
(Quelle: Felix Christen)
1. Abend Thema Gott?
Vidceomittschnitt und Impulse im Onlinemagazin
2. Abend: Thema Glaube
zum Programm am Donnerstag, 31. März
Bericht vom 31.3. Wenn Wertschätzung Leben verändert
Videomittschnitt und Impulse im Onlinemagazin
3. Abend: Thema Liebe
zum Programm am Freitag, 1. April
Videomittschnitt und Impulse im Onlinemagazin
4. Abend: Thema Hoffnung
zum Programm am Samstag, 2. April
Videomittschnitt und Impulse im Onlinemagazin
Youtube Nick Vujicic (ohne Arme ohne Beine)
Presseberichte und Bilder: www.jesushouse.prochrist.org/presse
Bilder: Martin Weinbrenner
Auf der Pressekonferenz zu JesusHouse sprachen Matthias Clausen, Theologe aus Greifswald und Redner bei JesusHouse, Christoph Haase, Erster Vorsitzender der Evangelischen Allianz Stuttgart, und CVJM-Landesreferent Dieter Braun, stellvertretender JesusHouse-Leiter, über den Sinn des Events und die Frage nach dem Sinn des Lebens.

CVJM-Landesreferent Dieter Braun, stellvertretender JesusHouse-Leiter, (rechts im Bild) rechnet mit rund 140.000 Besuchern an den etwa 400 JesusHouse-Veranstaltungsorten in Deutschland
(Quelle: JesusHouse)
Warum veranstalten wir JesusHouse?
Matthias Clausen, (Bildmitte) Theologe aus Greifswald und Redner bei JesusHouse:
Weil wir jungen Leuten Mut machen wollen, ein paar Fragen zu stellen, die man sonst selten stellt. Zum Beispiel: Warum lebe ich eigentlich, wozu bin ich da? Und was hat Gott damit zu tun - wenn es ihn gibt? Und was ändert sich bei mir, wenn ich mich auf den Glauben einlasse? Um all' das geht es bei JesusHouse.
Und deswegen ist JesusHouse auch bewusst eine Mischung aus Event und Gespräch: Ein großes Event mit öffentlicher Wirkung, bei dem einiges geboten wird - gute Rockmusik, spannende Interviewgäste und vieles mehr -, aber auch die Einladung zum persönlichen Gespräch. Für den Glauben kann man eben nicht werben wie für ein Produkt; man kann nur einladen: „Wir sind davon begeistert; aber ob das auch für euch etwas ist, müsst ihr für euch selbst herausfinden." Das heißt, wir wollen die Fragen und auch Zweifel der Jugendlichen ernstnehmen.
Christoph Haase, Erster Vorsitzender der Evangelischen Allianz Stuttgart
Wir haben hier in Stuttgart rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich zum größten Teil ehrenamtlich engagieren. Sie kommen aus 15 unterschiedlichen Gemeinden aus Stuttgart und Umgebung und verteilen sich auf die Arbeitsbereiche Organisation und Information, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherwerbung, Seelsorge und Gebet.
Die Erfahrungen der vergangenen JesusHouse-Veranstaltungen zeigen, dass viele junge Menschen die Abende zum Anlass nehmen, über ihr Leben und ihre persönlichen Ziele nachzudenken. Im Anschluss an das Abendprogramm besteht daher großer Gesprächsbedarf. Um darauf angemessen reagieren zu können, haben wir 120 Seelsorge-Mitarbeiter.
Dieter Braun, CVJM-Landesjugendreferent des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg und stellvertretender JesusHouse-Leiter:
Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens lässt sich ja nicht mal eben beim Telefonjoker einholen - schon gar nicht innerhalb der 30 Sekunden, die bei Günther Jauch für einen Telefonjoker-Anruf zur Verfügung stehen. Vielmehr muss unserer Überzeugung nach jeder Mensch für sich eigene Antworten auf Sinn und Werte suchen. Und das geht eben nur mit gezielter und intensiver Auseinandersetzung. Dafür wollen wir Zeit und Raum bieten, Denkanstöße geben. Und wir wollen vermitteln, dass der christliche Glaube dem Leben Sinn geben kann, und dass er Fundament für Wertmaßstäbe und Verhaltensregeln sein kann.
Quelle: Stuttgarter Zeitung
Donnerstag, 31. März 2011, 19.30 Uhr, Porsche Arena
Vertrauenstest für Jugendliche
Stuttgart, 29. März 2011 - Wer niemandem vertraut, ist irgendwann allein. Und wer jedem vertraut, fällt schnell auf die Nase. Wie erkennt man also, wo sich Vertrauen lohnt? Die Antwort: Hinsehen, prüfen - und ausprobieren. Das gilt auch für den Glauben an Gott. Aber: Gott austesten - geht das? Genau dieser Frage geht JesusHouse, der größte christliche Jugendevent des Jahres, am Donnerstag, 31. März um 19.30 Uhr in der Porsche Arena, auf den Grund und hat dafür ein ebenso unterhaltsames wie ansprechendes Programm vorbereitet.
Mit dabei ist der Berliner Schauspieler und Theologe Torsten Hebel. Der konnte bisher nur darauf vertrauen, dass in Kindern und Jugendlichen aus so genannten Problemvierteln verborgene Talente stecken. Heute weiß er es, denn er hat es ausprobiert: Mit seinem Projekt blu:boks bietet Hebel seit Mitte 2009 Jugendlichen in Berlin Lichtenberg Perspektiven. Und die Jugendlichen nutzen diese Chance intensiv. Hebel ist Gast beim zweiten JesusHouse-Abend und spricht über Glauben, Wissen und seine Arbeit in Berlin. Ein paar seiner Schützlinge begleiten ihn zu JesusHouse, der „Party mit Tiefgang".
„Vertrauen muss doch wachsen. Ich lerne jemand anderen kennen, lasse mich auf ihn ein und gewinne nach und nach Vertrauen. Das ist beim christlichen Glauben genauso: Ich schalte das Vertrauen in Gott oder die Bibel nicht einfach ein, sondern wachse langsam da rein. Das geht aber nur, wenn ich ausprobiere, wozu mich die Bibel einlädt, wenn ich im wahrsten Sinne des Wortes den Vertrauenstest mache. Dazu wollen wir die jungen Menschen ermutigen", sagt Matthias Clausen, Redner bei dem Jugendevent. Er spricht über Vertrauen und was die Bibel dazu sagt. Die Gäste von blu:boks aus Berlin und andere Inhalte des Abends sind gute Beispiele dafür, was das Ergebnis dieses Vertrauenstests sein kann.
Special Guest: Samuel Harfst
Als Straßenmusiker hat Samuel Harfst seine Musikerkarriere begonnen. Mittlerweile tritt der 24 Jahre alte Berliner auf großen Bühnen und in Konzerthallen auf. Am Donnerstag ist er der „Special Guest" am zweiten JesusHouse-Abend und spielt einige seiner aktuellen Songs. Der vom Sportsender Sky und vom ZDF-Kinderkanal bekannte Moderator Tim Niedernolte führt durch das Programm.
Was Liebe kostet
Was bestimmt unser Leben mehr: Die Liebe oder die Bundesregierung? Frankfurter Allgemeine Zeitung, Welt und Zeit scheinen sich einig zu sein: Das Stichwort „Liebe" taucht in den Online-Archiven deutlich öfter auf, als das Stichwort „Bundesregierung". Aber: Was ist eigentlich Liebe? Wie bekommt man sie und vor allem: Ist sie immer mit Bedingungen verknüpft? Das erklären die Zeitungen nicht. JesusHouse, der größte christliche Jugendevent des laufenden Jahres, stellt sich dem Thema: Am Freitag, 1. April um 19.30 Uhr, gibt es in der Porsche Arena Antworten - unterhaltsam, jugendgerecht aufbereitet und selbstverständlich bedingungslos.
„Natürlich ist es leicht, das Thema Liebe mit ein paar Sprüchen auf Sicherheitsabstand zu halten. Aber gerade für Jugendliche und junge Erwachsene ist Liebe die eine große Sehnsucht: Denn sie erleben, dass Anerkennung und Zuneigung häufig von Bedingungen abhängig gemacht werden - das Leben als Dauer-Casting. Wir möchten bei JesusHouse zeigen, dass es auch anders geht. Weil Menschen Liebe so dringend brauchen wie die Luft zum Atmen, machen wir sie zum Thema - und natürlich auch, weil Liebe das Herzstück des christlichen Glaubens ist", erklärt Matthias Clausen, Redner bei JesusHouse.
Als Gast des Abends kommt Bettina Ratering - eine Frau, die in ihrem Leben die verschiedensten Ausprägungen von Liebe am eigenen Leib erfahren hat. Als Tochter einer Prostituierten geriet sie früh ebenfalls in dieses Milieu und machte so Bekanntschaft mit käuflicher Liebe. Aber sie erfuhr auch bedingungslose Liebe, als ein Prediger die mittlerweile drogenabhängige, heruntergekommene 18-Jährige in Zürich aus der Gosse holte und damit ein ganz neuer Lebensabschnitt begann: Heute kümmert sich Bettina Ratering selbst um andere Drogenabhängige, gibt weiter, was sie an bedingungsloser Liebe erfahren hat, und hilft anderen Menschen, ihr Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Show-Programm mit Trial-Bike-Meister
Gleichgewicht steht auch beim Auftritt von Nils Riecker im Mittelpunkt, allerdings auf eine ganz andere Art: Der 16 Jahre alte Gymnasiast fährt seit seinem neunten Lebensjahr Trial Bike, eine Trendsportart, bei der es auf Körperbeherrschung, Mut und eben Gleichgewicht ankommt und bei der man mit einem Fahrrad schier unüberwindbar scheinende Hindernisse bewältigt, riesige Sprünge wagt und atemberaubende Kunststücke zeigt. Riecker war bereits Deutscher Meister in dieser Disziplin und hat je dreimal die Titel Süddeutscher Meister und Bodensee-Meister geholt. Die Sendung moderiert, wie auch an den anderen Abenden, TV-Moderator Tim Niedernolte. Die Band Gracetown gestaltet den Abend musikalisch.
Samstag, 2. April 2011, 19.30 Uhr
Ohne Arme und Beine - aber mit jeder Menge Hoffnung
(Stuttgart, 31. März 2011) - „Keine Arme, keine Beine, keine Probleme." Politisch korrekt ist dieser Satz wohl nur, wenn ihn jemand ohne Arme und Beine sagt. Und in diesem Fall trifft das zu: Nick Vujicic kam ohne Arme und Beine auf die Welt, haderte lange mit seinem Schicksal, wollte sich schon als Kind das Leben nehmen. Irgendwann aber begann er, seine fehlenden Gliedmaßen nicht als Einschränkung, sondern als Chance zu begreifen. Der gefragte Redner trat bereits im Januar 2011 beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf. Jetzt spricht der 28 Jahre alte US-Amerikaner, am Samstag, 2. April ab 19.30 Uhr, in der Porsche Arena beim letzten JesusHouse-Abend darüber, wie sich bei ihm Verzweiflung in Hoffnung wandelte.
Das Thema Hoffnung hat seinen Platz bei JesusHouse, weil viele Jugendliche Experten für enttäuschte Hoffnungen sind: Sie hoffen auf einen Ausbildungsplatz, bekommen aber nur Absagen. Sie hoffen auf die Zuneigung der Eltern, erleben jedoch nur Ablehnung. Sie hoffen auf einen guten Freund oder Partner, werden stattdessen aber nur ausgegrenzt oder gemobbt. „Man braucht schon eine ziemlich robuste Hoffnung, um mit der Welt klarzukommen, so wie sie gerade ist. Bloßer Optimismus reicht da nicht. Wir möchten zeigen, dass Hoffnung trotzdem Sinn macht", sagt Matthias Clausen, Prediger bei JesusHouse, als Vorschau auf seinen Kurzvortrag.
Artisten auf dem Spanngurt
Artistisch wird es, wenn die Elephant Slacklines kommen. Hinter dem phantasievollen Namen verbirgt sich eine Gruppe junger Leute, die einen Großteil ihres Lebens auf einem Spanngurt verbringen. Der wird irgendwo in der Natur - vorzugsweise zwischen Bäumen - aufgespannt und zum Balancieren, Hüpfen, Salto machen und für andere halsbrecherisch anmutende Kunststücke genutzt. Bei JesusHouse zeigen die Elephant Slacklines einige ihrer eindrucksvollsten Nummern. Tim Niedernolte, TV-Moderator, führt durch das Programm, das musikalisch von der Band Gracetown gestaltet wird.
Dazu gibt es Live-Schaltungen an andere Orte, denn der überkonfessionelle Event wird zeitgleich von über 1.400 Jugendgruppen gefeiert. Diese haben in rund 400 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Gemeindehäuser, Lagerhallen, Kinos und andere Räume eingeladen und empfangen dort JesusHouse aus der Porsche Arena per Satellit auf Großbildleinwänden. Zudem lässt sich die Veranstaltung auf dem Fernsehkanal ERF eins und im Internet unter www.jesushouse.de verfolgen.
Die Zugänge zur Arena sind barrierefrei. Für Menschen mit Gehbehinderungen sind leicht zugängliche Plätze in der Halle reserviert. Das komplette Programm wird simultan in deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Pressekontakt:
Thomas Brand - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0234 6014549 oder 0176 23749210
E-Mail: prochrist@brand-kommunikation.de
JesusHouse
ist eine Einladung, sich mit wesentlichen Fragen des Lebens auseinander zu setzen. Die Veranstaltungen richten sich in erster Linie an junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren. JesusHouse wird in zwei zeitlich voneinander getrennten Abschnitten veranstaltet: JesusHouse lokal hat zwischen September und November 2010 stattgefunden. Christliche Jugendgruppen in Deutschland luden für einige Tage in ihrer Stadt zur Beschäftigung mit zentralen Lebensfragen, zum Reden über Gott und die Bibel und zum Singen, Beten und Feiern ein. Bei JesusHouse zentral gibt es inhaltlich ähnliche Akzente, jedoch wird ein zentral veranstaltetes Programm vom 30. März bis 2. April 2011 aus der Porsche-Arena in Stuttgart per Satellit an mehrere hundert teilnehmende Orte übertragen. JesusHouse gibt es bereits zum fünften Mal.
Die vorherigen Events kamen aus Nürnberg (1998), Hannover (2000), Berlin (2004) und Hamburg (2007). Veranstalter ist der ProChrist e.V., Kassel (www.prochrist.org).