
Stolz und dankbar zeigen sich die 15 neuen Trainees vor ihrer Metall-Werkstatt des YMCA in Addis.
Im Januar haben 13 junge Männer und zwei junge Frauen den zweiten Lehrgang der erfolgreichen und qualifizierten Metallausbildung begonnen und hoffen nun auf eine bessere Zukunft. Denn alle Auszubildenden kommen aus sehr armen Verhältnissen.
Der Weltdienstreferent im ejw, Fritz Leng, sprach im Januar mit den Ausbildern und den Auszubildenden. Ato Lemma, Eremias und Tehsager, die drei Ausbilder sind zuversichtlich, den hochinteressierten jungen Menschen eine gute und solide Ausbildung vermitteln zu können.

Addisu Tsegaye, 19 Jahre alt, ist einer der Neuen:
Er lebt bei der Mutter in sehr armen Verhältnisse, wie alle neuen Trainees. Im YMCA Addis Ketema ist er Mitglied. Den täglichen Fußweg von 30 Minuten zur Werkstatt nimmt er gern in Kauf.
Früher schuftete er als Ungelernter in einer Autowerkstatt und verdiente umgerechnet weniger als einen Euro am Tag.
Er möchte sich durch die Ausbildung nun verbessern, um später auch für seine Mutter und seinen Bruder sorgen zu können. Am liebsten arbeitet er in der YMCA-Werkstatt an der Drehbank.
Einer von vielen, die konkrete Hoffnung durch die Arbeit des Weltdienstes im ejw bekommen.
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