Hähnchenbrust verkauft sich gut. Heute will kaum jemand mehr Chicken-wings, die noch vor wenigen Jahren sehr gefragt waren.
Die multinationalen Konzerne verschiffen die "Ladenhüter" z.B. nach Ghana und Kamerun. Bis zu 200.000 Tonnen tiefgekühlte Hähnchenreste landeten bisher jährlich in Westafrika? Teilweise ist keine lückenlose Kühlkette gewährleistet.

Auf den Märkten dieser Länder werden dabei die Preise für lokal produzierte Hähnchen deutlich unterboten. Das treibt unzählige Hühnerfarmen in den Bankrott. Der Evangelische Entwicklungsdienst (eed) aus Deutschland war in Zusammenarbeit mit lokalen Nichtregierungsorganisationen bemüht, die ländliche Entwicklung Kameruns durch Microkredite für Kleintierhaltung (z.B. Geflügelfarmen) zu fördern.
Zugleich haben die Hähnchenimporte in Kamerun diese erst gegründeten Hühnerfarmen zerstört.
"Hilfe zur Unterentwicklung
Europas Hähnchen bedrohen Afrikas Geflügelzüchter"
so der Titel einer Veranstaltung, die diesem Hühnerhandel auf den Grund geht.
16.03.2006 - 16.03.2006 , 19:30 Uhr
Stuttgart Nord, Birkenwaldstraße 24,
Gemeindehaus Erlöserkirche
Francisco Mari, Koordinator des EED Projektes EU-Agrarexporte nach
Westafrika - "Keine chicken schicken", stellt die Hähnchenkampagne vor.
Verbraucherboykott und politischer Druck zeigen in Kamerun bereits erste Erfolge.
In der anschließenden Podiumsdiskussion setzen sich Fachleute aus Politik,
Verbraucherschutz und Agrarwirtschaft mit dem Import gefrorener Hähnchenteile nach Westafrika und der Rolle Europas im Agrarhandel auseinander.
Fahrtbeschreibung:
PKW: von der Heilbronner Straße (stadteinwärts nach/ stadtauswärts vor dem
Bürgerhospital) Richtung Messehallen in die Türlenstraße einbiegen; dann
nächste Abzweigung links in die Birkenwaldstraße.
VVS: Nähe Haltestelle Türlenstr. (Bürgerhospital), U5, U6, U7, Buslinie 44
Flyer zum Download (pdf-Datei 2 MB)
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Kosten: Eintritt 3.- Euro (Schüler, Studenten, Nichtverdiener frei)
Kontakt:
Kontaktadresse im ejw: Markus Häfele markus.haefele@ejwue.de 0711/9781-380
Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung
(DiMOE)
0711 - 636 22 73
geschrieben am 09.03.2006 um 14:45 Uhr.