Evangelisches Jugendwerk Württemberg

Aktuelle Förderausschreibungen


Förderprogramm "Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit zur Unterstützung junger Flüchtlinge" [30.07.2015]

Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit können junge Menschen und Akteure im Gemeinwesen bei der Umsetzung von „Willkommenskultur“ und ihrem Bemühen um Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Flüchtlingen unterstützen. Die Handlungsfelder der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit können junge Flüchtlinge unterstützen,

  • Kontakte und Beziehungen zu Gleichaltrigen ohne Fluchterfahrung aufzubauen,
  • Freizeitaktivitäten und „Leidenschaften“ in Sport, Musik, Theater oder Kunst nachzugehen,
  • Menschen, Infrastruktur, Unterstützungsangebote und Netzwerke im lokalen Gemeinwesen kennenzulernen und mit ihnen vertraut zu werden,
  • Zugang zu geschlechtshomogenen und geschlechtergemischten Angeboten zu bekommen, die die Identitätsentwicklung in der neuen und fremden Umgebung erleichtern,
  • Alltagsstrukturierung und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Bisherige Unterstützungsarbeit und neue Förderprogramme beziehen sich vor allem auf individuelle Beratungsarbeit, die Sprachförderung sowie auf die Organisation ehrenamtlicher Unterstützung. Im Rahmen dieses Förderprogramms sollen die Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit zur Unterstützung von Flüchtlingen ausgebaut werden. Dafür soll modellhaft erprobt, ausgewertet und dokumentiert werden, wie Angebote, die sich gezielt an junge Menschen in Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge richten, als „Brücke“ ins lokale Gemeinwesen wirken und zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Alltagsbewältigung von jungen Flüchtlingen beitragen können.

Ziele

Gefördert und begleitet werden sollen mindestens 10 lokale Modellprojekte, die in Gemeinden oder Stadtteilen mit Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge Ansätze der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit zur Unterstützung von jungen Flüchtlingen entwickeln  und  erproben. Durch die lokalen Modellprojekte sollen folgende Ziele für junge Flüchtlinge, die  in Gemeinschaftsunterkünften leben, erreicht werden:

  • Die jungen Flüchtlinge erhalten Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung in Sport, Musik, Theater, Kunst, in offenen  Angeboten oder themenbezogenen Projekten, entweder durch spezifisch mit ihnen entwickelte Angebote oder durch die Einbindung in bestehende Angebote.
  • Die jungen Flüchtlinge verfügen über Möglichkeiten, ihre lebensweltlichen Erfahrungen mit Menschen in ihrem Stadtteil/ihrer Gemeinde zu teilen.
  • Die jungen Flüchtlinge sind mit der Infrastruktur, Unterstützungsangeboten und Netzwerken im lokalen Gemeinwesen vertraut.
  • Jungen Flüchtlingen stehen außerhalb ihrer Gemeinschaftsunterkünfte Rückzugs- und Freizeiträume zur Entspannung, Erholung und aktiven Freizeitgestaltung zur Verfügung.
  • Die jungen Frauen und Männer erhalten Zugang zu geschlechtsspezifischen oder geschlechtergemischten Angeboten in den Gemeinden und Kommunen. Insbesondere Mädchen und junge Frauen werden durch aufsuchende Arbeit und Elternarbeit an Angebote der Mädchenarbeit/Mädchensozialarbeit herangeführt, um auch die dort vorhandenen Schutzräume zu nutzen.
  • Die jungen Flüchtlinge erwerben Alltagskompetenzen, die für das Leben in unserer Gesellschaft hilfreich und notwendig sind.
  • Junge Menschen ohne Fluchterfahrung sind für die Lebenslage der jungen Flüchtlinge sensibilisiert, bauen Kontakte und Beziehungen zu ihnen auf und unterstützen sie beim Hineinfinden in den Alltag in Deutschland.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind öffentliche sowie anerkannte freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und außerschulischen Jugendbildung.

Form, Umfang und Dauer der lokalen Projektförderung

Die Projektdurchführung muss mindestens neun Monate im Zeitraum von 15.11.2015 bis 30.11.2016 erfolgen. Bereits vor der Bewilligung begonnene Projekte können nicht gefördert werden.
Der Zuschuss kann bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben umfassen. Der Zuschuss beträgt 5.000 bis maximal 10.000 EUR.
Als zuwendungsfähige Ausgaben gelten alle zur Projektdurchführung notwendigen
– Personalkosten: Kosten für unmittelbar in der Projektdurchführung beschäftigte Fachkräfte (Teilzeit-Personalstellen, Honorare),
–  Sachkosten, z.B. Materialkosten, Raummiete, Portokosten.

Antragsverfahren und Projektauswahl

Anträge sind bis 15.10.2015 mit dem Antragsformular zu richten an
LAG Jugendsozialarbeit
Regiestelle
c/o Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart
Tel. 0711 1656-462
regiestelle.lag-jsa@diakonie-wue.de

Über die Vergabe entscheidet ein Programmbeirat. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
15.10.2015:  Bewerbungsfrist
bis 30.10.2015:  Projektauswahl und Mitteilung über die Bewilligung
ab 01.12.2015:  Start der lokalen Modellprojekte
bis 30.11.2015  Abschluss der lokalen Modellprojekte
bis 15.12.2015  Vorlage des Sachberichts und zahlenmäßigen Verwendungsnachweises durch die lokalen Projektträger bei der Regiestelle

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Förderprogramm "Förderung von Medienkompetenz für junge Menschen in sozioökonomisch benachteiligenden Lebenslagen" [30.07.2015]

Die positiven Effekte der Nutzung des Internets bezogen auf selbstgesteuerte Aneignungs- und Lernprozesse müssen auch für sozial benachteiligte junge Menschen nutzbar gemacht werden. Eine Verfestigung von bereits vorhandenen Ungleichheiten und Wissensklüften muss vermieden werden. Deshalb gilt es, durch gezielte Projekte im Bereich digitaler Medien mit von Ausgrenzung bedrohten Jugendlichen  eine  offensive Strategie zum Aufbau  von Medienkompetenzen zu verfolgen. Dazu gehört auch, dass die sozialpädagogischen Fachkräfte qualifiziert und fachlich angeregt werden, neue Ansätze  zu  entwickeln  und auszuprobieren und in einen landesweiten Austausch und Reflexionsprozess zur Medienarbeit mit Benachteiligten einzutreten.

Ziele des Förderprogramms

Gefördert  werden sollen mindestens 16 lokale Projekte, die Einrichtungen/Verbände der Kinder- und Jugendarbeit oder Jugendsozialarbeit zur Förderung der Medienkompetenz von jungen Menschen in sozioökonomisch benachteiligenden Lebenslagen im Bereich Social Media mit den unten beschriebenen Zielen durchführen. Dazu kann insbesondere auch gehören, sich gezielt in virtuelle Räume zu begeben und zielgruppenspezifische Angebote zu machen, Projekte und Ansätze zu entwickeln, die den Umgang mit Medien als Bestandteil des Alltagshandelns von jungen Menschen stärker berücksichtigen oder Zielgruppen-Analysen und Formen der Sozialraumerkundung im Netz durchzuführen.

Die Modellprojekte sollen für die jungen Menschen folgende Ziele verfolgen:
Junge Menschen (bis 27 Jahre) in sozioökonomisch benachteiligenden Lebenslagen

  • werden befähigt und gefördert, ihre bereits vorhandenen Medienkompetenzen weiter auszubauen und ihr Verhalten zu reflektieren,
  • bekommen Möglichkeiten aufgezeigt, wie das Internet als Medium der Beteiligung und Einmischung genutzt werden kann,
  • werden in Bezug auf Risiken und Gefahren informiert (Abzocke, Mobbing, Phishing, Online-Spiele, Pornografie, Suizid-Foren, Pro ANA und Pro Mia-Seiten, u.a.),
  • werden in schwierigen Situationen, die aufgrund risikoreicher Mediennutzung entstanden sind, von Mitarbeiter*innen der Jugendsozialarbeit beraten und lösungsorientiert gecoacht,
  • bekommen mit Hilfe von Angeboten und der gezielten Nutzung des Social Web Wege aufgezeigt, wie das Internet als Plattform der Selbstdarstellung und kulturellen Inszenierung, aber auch zum Beziehungsaufbau und zur Beziehungspflege sowie in ihrer Orientierungs- und Suchfunktion genutzt werden kann.

Die Modellprojekte sollen für Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit folgende Ziele verfolgen: Mitarbeitende, die mit jungen Menschen in sozioökonomisch benachteiligenden Lebenslagen arbeiten

  • bekommen Kenntnisse vermittelt, die jungen Menschen bei der Bewältigung der zentralen Entwicklungsaufgabe „Medienkompetenzerwerb“ geschlechterdifferenziert zu begleiten,
  • entwickeln Möglichkeiten, wie die alltagsorientierte Förderung von Medienkompetenz in die Angebote der Jugendarbeit (Jugendverbände, Offene Jugendarbeit, Sportvereine, kulturelle Jugendbildung) und Jugendsozialarbeit integriert werden kann,
  • tauschen ihre Erfahrungen und gelungene Umsetzungsprojekte aus und stellen Materialien und Gestaltungsbausteine im Rahmen einer Wissens- und Erfahrungswerkstatt zur Verfügung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind öffentliche sowie anerkannte freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und außerschulischen Jugendbildung, die mit jungen Menschen in sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen arbeiten.

Form, Umfang und Dauer der lokalen Projektförderung

Die Projektdurchführung muss mindestens neun Monate im Zeitraum von 15.11.2015 bis 30.11.2016 erfolgen. Bereits vor der Bewilligung begonnene Projekte können nicht gefördert werden. Der Zuschuss kann bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben umfassen und beträgt maximal 10.000 EUR.
Als zuwendungsfähige Ausgaben gelten alle zur Projektdurchführung notwendigen

  • Personalkosten: Kosten für unmittelbar in der Projektdurchführung  beschäftigte Fachkräfte (Teilzeit-Personalstellen, Honorare),
  • Sachkosten, z.B. Materialkosten, Raummiete, Portokosten.

Antragsverfahren und Projektauswahl

Anträge sind bis 15.10.2015 mit dem Antragsformular zu richten an
LAG Jugendsozialarbeit
Regiestelle
c/o Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart
Tel. 0711 1656-462
regiestelle.lag-jsa@diakonie-wue.de

Über die Vergabe entscheidet ein Programmbeirat. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
15.10.2015:  Bewerbungsfrist
bis 30.10.2015:  Projektauswahl und Mitteilung über die Bewilligung
ab 01.12.2015:  Start der lokalen Modellprojekte
bis 30.11.2015  Abschluss der lokalen Modellprojekte
bis 15.12.2015  Vorlage des Sachberichts und zahlenmäßigen Verwendungsnachweises durch die lokalen Projektträger bei der Regiestelle

Die Regiestelle berät auch bei der Projektentwicklung und Antragstellung.

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Förderprogramm "Prävention von Glücksspielsucht (Automatenspiel, Onlineglücksspiel, Sportwetten) bei riskant spielenden jungen Menschen" [30.07.2015]

Die Fachdebatte und die bisherige Entwicklung von Präventions- und Interventionskonzepten konzentriert sich vor allem auf Steuerungsmöglichkeiten über rechtliche Regelungen, z.B. das Landesausführungsgesetz zum Glückspielstaatsvertrag, Möglichkeiten der Beratung oder der ambulanten und stationären Therapie bei „pathologischer Glücksspielsucht“ oder Primärprävention über Aufklärung (Kampagnen, Unterrichtsmaterialien,  u.a.entwickelt im Bundesmodellprojekt „Frühe Intervention von Glücksspielsucht“).

Wenige Erfahrungen liegen bislang zu gezielten Präventionskonzepten für riskant spielende junge Volljährige (im Sinne von Sekundärprävention) vor. Nach  Einschätzung von Expert*innen aus dem Bereich der Suchtprävention, -beratung und -therapie ist es wichtig, diese Lücke zu schließen, da riskant spielende junge Volljährige über die Medien der Primärprävention nur in geringem Maße erreicht werden. Gleichzeitig finden sie bislang nur in wenigen Fällen Zugang zu Beratungs- und Therapieangeboten. F
achkräfte der Jugendsozialarbeit und Jugendarbeit dagegen erhalten in vielen Fällen Einblicke in das Spielverhalten der jungen Volljährigen und damit Anknüpfungspunkte für eine gezielte Präventionsarbeit.

Förderziele

Mit dem Förderprogramm sollen im Gesamten folgende Ziele erreicht werden:

  • Die sich im Zuge gesellschaftlicher Modernisierung neu zeigenden Problemlagen in Bezug auf riskantes Glücksspiel von jungen Menschen werden im Rahmen von sozialpädagogischen Praxisprojekten zeitnah aufgegriffen. Für die betroffenen jungen Menschen werden damit bedarfsgerechte und fachlich angemessene Hilfen zur Lebensbewältigung besonderer Risikolagen entwickelt, insbesondere auch in der Zusammenarbeit von Jugendarbeit (Jugendverbände, Sportvereine, Offene Jugendarbeit, kulturelle Jugendbildung) und Jugendsozialarbeit.
  • Die Projekte reflektieren die vorliegenden Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung und tragen zu einem Theorie-Praxistransfer sowie zu einer fachlichen und reflexiven Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote  für benachteiligte junge Menschen in Baden-Württemberg bei.
  • Die Konzepte werden modellhaft in der Praxis erprobt und ausgewertet.Handlungsempfehlungen für die Übertragbarkeit auf andere Standorte werden formuliert.
  • Konsequenzen für eine Weiterentwicklung der Schnittstellen zu den benannten Handlungsfeldern und Hilfesystemen werden abgeleitet und notwendige und mögliche Schritte zur kooperativen Bearbeitung benannt.

Die Modellprojekte sollen insbesondere

  • geschlechtsspezifisch sowie migrations- und kultursensibel ausgearbeitet werden,
  • angemessene  Zugänge zur Zielgruppe nutzen und erproben, beispielsweise  durch aufsuchende Arbeit in  Spielhallen und Wettbüros oder über die Angebote von Sportvereinen, Jugendhäusern, Jugendverbänden oder Migrantenorganisationen,
  • innovative methodische Bearbeitungsformen entwickeln und erproben, beispielsweise Module zur niedrig-schwelligen Thematisierung und Bearbeitung von Glücksspielrisiken im Rahmen von Gruppenarbeit oder  gemeinwesenorientierte Interventionsstrategien (Runde Tische, Dialog mit Betreibern).

Form, Umfang und Dauer der lokalen Projektförderung

Gefördert und begleitet werden sollen mindestens acht lokale Projekte. Die Projektdurchführung muss mindestens neun Monate im Zeitraum von 15.11.2015 bis 30.11.2016 erfolgen. Bereits vor der Bewilligung begonnene Projekte können nicht gefördert werden.
Der Zuschuss kann bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben umfassen und beträgt maximal 20.000 EUR.
Als zuwendungsfähige Ausgaben gelten alle zur Projektdurchführung notwendigen
–  Personalkosten: Kosten für unmittelbar in der Projektdurchführung  beschäftigte Fachkräfte (Teilzeit-Personalstellen, Honorare),
–  Sachkosten, z.B. Materialkosten, Raummiete, Portokosten.

Weitere Fördervoraussetzungen

  1. Die Maßnahme erfolgt in enger Kooperation von Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit mit Einrichtungen der Suchthilfe, -beratung und -prävention. Die Form der Kooperation ist im Antrag darzustellen und durch eine Bestätigung und Stellungnahme der kooperierenden Einrichtung zu belegen.
  2. Die Maßnahme ist in das lokale Konzept zur Prävention von Glücksspielrisiken (verhältnis- und verhaltens-präventive Maßnahmen) eingebettet (Befürwortung und Bestätigung der Gemeinde/Stadt).
  3. Die Projektverantwortlichen wirken an der Auswertung des lokalen Projekts im Hinblick auf die standort-übergreifenden Fragestellungen mit. Sie nehmen an den Fachveranstaltungen der Projektbegleitung teil und erstellen eine aussagekräftige Dokumentation nach vereinbarten Standards.

Antragsverfahren und Projektauswahl

Anträge sind bis 15.10.2015 mit dem Antragsformular zu richten an
LAG Jugendsozialarbeit
Regiestelle
c/o Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart
Tel. 0711 1656-462
regiestelle.lag-jsa@diakonie-wue.de

Im Antrag sind insbesondere darzustellen:
–  Kenntnisse über die Zielgruppe
–  Konzeptionelle Eckpunkte des geplanten Projekts
–  Erfüllung der oben genannten Fördervoraussetzungen

Beizufügen ist eine Bestätigung und Stellungnahme der kooperierenden Einrichtung der Suchthilfe/Suchtprävention zur geplanten Kooperation.

Über die Vergabe entscheidet ein Programmbeirat. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
15.10.2015:  Bewerbungsfrist
bis 30.10.2015:  Projektauswahl und Mitteilung über die Bewilligung
ab 01.12.2015:  Start der lokalen Modellprojekte
bis 30.11.2015  Abschluss der lokalen Modellprojekte
bis 15.12.2015  Vorlage des Sachberichts und zahlenmäßigen Verwendungsnachweises durch die lokalen Projektträger bei der Regiestelle

Die Regiestelle berät auch bei der Projektentwicklung und Antragstellung.

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VIP - Vielfalt in Partizipation: Ausbau von Beteiligungs- und Engagementformen für junge Menschen [24.07.2015]]

Das Förderprogramm zielt auf den Ausbau und die Weiterentwicklung von Formen der Partizipation junger Menschen bis 27 Jahren. Gefördert werden können Mikroprojekte (bis 5.000 Euro) sowie modellhafte Projekte (10.000 bis 20.000 Euro) der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit für Milieuübergreifend ausgerichtete Maßnahmen der politischen Beteiligung und/oder Engagementförderung und oder Formen von politischer Beteiligung und/oder Engagementförderung, die insbesondere junge Menschen erreichen, die in den bestehenden Formen stark unterrepräsentiert sind.

Erwünscht sind u.a. auch Projekte, die zusätzlich auf mindestens eine der im Zukunftsplan Jugend benannten besonderen Herausforderungen eingehen: Weiterentwicklungsbedarfe im Hinblick auf Kinder unter 12 Jahren, den ländlichen Raum, junge Menschen mit Migrationshintergrund und geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten.

Gefördert werden sollen Projekte, die innovative Formen erproben. Dabei ist es auch möglich, an bereits an anderen Orten bestehende Good Practice milieuübergreifender und niedrigschwelliger Beteiligungs- und Engagementformen anzuknüpfen.

Bewerbungsschluss für Projektanträge ist der 30.09.2015.

Nähere Infos, Ausschreibung und Antragsformular unter: http://www.ljrbw.de/de/themen-umsetzen/partizipation/vip---vielfalt-in-partizipation

Abwicklung des Programms:
Landesjugendring
Daniel Mühl
Telefon: 0711/16447-74
Telefax: 0711/16447-77
E-Mail: muehl@ljrbw.de

 

 


Integrationsprojekte 2016 [17.07.2015]

Neue Integrationsprojekte für das Jahr 2016 sind einzureichen. Sie haben zwei Förderbereiche mit verschiedenen Schwerpunkten zur Auswahl, für die Sie einen Antrag stellen können.

a.) Altersunabhängige Integrationsprojekte (BMI - Kapitel 0633 Titel 684 01)

  1. Förderung einer Willkommenskultur für Neuzuwanderer durch Informations- und Orientierungsangebote sowie Verweisberatung.
  2. Förderung der Anerkennungskultur und der Toleranz durch Stärkung des interkulturellen Dialogs
  3. Förderung des Beitrags von Migrantenorganisationen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von älteren Migrantinnen und Migranten

b.) Integrationsprojekte für Jugendliche (BMFSFJ - Kapitel 1702 Titel 684 14 )

  1. Förderung der Anerkennungskultur und der Toleranz durch Stärkung des interreligiösen Dialogs
  2. Junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund verbessern die Willkommenskultur für junge Neuzuwanderer

Alle relevanten Anlagen und Formulare sind zum Download unter www.bagejsa.de/integrationsprojekte verfügbar. Wir bitten die Unterlagen für neue Projekte für das Haushaltsjahr 2016 bis zum 15.08.2015 einzureichen. Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Trägern oder möglichen Trägern von Integrationsprojekten in Verbindung, um eine entsprechende Betreuung der Antragsstellung zu gewährleisten.

Für weitere Fragen stehen Ihnen Herr Weil (07 11 / 1 64 89 – 32 bzw. weil@bagejsa.de) oder Frau Urano (0 711 / 16489 – 31 bzw. urano@bagejsa.de) gerne zur Verfügung.
Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA)


Förderung für außerschulische Jugendbildung [04.08.2015]

Für praktische Maßnahmen der außerschulischen Jugendbildung in den Bereichen

  • Kooperation Jugendarbeit und Schule,
  • soziale Jugendbildung und
  • Integration von ausländischen und spätausgesiedelten Jugendlichen

stehen aus Mitteln des Zukunftsplans Jugend für 2016 300.000,00 Euro zur Verfügung. Anträge für das Jahr 2016 sind über oaseBW bis spätestens 10. Januar 2016 an die EJW-Verbandszentrale nach dem bekannten Verfahren gerichtet werden. Die Förderbedingungen entsprechen überwiegend den bekannten Richtlinien zu praktischen Maßnahmen.

Der gesamte Förderaufruf zum Download

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Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart
Fon 07 11/97 81-0


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Freitag:
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Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) bietet als Landesstelle sinnstiftende Angebote, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Jugendwerke in Orten und Bezirken, aber auch für Kinder, Jugendliche, Konfirmanden, junge Erwachsene, Erwachsene und Familien. Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) ist die Zentrale für die evangelische Jugendarbeit in Württemberg und arbeitet selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.


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