
„Schule der Zukunft" ist der Titel einer neuen Sendereihe auf bw family.tv und www.kirchenfernsehen.de. Sie wird von der Evangelisches Medienhaus GmbH produziert und startet am Sonntag, 28. Februar 2010. Es werden Schulen aus Baden-Württemberg vorgestellt, die neue Wege gehen, um ihren Bildungsauftrag zu erfüllen.
„An vielen Schulen Baden-Württembergs kann man an einzelnen Projekten erkennen, was die Evangelische Landeskirche in Württemberg für das gesamte Schulsystem fordert. Das wollen wir mit unserer TV-Sendung zeigen" sagt Jürgen Kaiser, Geschäftsführer der Evangelisches Medienhaus GmbH. Zu Gast in der ersten Sendung am Sonntag, 28. Februar, ist der für Kirche und Bildung zuständige Oberkirchenrat Werner Baur der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Sendung ist ab 10.45 Uhr auf bw family.tv im analogen und digitalen Kabelnetz der Kabel BW und im Internet unter www.kirchenfernsehen.de zu sehen. In jeder weiteren Folge stellt Moderator Alex Fasske eine allgemeinbildende Schule aus Baden-Württemberg vor, die modellhaft neue pädagogische Wege geht. Die Beispiele zeigen, warum die Forderungen der Landeskirchen sinnvoll sind und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können.
Kinder und Jugendliche sollen entsprechend ihrer jeweiligen Gaben gleichermaßen und differenziert gefördert werden, damit sie zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen, das fordern die evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg in einem gemeinsamen Positionspapier. Es wurde 2008 unter dem Titel „Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung. Perspektiven der evangelischen Landeskirchen für die aktuelle Bildungs- und Schulpolitik in Baden-Württemberg" verabschiedet.
„Über die Aneignung des heute gewiss notwendigen Verfügungs- und Orientierungswissens hinaus müssen öffentliche Bildungseinrichtungen dem sozialen Lernen, der Herzens- und Gewissensbildung ein stärkeres Augenmerk schenken. Soziales Lernen entwickelt sich und wird dort gefördert, wo Kinder und Jugendliche die Erfahrung machen, gebraucht zu werden. Gegenseitige Befähigung stärkt die ‚Starken', fördert die ‚Schwachen' und verbindet beides zur Stärkung der Gemeinschaft", heißt es in dem Papier weiter. Die soziale Herkunft sollte kein Hindernis für die Bildungsmöglichkeiten von Menschen sein. Kinder sollten länger gemeinsam lernen, und schulische Differenzierungen sollten ohne Stigmatisierung geschehen. Zu diesen Forderungen liefern die Kirchen konkrete Vorschläge.
Christian Tsalos
Das Positionspapier der evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg kann im Internet heruntergeladen werden:
http://www.elk-wue.de/fileadmin/mediapool/elkwue/dokumente/080926Schulpapier_Endfassung.pdf
Evangelische Schulen in Württemberg: http://www.evangelisches-schulwerk-in-wuerttemberg.de/
Schule der Zukunft: Kirche und Bildung?
am Sonntag, 28.2. um 10.45 Uhr und Mittwoch, 3.3. um 20:45 Uhr
Schule der Zukunft: Schule beginnt im Kindergarten
am Mittwoch, 10.3. um 20:45 Uhr und Sonntag, 14.3. um 10:45 Uhr
Schule der Zukunft: Schüler als Unternehmer
am Mittwoch, 24.3. um 20:45 Uhr und Sonntag, 28.3. um 10:45 Uhr
Schule der Zukunft: Ein Klassenzimmer für alle
am Mittwoch, 7.4. um 20:45 Uhr und Sonntag, 11.4. um 10:45 Uhr
Ab der jeweiligen Erstausstrahlung sind die einzelnen Folgen auch auf www.kirchenfernsehen.de zu sehen.
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