Evaluation
In der außerschulischen Bildung durch die Jugendverbände gilt die Gruppenarbeit traditionell als zentrales Arbeitsfeld. Ist Jugendgruppenarbeit im Prozess der Modernisierung ein Auslaufmodell? Entspricht sie den Bedürfnislagen und Stilformen jugendkultureller Freizeitgestaltung?
Das _puls-Projekt hat sich diesen Fragen gestellt und Bereiche des Projektes intensiv evaluiert. Die in dem Buch Übergänge in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen vorgelegten Studien gehen dieser Vermutung nach und untersuchen exemplarisch, inwieweit tradierte als auch innovative Formen von Jugendgruppenarbeit heute noch für Jugendliche attraktiv sind sowie welche Problemstellen sich identifizieren
lassen.
Die wissenschaftliche Begleitforschung untersuchte folgende Aspekte
- Die Nahtstellen zwischen den unterschiedlichen Arbeitsfeldern innerhalb eines Jugendverbands: Übergänge zwischen Jugendfreizeiten und festen örtlichen Gruppenangeboten.
- Neuen schulbezogenen Jugendarbeitskursen (TRAINEE-Programm)
Die Untersuchung analysiert auf der Basis von acht lokalen Feldstudien und einer Fragebogenerhebung unter den beteiligten Jugendlichen deren Kompetenzbildung und Partizipation. Zugangs- und Integrationsprobleme von Hauptschülern werden besonders fokussiert. - Zwei Befragungen zu innovativen Formen einer projektorientierten musisch-kulturellen Jugendgruppenarbeit untersuchen insbesondere die Frage der Vermittelbarkeit christlicher Glaubensinhalte. Befragt wurden Jugendliche in TEN SING- und TeenDance-Gruppen.
Veröffentlichung
Wolfgang Ilg, Martin Weingardt (Hrsg.):
Übergänge in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Empirische Studien zu den Nahtstellen von Jugendarbeit, Schule und Freizeit
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