Aktuelles
Wie kamt ihr auf das Jugendtagsmotto?
„Wie seid ihr denn auf dieses Motto „Frage:“ gekommen“, hat uns ein Jugendlicher auf einen Zettel geschrieben. Gute Frage!
Da sind wir dann auch schon beim Thema des Jugendtages. Es ist uns ein Anliegen, Fragen Raum zu geben, denn Fragen sind bedeutungsvoll. Sie öffnen Gespräche, bahnen Beziehungen an, dienen der Klärung von Sachverhalten und fordern zu einer Antwort, zu einer Reaktion heraus.
Wer den Text im Vorfeld der Jahreslosung aus Lukas 18 gelesen hat, der hat sicher bemerkt, dass Fragen hier eine ganz wesentliche Rolle spielen: „Was muss ich tun? … Was nennst du mich gut? … Wer kann dann selig werden?“ Mit den Fragen und den jeweiligen Entgegnungen kommt die Erzählung auf den Punkt und zielt auf den Kern dieser überlieferten Geschichte: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“
Man sollte sich aber davor hüten, die Erzählung nur auf diesen letzten Satz zu verkürzen und den kompletten Gesprächsverlauf in den Blick nehmen. Nicht nur diese letzte Antwort ist wichtig, sondern auch das, was dazwischen in den Fragen und Entgegnungen an Motiven und Vorstellungen anklingt.
Diese Betrachtungsweise von Lukas 18, 18-27 ist für uns ein guter Grund und die Grundlage für das Jugendtagsmotto „Frage:“. Wir wünschen uns einen kommunikativen Jugendtag, der davon lebt, dass junge und ältere Menschen Fragen stellen und miteinander über wichtige Themen ins Gespräch kommen.
geschrieben von Rainer Oberländer am 10.08.2009 um 12:42 Uhr.



