
21.3.2011 13 Uhr - Das Abitur ist (für viele) vorbei und für uns beginnt eine Woche mit Spiel, Spaß und viel Sinn statt Saufen, um ins richtige Leben zurück zu finden.
Den langersehnten Tag schlossen wir mit einem gemütlichen Raclette-Abend ab, von dessen Resten wir noch die ganze Woche zehrten. Dienstag wurde zum „Relax-Tag" umfunktioniert, an dem wir erst einmal ausschliefen (soweit es die Jungs zuließen), ein ausgiebiges Frühstücksbuffet genossen, Tischtennis spielten, Musik machten und einfach chillten. Am Mittwoch waren auch die letzten Nachzügler eingetroffen und starteten eine Erkundungstour, auch Shoppingtour genannt, durch Tübingen. Am Abend belohnten wir unsere Arbeit mit Pizza und dem Film „Tief verwurzelt".
Am nächsten Tag gehörte natürlich auch ein Outlet-Shopping zum Programm, bevor wir am Nachmittag hohen Besuch empfangen. Zuerst besuchte uns Anne Wahl und brachte gleich noch leckere Schneckennudeln mit, die wir bei Kaffee und Tee genossen. Anschließend durften wir Wolfgang Ilg empfangen, der mit uns einen interessanten und tiefgehenden Lebenslauf beschritt. Dabei richteten wir unseren Blick, während dem Spaziergang durch die Weinberge, nicht nur auf den wunderschönen Sonnenuntergang, sondern auch auf unsere Vergangenheit und unsere Zukunft. Den Abend ließen wir bei mehr oder weniger spannenden und anregenden politischen Diskussionen und Gesellschaftsspielen ausklingen.

Am Freitag wurden wir schon frühmorgens aktiv (so gegen 11:00) und gingen beim Geo-caching auf Schatzsuche.Dann ging der Tag sportlich mit Volleyball und Tischtennis weiter. Beim Bowlingabend verausgabten wir uns völlig, so dass wir abends mit nicht mehr allzu viel Sinn Gesellschaftsspiele spielten.
Samstag verschoben wir das Frühstücksbuffet auf 10:30 und ließen den Tag anschließend ganz gemütlich mit Musik und Spüldienst beginnen. An diesem Tag wurde die Küche wieder einmal zum „Experimentier-Raum" umgestaltet und ein Schoko-Soufflée ausprobiert, welches am Ende tatsächlich richtig genießbar wurde.
Weil einige schon früher gehen mussten, zogen wir den CaSinno-Abend schon auf den Mittag, nachdem wir hier schon um 14:30 Mittag gegessen hatten. Beim CaSinno-Abend wurde nicht nur die Wettbewerbs-und Teamfähigkeit erprobt, sondern vor allem die Wetteinsätze bis zum Existenzverlust ausgereizt. Am Abend bekamen wir einen interessanten und bilderreichen Einblick in den Auslandsaufenthalt von Doro Abrell, die zuvor ein halbes Jahr lang in Indonesien lebte. Danach schauten wir den Film „Blind side" und wurden anschließend doch tatsächlich um eine Stunde Schlaf betrogen (Zeitumstellung).
Am Sonntag wurde schon gegen 8:00 das letzte „Deluxe-Frühstücks-Buffet" eingenommen und dann kräftig geputzt. Insgesamt war die Woche im Haus senfkorn eine sehr erholsame Woche, deren Tage von Morgen- und Abendlöbern umrahmt wurden. Es war einfach richtig Deluxe und eigentlich VIEL zu kurz!