Ende März 2006 endete eine mehr als zweijährige
proJad – Projektphase. Zwei Jahre proJad in einer
engen Verknüpfung und Verbindung mit der integrativen Jugendarbeit im evangelischen Kirchenbezirk Bad Cannstatt sind jetzt zu Ende. Durch diese Verbindung mit dem Kirchenbezirk Bad Cannstatt war von vornherein ein Praxisfeld und ein Jugendwerk mit eingebunden, das über viel Erfahrungen im Bereich der integrativen Jugendarbeit verfügt. Ein Praxisfeld, in dem neues konzipiert und ausprobiert werden konnte. Ein Segen für beide Seiten. Der diakonische Fokus und Schwerpunkt dieser Projektphase lag im Bereich einer Jugendarbeit, in der Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene mit und ohne Behinderung an den Angeboten Evangelischer Jugendarbeit teilnehmen können und diese aktiv mitgestalten. Was so leicht klingt, tut sich in der Praxis oft schwer.
So zeigte schon eine Bestandsaufnahme zu Beginn dieser Projektphase, das nur in sehr wenigen Kirchenbezirken Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung eine ungeteilte Teilnahme an den Maßnahmen evangelischer Jugendarbeit haben. Es kommen diakonisch ausgerichtete Arbeitsweisen und Angebote nur vereinzelt vor. So wurden in dieser Projektphase Konzeptionen für wohnortnahe, sozialräumlich orientierte Angebote entwickelt und in einer Stuttgarter Kirchengemeinde in Kooperation mit dem Körperbehindertenverein
umgesetzt.
In einer anderen Gemeinde wurde ein bisher bestehendes Kindertheaterangebot in den Osterferien integrativ gestaltet und Kinder-, Jugendund Junge Erwachsenenfreizeiten über das ejw
integrativ angeboten. Umfragen auf diesen Freizeiten ergaben das es generell wünschenswert wäre, wenn junge Menschen mit einer Behinderung aus dem vollen Freizeitangebot schöpfen könnten.
Näheres zu der Qualifizierungsmaßnahme "Inklusionsassistenz auf Freizeiten", den Studienbriefen, der Schulungsarbeit der Kirchenbezirke und dem Arbeitskreis finden sie in der pdf-Datei.
Abschlussbericht
geschrieben am 30.05.2006 um 11:40 Uhr.