Gott loben mit Instrumenten - 100 Jahre CVJM-Posaunenchor Hegensberg-Liebersbronn, Kimmichsweiler, Aichwald
Gott loben mit Instrumenten - dies macht der CVJM-Posaunenchor Hegensberg-Liebersbronn, Kimmichsweiler, Aichwald seit 100 Jahren.
Dieses Jubiläum wird am 7. März 2010 mit einer Abendmusik in der Kirche und am 27. Juni 2010 mit einem Festgottesdienst gefeiert.
Mit seinen 100 Jahren ist der Posaunenchor älter als die Evangelische Kirchengemeinde Hegensberg-Liebersbronn in Esslingen, die damals noch zu Oberesslingen gehörte. In Hegens- berg fand sich eine Gruppe junger Männer zusammen, die zunächst den Jünglingsverein, den späteren CVJM, gründete, sich aber rasch auch der Musik widmete. Um Geld für Instrumente zu beschaffen, gingen die jungen Männer von Haus zu Haus. Für 225 Mark konnten schließlich ein gebrauchtes Tenorhorn, drei Flügelhörner und ein Bariton angeschafft werden. „Es folgte langwährendes Üben mit oft schauderhaften Tönen", beschreibt die Festschrift zum Jubiläum die musikalischen Anfänge. Doch die jungen Bläser müssen sich mächtig ins Zeug gelegt haben, denn innerhalb kurzer Zeit wuchs der Chor und spielte an Festtagen, bei Beerdigungen, Krankenbesuchen und Beerdigungen. Geprobt wurde lange Zeit in Privatwohnungen.
Als im Ersten Weltkrieg fast alle Bläser zum Militär mussten, über- nahmen Schüler deren Instrumente und lernten das Blasen. In der Nachkriegszeit gab es ein reges Vereinsleben - nicht nur musika- lisch. Die Chronik berichtet von gemeinsamen Ausflügen, auf denen die Instrumente ganz selbstver- ständlich dabei waren. Als 1927 die eigene Kirche auf dem Berg eingeweiht wird, ist der Posaunen- chor nicht nur mit dabei, sondern auf einem ersten Höhepunkt. Davon zeugen anspruchsvolle Noten, die meist noch handgeschrieben waren. Im Nationalsozialismus trat der Chor nicht mehr öffentlich auf, doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit sieben Bläsern ein Neuanfang gewagt.
Weil ihr Chor aufgelöst worden war, schlossen sich Mitte der 60er Jahre einige Posaunenbläser aus Aichwald dem Posaunenchor an - ebenso wie einige Mädchen, die „mit großer Selbstverständlichkeit aufgenommen und voll akzeptiert" wurden, so die Chronik. Die Nachwuchsarbeit wird im Chor großgeschrieben. So wurden in den letzten 35 Jahren mehr als 100 junge Bläser ausgebildet. Man versteht sich als „Bläserfamilie", in der mehrere Generationen von Menschen mit unterschiedlichen Begabungen, Berufen, Glaubens- und Lebensformen zur Ehre Gottes zusammenspielen.
Der Posaunenchor will nicht nur eine musikalische Interessenge- meinschaft sein, sondern auch geistigen Rückhalt bieten. Auch das Gemeinschaftsleben pflegt der Chor - unter anderem mit Ausflü- gen und gemeinsamen Urlauben. Von mancher Bläserehe berichtet die Festschrift. Zur Finanzierung von Instrumenten wurden zudem viele Jahre lang Glassammlungen am Ort durchgeführt. Inzwischen wird der Erlös eines jährlichen Flohmarkts für die Vereinsarbeit verwendet.
Seine wichtigste Aufgabe sieht der Posaunenchor heute im Lob Gottes und in der musikalischen Begleitung im Gottesdienst. Gespielt wird sowohl traditionelle wie auch moderne geistliche Musik.
Seit sechs Jahrzehnten bereichern Trompeten, Hörner, Posaunen und Tuben das musikalische Leben der evangelischen Kirchengemeinde Heimsheim. Waren Sie zu Anfang hauptsächlich für die Begleitung des Gemeindegesangs zuständig, so hat sich der Auftrag der momentan ca. 25 Bläserinnen und Bläser darüber hinaus weiterentwickelt.
Und genau darum soll es am Festwochenende gehen:
Wie hat sich die Posaunenchor- musik in den letzten 60 Jahren verändert?
Wie hat sich die „weltliche" Musik in dieser Zeit entwickelt?
Der Heimsheimer Posaunenchor wird am Samstag, dem
16. Oktober 2010, um 18 Uhr
in der evangelischen Kirche im Rahmen eines Konzerts diesen Fragen nachgehen und Sie können gespannt sein: Einige dieser Musik- stücke haben Sie noch nie von einem Posaunenchor gehört.
Am Sonntag, dem
17. Oktober 2010,
findet ebenfalls in der evangelischen Kirche um 10 Uhr ein Festgottesdienst statt und auch hier gibt es etwas Neues: Ein Stück des Bezirkskantors Attila Kalman aus Leonberg wird uraufgeführt. Man darf also gespannt sein, was die aktuellen Bläserinnen und Bläser unter Verstärkung der Ehemaligen auf die Beine stellen.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Wir freuen uns auf viele Posaunen- chorfans und solche, die es hoffentlich nach diesem Wochenende sein werden.

Im Jahre 1936 wurde in Wurmberg von zehn Gemeindegliedern ein Posaunenchor gegründet.
Das Ziel der damaligen Gründer war, Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen musikalisch zu umrahmen und das Wort Gottes zu verkündigen in Form von Chorälen. Der Leitspruch war und ist auch heute noch Psalm 150, Vers 6:
"ALLES WAS ODEM HAT, LOBE DEN HERRN!"
In der Silvesternacht 1936/37 erklangen die ersten Choräle vom Wurmberger Kirchturm. Während des Krieges konnte der Chor trotz Schwierigkeiten regelmäßig weitergeführt werden. Nach den Wirren des Krieges entwickelte sich in den folgenden Jahren aus einer kleinen Gruppe ein stattlicher Chor. Im Jahr 1953 entstand auch im Ortsteil Neubärental ein eigenständiger Posaunenchor. Die beiden Posaunenchöre in Wurmberg und Neubärental verband eine enge Freundschaft, sodass beide Chöre auch häufig gemeinsam probten und auftraten. Im Laufe der 70er-Jahre vereinigten sich die Chöre schließlich im Posaunenchor Wurmberg-Neubärental. Heute besteht der Chor aus ca. 25 Bläserinnen und Bläsern zwischen 14 und 78 Jahren sowie 10 Jungbläsern.
Wesentlicher Bestandteil der Arbeit im Posaunenchor ist die über alle Jahre praktizierte intensive Jungbläserausbildung, welche die Zukunftsfähigkeit des Chores sichert. Außerdem gibt es bei uns zahlreiche Aktivitäten zur Förderung der Gemeinschaft wie ein- und mehrtägige Ausflüge (z.B. in die Waldensertäler), Skifreizeiten in Beatenberg, Kanufahrten zusammen mit den Jungbläsern, Zwiebelkuchenfest im Herbst und vieles mehr.
Unsere wichtigste Aufgabe sehen wir im Verkündigungsauftrag mit unseren Instrumenten. Deshalb ist unser Terminplan auch immer gut gefüllt mit Gottesdienst-Einsätzen, diakonischem Blasen in Kranken- häusern und Altersheimen, Ständ- chen und Kurrende an Heilig Abend. Außerdem sind wir beim Wurm- berger Weihnachtsmarkt aktiv und spielen bei vielen weiteren Gelegenheiten, bei denen wir gebraucht werden. So kommen wir insgesamt auf rund 30 Einsätze pro Jahr, welche wir dank der vielen engagierten Bläserinnen und Bläser mit großer innerer Freude zum Lob Gottes bestreiten.
Unser Jubiläum wollen wir am 10. April 2011 im Rahmen eines Bläsergottesdienstes in der Wurmberger Petruskirche feiern. Hierzu konnten wir den Vorsitzenden des Fördervereins Posaunenarbeit im ejw, Hermann Kiedaisch, als Prediger gewinnen. Im Rahmen des Gottesdienstes werden auch einige langjährige Bläser geehrt sowie die Jungbläsergruppe offiziell in den großen Chor übernommen. Wir laden alle Interessierten herzlich zu diesem Gottesdienst ein!
Dank an Bläserjubilare
NEUHAUSEN OB ECK(wr) - Mit einem Festgottesdienst in der evangelischen Gervasius-Kirche begannen die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des Posaunenchores. Pfarrerin Anna-Christina Bögelein-Fischer feierte mit den Gottesdienstbesuchern und den Bläsern den 60. Geburtstag. In der Predigt sprach sie von den sieben Trompeten von Jericho, die mit ihren Klängen die Stadtmauer zum Einsturz brachten. Die wohltuenden Klänge der Posaunenbläser werden die Kirchenmauer nicht zum Einsturz bringen, sagte die Pfarrerin.
Während des Festgottesdienstes ehrte der Landesjugendreferent für Posaunenarbeit im Evangelischen Jugendwerk in Baden-Württemberg Albrecht Schuler zwei Chormitglieder für langjährige treue Dienste in der Posaunenarbeit. Ernst Stengelin hatte vor 60 Jahren mit seinen Weggefährten Kurt Hepfer, Gerhard Schaz (Föhrlehof) und Willi Seeh
den Posaunenchor gegründet.
60 Jahre spielt er im Posaunenchor Bariton. Schuler verlieh Ernst Stengelin das Goldene Abzeichen des Weltbundes der CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) nebst Urkunde. Jürgen Schuster erhielt für 20 Jahre treuen Dienst in der Posaunenarbeit die silberne Anstecknadel vom evangelischen Jugendwerk Baden-Württemberg nebst Urkunde.
Beim anschließenden Stehempfang würdigte Kirchengemeinderatsvorsitzender Albert Hagen die Leistungen des Posaunenchors. Der organisatorische Leiter Werner Schad und der musikalische Leiter Klaus Lang wurden mit einem Geschenk bedacht. Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald sagte, dass zur Kirche zwar eine Orgel gehöre, aber der Posaunenchor das Aushängeschild der evangelischen Gemeinde sei. Auch mit vier Leuten konnte man damals schon Musik machen, wie die Gründungsmitglieder bewiesen hätten, sagte der Schultes. Mit einem Geschenk bedankte er sich für das Engagement der Chormitglieder, die mit ihren Auftritten eine Bereicherung im Gemeindeleben darstellten. Am Abend fand noch das Jubiläumskonzert in der evangelischen Gervasius-Kirche statt.
Bericht vom 7.4.2011 aus dem Gränzboten von Winfried Rimmele
Der Bericht zum Jubiläum aus dem Gränzboten findet ihr hier.
Dank an Bläserjubilare
Im Rahmen eines Festgottes-dienstes am 12.02.2012 dankte Landesjugendreferent Michael Püngel langjährigen Bläserinnen und Bläsern des Owener CVJM- Posaunenchores. Höhepunkt war die Verleihung der Goldenen Weltbundnadel an Ernst Schmid für 60-jährigen Bläserdienst. Nach dem Gottesdienst überbrachte die CVJM-Vorsitzende Bärbel Barner die Grüße des CVJM-Hauptvereins, verbunden mit einem Buchpräsent.
Beim anschließenden Mittagessen mit der Chorfamilie bedankte sich Chorleiter Rainer Däschler für das jahrzehntelange, treue Engagement im Chor und überreichte Präsente. Die Jubilare: Heike Rebmann, Melanie Munk, Annette Enste, Tobias Rebmann (alle 20 Jahre), Esther Kurfeß, Simone Däschler, Rainer Däschler, Martin Däschler, Andreas Munk (alle 25 Jahre); Rainer Schmid (30 Jahre), Fritz Däschler, Wolfgang Reichow, Erst Nuffer (alle 40 Jahre), Ernst Schmid (60 Jahre).
Weitere Bilder unter www.posaunenchor-owen.de