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Jahresaktion

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"Zukunft bilden" -
Die Jahresaktion 2011/2012

Liebe Freundinnen und Freunde des ejw-Weltdienstes!

Mit dem Begriff „German Angst“ wird bei Engländern und Amerikanern eine ihrer Meinung nach typisch deutsche Angst vor der Zukunft beschrieben. Ob bei der Angst vor den Risiken der Atomkraft oder bei der Einschätzung der Folgen des Klimawandels – wir Deutschen scheinen mit unseren Befürchtungen für die Zukunft immer an der Spitze zu liegen

Es wäre sehr interessant, bei einer internationalen Begegnung mit jungen Menschen die Frage zu diskutieren:

  • Was erwartest du von der Zukunft?
  • Wo siehst du dich in 5 oder in 10 Jahren?
  • Was wird sich in deinem Land verändert haben?

Was würde Mebrit aus Adwa (Äthiopien) antworten? Welche Einschätzung würde Taimanda treffen, der als Secretary des YMCA in Jos (Nigeria) arbeitet? Oder Lina, die sich im YMCA East Jerusalem (Israel/Palästina) engagiert? Und wie würden Simon aus Fellbach oder Anna-Lena aus Blaufelden über ihre Zukunft reden? Die Einschätzungen für die Zukunft würden sicherlich ganz unterschiedlich ausfallen. Und manche überraschende Antwort wäre bestimmt auch dabei. Es könnte passieren, dass zum Beispiel junge Menschen, die gerade das Nötigste zum Überleben haben, zuversichtlicher von ihrer Zukunft reden als solche, die sich um Essen und Trinken gar keine Sorgen machen müssen.

Zukunft bilden – wer sich mit der Situation des nahen und fernen Nächsten beschäftigt, verändert sich zunächst einmal selbst. Auch zu solchen Bildungsprozessen wollen wir anregen.

Zukunft bilden – die in diesem Heft beschriebenen Projekte der Jahresaktion 2011/2012 tragen dazu bei, dass junge Menschen zuversichtlich in die Zukunft blicken können und Mut für Morgen fassen. Die Versorgung mit dem Nötigsten gehört dazu, doch vor allem wollen wir durch Bildung und Ausbildung Zukunftschancen eröffnen.

Zukunft bilden – beim Nachdenken über die Zukunft wird deutlich, dass unserem menschlichen Planen und Handeln Grenzen gesetzt sind. Vertrauen ist gefragt. Glaube an Gott, der uns durch Jesus Christus Zukunft und Hoffnung schenkt. Gemeinsam mit Mebrit, Taimanda, Lina und vielen anderen hoffen und glauben wir, dass Gott unser Leben in seiner Hand hält und uns eine Zukunft eröffnet, die hier und jetzt beginnt und bis in die Ewigkeit reicht.

Danke für Ihre und eure finanzielle Unterstützung der Projekte und danke für die Begleitung im Gebet!

Mit herzlichen Grüßen
Pfarrer Gottfried Heinzmann
Leiter des ejw


Weitere Informationen:

Materialien für die Projekte der Jahresaktion 2011/2012

Download Projektheft pdf-Datei (12 MB) 

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aktualisiert am 08.09.2011 (ef) 


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