Neues Modell in der Konfirmandenarbeit boomt. Württemberg stark vertreten.

Fünfunddreißig Organisatoren von Konfi-Camps gründeten auf einer gemeinsamen Tagung ein bundesweites Netzwerk. Bei dem Treffen im Kloster Drübeck (Harz), das vom 24.-26. Januar 2007 stattfand, waren zwölf Landeskirchen vertreten.
Künftig wollen die Konfi-Camps von Bayern bis Schleswig-Holstein stärker von einander profitieren und enger zusammenarbeiten.
Unter
www.konficamps.de wurde dazu eine gemeinsame Internet-Plattform mit einem Material-Pool eingerichtet.
Die württembergischen Tagungsteilnehmer Ute Grommes, Bezirk Sulz, Tobias Kenntner, Bezirk Nürtingen, Markus Krumm, Bezirk Kirchheim und Rainer Oberländer, ejw-Landesstelle konnten Erfahrungen aus dem Bereich des ejw einbringen und waren begeistert, wie stark die Verbreitung von Konficamps über das ganze Bundesgebiet hinweg vorangeschritten ist.
Gründe für den Boom der Konfi-Camps sind die Unzufriedenheit der Beteiligten mit der herkömmlichen Konfirmandenarbeit, die Ausdehnung der Schulzeit in den Nachmittag, kleiner werdende Gruppen insbesondere in Ostdeutschland, vor allem aber die ansteckenden Erfolge bestehender Camps. Das wachsende Interesse an dieser Schnittstelle von kirchlicher Konfirmanden- und Jugendarbeit ließ sich auch an den Teilnehmerzahlen der Tagung ablesen. Zu dem Treffen hatten sich mehr als fünfzig Personen angemeldet, die aus Platzgründen gar nicht alle berücksichtigt werden konnten.
Darum laden die Initiatoren des neuen Netzwerkes, Carsten Haeske (Dozent für Konfirmandenarbeit in Drübeck) und Frank Löwe (Stadtjugendpfarrer in Wiesbaden), schon jetzt zur nächsten Tagung ins Kloster Drübeck ein, und zwar vom 20. bis 22. Februar 2008.
Anmeldungen unter
www.pti-mitteldeutschland.de
Rainer Oberländer

geschrieben von rr am 01.02.2007 um 18:51 Uhr.