
Zehn Jahre nach Einführung des Schülermentorenprogramms "Soziale Verantwortung lernen" finden dieses SMP und die anderen etablierten Schülermentorenprogramme eine Würdigung im Koalitionsvertrag der neuen grün-roten Landesregierung: "Das Schülermentorenprogramm wird beibehalten und bei Bedarf ausgebaut" heißt es auf Seite 46 des Koalitionsvertrags. Gemeinsam mit unseren ökumenischen Partnern freut sich die Schülerinnen- und Schülerarbeit im ejw auf diesen Ausbau.
Der Koalitionsvertrag äußert sich zu vielen wichtigen Themen der Jugendarbeit und nimmt dabei Forderungen des Landesjugendrings und des ejw mit auf. So heißt es zum Thema Jugendarbeit und Schule:
Jugendarbeit und Schule müssen stärker miteinander kooperieren; auf Augenhöhe und ohne ihre spezifischen Merkmale aufzugeben. Erste Schritte einer zukunftsweisenden Kooperation von Jugendarbeit und Schule sind die Änderung des Schulgesetzes mit dem Ziel, die Kooperation von Schule und Jugendhilfe verbindlich zu verankern sowie eine Vereinbarung, die Standards und den formalen Rahmen für die Kooperation von Jugendarbeit und Schule festlegt. Das Schülermentorenprogramm wird beibehalten und bei Bedarf ausgebaut.
Das Gutachten „Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg" werden wir gemeinsam mit allen Beteiligten auswerten und zur Grundlage für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit machen. Eine eventuell auszubauende schulnahe Jugendarbeitsstruktur benötigt zusätzliche Investitionen.
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