
Evi Handke (Mitte) mit palästinensischen Gästen des East Jerusalem YMCA in Schwäbisch Hall (September 2011)
Die 31-jährige Bezirksjugendreferentin Evi Handke aus Schwäbisch Hall ist Anfang Februar nach Palästina ausgereist, um sich für die nächsten fünf Monate als ökumenische Begleiterin beim Ökumenisches Begleitprogramm in Israel und Palästina (EAPPI) zu engagieren. Vor ihrem Einsatz begann die bisherige Bezirksjugendreferentin in der Volkshochschule Arabisch zu lernen und erhofft sich nun, mit den Menschen besser ins Gespräch zu kommen.
Quer durchs Heilige Land verläuft eine Trennmauer, von der sich die einen Sicherheit erhoffen und die das Leben der anderen auf grausame Weise durchkreuzt. Ökumenische Begleiter sind an den Brennpunkten (Checkpoints, Mauerbau, Hauszerstörungen) als internationale Beobachter präsent und versuchen deeskalierend zu wirken. Die Aufgabe der Freiwilligen ist es, Friedensaktivitäten von Israelis und Palästinensern zu unterstützen und sich für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen. Unweit von Nablus im Westjordanland wird die Deutsche mit drei andern EAPPI-Teamern in dem kleinen Dorf Yanoun wohnen, deren palästinensische Bewohner durch aggressive jüdischen Siedler bedroht sind, Bereits die Präsenz der ökumenischen Begleiter aus dem Ausland bietet den Dorfbewohnern die die notwendige Sicherheit.
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Informationen zum Einsatzort Yanoun