
„Beginnt Kirchengeschichte bei Luther oder schon früher?", „Wie hält man als Pfarrer eigentlich eine schwere Beerdigung durch?" „Welche Klassenstufen darf man als Referendarin unterrichten?" Fragen wie diese prägten die Infotagung. 45 Oberstufenschüler (drei Viertel Mädchen!) aus ganz Württemberg waren nach Tübingen gekommen, um sich über den Studiengang „Evangelische Theologie" und die Berufstätigkeit in Lehramt und Pfarramt kundig zu machen. Im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wurde die Tagung von der Schülerarbeit im ejw und dem Evangelischen Stift durchgeführt. Auf dem Programm standen Informationen durch Lehrer, Pfarrer, Universitätsdozenten und andere Experten. Studierende aus dem Stift boten in kleinen Gesprächsgruppen Einblicke in das Studentenleben, ebenso wurde das Albrecht-Bengel-Haus besichtigt.
Wolfgang Ilg, als Landesschülerpfarrer für die Tagung zuständig, freute sich über die engagierten und wachen Theologie-Interessenten: „Die meisten sind ehrenamtlich in der evangelischen Jugendarbeit engagiert - eine gute Möglichkeit, Aufgaben der Verkündigung, Seelsorge und Lehre schon mal auszuprobieren". Andrea Dietzsch und Johannes Wahl organisierten die Tagung seitens des Evangelischen Stifts. So stellten sie den Tagungsteilnehmenden eine Liste geeigneter Vorlesungen zusammen, die am abschließenden Montag besucht wurden.
Die Info-Tagung zum Theologiestudium findet jedes Jahr im November statt (das nächste Mal vom 13.-15.11.2010), interessierte Schülerinnen und Schüler können daran auf Kosten der Landeskirche teilnehmen.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.info-tagung.de.