Geschichte des Schülermentorenprogramms
Schon seit Mitte der 80er Jahre bemühte sich der aus Ehrenamtlichen bestehende Mitarbeiterkreis der Schülerarbeit (MAK) im ejw um eine Öffnung der evangelischen Jugendarbeit hin zur Schule. Auf nachdrücklichen Wunsch des ejw und seines damaligen Vorsitzenden Siegfried Ley kam es 1988 zu ersten Gesprächen im Kultusministerium und 1989 zur ersten Kontakttagung der beiden Institutionen, bei der das landesweite und dreijährige Pilotprojekt "Jugendarbeit und Schule" ins Leben gerufen wurde.
Martin Weingardt, der dieses Projekt als Landesschülerreferent im ejw federführend durchgeführt hatte und 1993 vom Hauptamtlichendienst im ejw in den Schulbereich gewechselt war, legte als ehrenamtlicher Vorsitzender des Arbeitskreises Jugendarbeit und Schule 1994/95 einen ersten Entwurf zu einem künftigen Schülermentorenprogramm des Kultusministeriums mit dem ejw vor.
Nach der Erprobung dieses Konzepts in mehreren Bezirken ( Tübingen, Reutlingen, Bad Urach) und einer anschließenden Überarbeitung konnte es im Juli 1997 vom Kultusministerium amtlich verabschiedet werden. Die damalige Ministerin Annette Schavan übernahm die Schirmherrschaft, seither haben alle folgenden baden-württembergischen Kultusminister die Schirmherrschaft übernommen.



Schülerinnen- und Schülerarbeit im ejw