nämlich „Rettung“. Als ein paar Engel die Hirten auf dem Feld überraschten, staunten sie nicht schlecht, als ihnen gesagt wurde: „Euch ist heute der Retter geboren, Christus, der Herr!“ Wenn wir uns überlegen, welches Ansehen die Hirten damals hatten! Ausgerechnet sie bekommen gesagt, dass ihnen der Retter geboren ist. Das heißt doch, der Retter ist allen Menschen geboren, und so auch dir, euch und uns allen. Aber wovor will er uns eigentlich retten, uns geht es doch gut?
Aus dem Blickwinkel Gottes sieht das doch etwas anders aus: Gott sieht den Menschen in einem orientierungslosen Ozean schwimmen und versucht dort irgendwie zurecht zu kommen. Er bemerkt dabei nicht, dass er hoffnungslos verloren ist. So hat Gott sich selbst auf den Weg gemacht um diesen verlorenen Menschen zu suchen und zu retten, DAS ist Weihnachten. Gott wird in Jesus Christus Mensch auf dieser Erde und macht deutlich: Es gibt Hoffnung, es gibt Rettung, nämlich bei ihm selbst. So haben wir allen Grund zur Freude und darum lasst uns dieses Weihnachten kräftig feiern.
Johannes Börnert am 22.12.2008 um 16:35 Uhr (
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