
Als traditioneller Konfirmationstag gilt in Württemberg der Sonntag Judika (21. März), zwei Wochen vor Ostern. Aber die Kirchengemeinden können das Fest auch an den beiden vorangehenden Sonntagen Okuli (7. März) und Lätare (14. März) feiern, ebenso am vierten, fünften oder sechsten Sonntag nach Ostern, Kantate, Rogate und Exaudi.
Vor ihrer Konfirmation haben die Jugendlichen in der Regel einen einjährigen Konfirmandenunterricht besucht und sich christliches Grundwissen angeeignet. Sie haben die Zehn Gebote, das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und die Sakramente Taufe und Abendmahl näher kennen gelernt und besprochen, was diese für ihren Glauben und ihr Leben bedeutet.
Früher hatte man in seinem kirchlichen Leben erstmals bei der Konfirmation das Abendmahl empfangen. Seit neun Jahren lässt die württembergische Landeskirche hierzu auch Kinder zu. Die enge Verbindung zwischen Konfirmation und Abendmahl blieb jedoch erhalten. So wird auch heute das Abendmahl entweder im Konfirmationsgottesdienst oder in einem eigenen Gottesdienst in zeitlicher Nähe zur Konfirmation gefeiert.
Christian Tsalos
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