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Eichenkreuz-Sport muss sich zeigen
Zukunftsdiskussion mit Sportwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Digel
Gemeinsamer Saisonstart
Rund 200 Mitarbeitende und Freunde des ejw-Sports trafen sich am 9. Oktober 2011 zum Eichenkreuz-SportTag im Bernhäuser Forst. Mit dem Leiter des ejw, Pfarrer Gottfried Heinzmann feierten wir gemeinsam einen Saisonstart-Gottesdienst, bevor es im Anschluss um die Herausforderungen der evangelischen Sportarbeit ging.
Geprägt vom Eichenkreuz-Sport
Was ist das Besondere am Sport in der Kirche?
Welche Rolle spielt der Eichenkreuz-Sport im ejw in Zukunft? Zwei Kernfragen beim kurzweiligen Gespräch mit dem Tübinger Prof. Dr. Helmut Digel. Der renommierte Sportwissenschaftler (im Bild links) zeigte den interessierten Teilnehmern auf, wie seine Außenwahrnehmung auf den Sport im ejw aussieht. „Meine Wurzeln liegen im Eichenkreuz-Sport. Im CVJM Möhringen habe ich jahrelang Handball gespielt. Das hat geprägt“, so betonte der Funktionär seine Verbundenheit.
Wichtiger Baustein für Persönlichkeitsentwicklung
Dabei hob er hervor, dass der Eichenkreuz-Sport einen wertvollen Beitrag für die Jugendarbeit und für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung geben kann. Allerdings sollte man sich in diesem Zusammenhang hinterfragen lassen, ob zukünftig nicht noch stärker eigene Angebotsformen und Konzepte entwickelt werden könnten.
Für was stehen wir?
Der ehemalige Vizepräsident des internationalen Leichtathletikverbandes zielte auf die erkennbare Unterscheidung im Bezug auf die Angebote anderer Sportverbände. „Der Eichenkreuz-Sport muss sich zeigen. Die Sportpraxis, die das Eichenkreuz dem modernen Sport anzubieten hat, scheint für mich interessante Perspektiven aufzuweisen. Der protestantische Glaube, der im Hintergrund des Sporttreibens den tragenden Rahmen bietet, scheint dabei Gewähr zu geben, dass man dem Sport im kirchlichen Gemeindeleben eine Entfaltungsmöglichkeit eröffnet, über die er ohne diesen christlichen Rahmen heute nur ganz selten verfügt.“ Dabei sollte der Schwerpunkt auf prägende Gemeinschaftserfahrungen gelegt werden und damit durch passender Verkündigung Glauben erlebbar zu machen. Das sei das eigentliche Alleinstellungsmerkmal unseres Sports.
Fachausschuss nimmt Impulse auf
Anfang Januar 2012 fand ein erstes Zukunftsgespräch der Verantwortlichen für die Eichenkreuz-Sportarbeit im ejw mit Prof. Dr. Helmut Digel statt. Hier konnten erste Zukunftsthemen erörtert werden.
Das Leitungsgremium des Eichenkreuz-Sports im ejw wird bei seiner Klausur vom 9.-11. März 2012 die Zukunftsentwicklung des Sports im ejw weiter behandeln.
Gerne nehmen wir eure Impulse und Ideen auf. Wir informieren an dieser Stelle anschließend auch über die Ergebnisse und den weiteren Prozess.
Wir freuen uns auf eure Rückmeldung per Mail
Wir haben noch viel vor. Deshalb wollen wir wachsen.
Alle Informationen dazu.
Link: http://www.ejw-sport.de
geschrieben von Henrik Struve am 16.01.2012 um 12:19 Uhr.




