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Aus den Arbeitsbereichen des ejw
450 Leitungsverant- wortliche des CVJM trafen sich vom
2.-5. Oktober in Gera zum Thema Zukunftsfähig durch Zusammenarbeit.
Prägend für den Strategiekongress des Christlichen Vereins Junger Menschen wurden die beiden Bibelarbeiten von Hans-Joachim Eckstein. Der Professor für Neues Testament an der Universität Tübingen verknüpfte an zwei Beispielen aus dem Johannesevangelium (Kapitel 11 und 20) biblische Aussagen mit der inhaltlichen Grundlage des CVJM, der "Pariser Basis”. Durch anschauliche Beispiele aus eigener CVJM-Erfahrungen in seiner Jugend, aber auch tiefgehenden seelsorgerliche Aussagen, gab er den Leitungsverantwortlichen des CVJM wichtige Impulse. Die von ihm geprägten Begriffe "österliches Sackhüpfen” (Auferweckung des Lazarus) oder "Jünger-Grill” für Burnout-Situationen bis zur historischen Grundlage des Eichenkreuz-Sports bei dem Laufwettbewerb von Johannes und Petrus zum leeren Grab fanden Eingang in das Kongress-Vokabular.
Der CVJM-Kongress wurde von den intensiven Diskussionsprozessen in 27 Arbeitsgruppen und den 46 Börsen zur Präsentation neuer Projekte im CVJM geprägt. Neben Arbeitsgruppen zu den aktuellen Themen "CVJM und Jugendkirche" gab es auch eine Arbeitsgruppe "TEN SING als CVJM-Arbeit weiterentwicklen"

Als Empfehlungen an den CVJM-Gesamtverband ergab sich nach mehrstündiger Auseinandersetzung:
1.
Ist-Zustand:
In den letzten Jahren beobachten wir bei TEN SING geistliche Aufbrüche. Teilnehmer fragen verstärkt nach Orientierung. Orientierungen erhalten sie in TEN SING durch Mitarbeitende.

Soll-Zustand:
Mitarbeiter sollen sich verstärkt zu orientierenden Persönlichkeiten entwickeln.
Deshalb müssen Mitarbeiter besonders gefördert und begleitet werden.

Empfehlung:
Dafür soll der Gesamtverband geeignete Maßnahmen in Schulungen und Publikationen umsetzen.

2.
Wir empfehlen dem Gesamtverband im Sinne der Weiterentwicklung von TEN SING – Arbeit als CVJM – Arbeit, erfahrene TEN SINGer in die Leitungsgremien des Mitgliederverbandes und des Gesamtverbandes mit einzubeziehen – auch um die Zusammenarbeit der Sparten der Jugendarbeit zu fördern.
Weiterhin empfehlen wir eine stärkere Einbindung der kreativen, geistlichen und personellen Möglichkeiten der TEN SING – Arbeit in die übrige CVJM – Arbeit. Dadurch kann dem Nebeneinander von CVJM und TEN SING – Arbeit entgegengewirkt werden.

3.
Ist-Zustand:
Das TEN SING Modell als Grundlage mit seinen Möglichkeiten ist nicht mehr in allen Gruppen und Gremien des CVJM und von TEN SING bekannt.

Eine Weiterentwicklung geschieht durch eine kontinuierliche Begleitung auf Landes- und Bundesebene:
Kontinuität
- gewährleistet eine ganzheitliche TEN SING Arbeit im CVJM
- fördert Vernetzung und Weitergabe von Informationen und Inhalten auf allen Ebenen (des CVJM und TEN SING).

Empfehlung:
Deshalb empfehlen wir die dauerhafte Einrichtung und Besetzung von TEN SING Personalstellen auf Landes- und Bundesebene.
geschrieben von Burkhard vom Schemm am 09.10.2003 um 09:00 Uhr.
 
 

TEN SING beim CVJM Kongress Gera - Aktuelles - ejw-News (Druckansicht)

 
 
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