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Posaunenarbeit

Hans-Ulrich Nonnenmann zum 50. Geburtstag

 

Der mit dem Posaunenchor tanzt

Vorbereitung Landesposaunentag 2008. Die Ulmer Organisatoren brauchen Informationen, wo welche Podeste für die Dirigenten aufgebaut werden sollen. Antwort: „Für die Eröffnungsfeier auf dem Marktplatz brauchen wir auch noch ein Podest - am besten 2 Meter lang und 1 Meter breit. Der Uli braucht Platz zum Dirigieren!"


Ein Bläser nach einer Bezirksprobe: „Eigentlich wollte ich gar nicht hinfahren, da es terminlich zurzeit so eng ist. Doch dann war ich froh, dass ich die Probe miterlebt habe. Das war super, wie Uli mit uns geprobt hat. Bei schwierigen Passagen war er nicht pingelig bis ins letzte Detail, sondern ist auch mal großzügig über unsere Fehler hinweggegangen. Wichtiger war es ihm, uns die Stücke zu erklären und immer wieder auf den Inhalt zu verweisen: ‚Jesus lebt - spielt das doch auch, was da steht‘. Diese Probe war wie eine Predigt für mich."

Bläserschule. Seit Monaten scheint es im Team der Posaunenarbeit nur noch ein Stichwort zu geben: Bläserschule. Das ganze Team ist hochmotiviert dabei. Doch der Spiritus rector, der lenkende und inspirierende Impulsgeber des Ganzen ist Hans-Ulrich Nonnenmann. Seine musikalische, pädagogische, inhaltliche Arbeit wird hier auf ein Ziel fokussiert: Bei jungen Menschen die Freude an der Musik zu wecken und ihnen die musikalischen, technischen und bläserischen Fähigkeiten für das Spielen im Posaunenchor zu vermitteln.

Wer Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann schon erlebt hat, kann diese Eindrücke vielleicht bestätigen. Beim Dirigieren steht er nicht wie angewurzelt auf einem Fleck, er geht Schritte vor, dann wieder zurück, zur Seite nach rechts, dann wieder nach links. Er lebt die Musik, die er dirigiert. Er tanzt eigentlich mehr mit dem Posaunenchor, als dass er ihn dirigiert. Das Anliegen, Musik und Inhalt zu verknüpfen, zieht sich durch alle Bereiche seiner Tätigkeit als Landesposaunenwart. Dabei bleibt er den Menschen zugewandt, mit denen er es zu tun hat.

Auf Chorleiterlehrgängen, Seminaren, Proben und Schulungen wirkt er nicht abgehoben, sondern ganz nah bei den Leuten. Diese Nähe zeigt sich auch in seinen Kompositionen für Posaunenchöre und in der Herausgabe von Notenmaterial. Es sind keine „abgehobenen Werke", die hier publiziert werden. Die von ihm komponierten Musikstücke sind von einem geschrieben, der weiß, was Posaunenchöre brauchen und welche Musik ihnen Freude macht.

Der 50. Geburtstag soll Anlass sein, Dir, lieber Uli, herzlich für Deine Arbeit zu danken. Wir sind dankbar für die Gaben, die Gott Dir geschenkt hat und die er durch Dich an andere weitergibt.
Gottes Segen zum Geburtstag!

Gottfried Heinzmann
Leiter des ejw

geschrieben von rr am 27.06.2008 um 10:30 Uhr.
 

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