11.05.2010 - Autor: Eberhard Fuhr/Christian Miller

350 Jungs konnten zeigen, was in ihnen steckt

Kreative Spielstationen und Impulse beim Jungenschaftstag des ejw

Am Sonntag haben über 350 Junge Männer aus ganz Württemberg am 35. Landes-Jungenschaftstages in Stuttgart-Degerloch bewiesen, dass sie das Zeug zum „Waldmeister“ haben. Über 50 Gruppen konnten sich beim jährlichen Großevent der Jungenarbeit des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg untereinander messen. Mehr als 60 meist ehrenamtliche Mitarbeiter entwickelten fast ein Jahr lang elf Spielideen, an denen die 13 bis 17-jährigen Jungen ihre Fähigkeiten, ihre Geschicklichkeit und ihre Kreativität unter Beweis stellen konnten. Der dreifache Familienvater Dr. Martin Schock aus Degerloch hat sich für den diesjährigen Jungenschaftstag besonders stark gemacht. Er hat dafür extra Urlaub genommen, um die Abstimmungen mit dem Haus des Waldes und vieles mehr sorgfältig vorbereiten zu können. Er ist einer der Jungenarbeit lebt, das spürt man ihm bei seinem Engagement ab.

von links nach rechts: Rainer Oberländer (ejw), Dr. Martin Schock, Timm Ruckaberle (beide Fachausschuss Jungenarbeit

von links nach rechts:
Rainer Oberländer (ejw), Dr. Martin Schock, Timm Ruckaberle (beide Fachausschuss Jungenarbeit)

Für jeden sei etwas dabei gewesen, auch für die Schwächeren, stellte ein begeisterter Gruppenleiter aus Satteldorf fest. Denn neben den „typischen“ Waldaktionen, wie Sägen oder Beilwerfen, wurden die Jugendlichen auch mit sehr ungewöhnlichen Aufgaben konfrontiert. Die Auszubildenden der Firma Manz Automation aus Tübingen haben für eine Station eigens einen Waldroboter angefertigt und betreut.

Waldroboter

Spielstation "Waldroboter"

Durch einen neuen Spielmodus konnten sich die Teams im direkten Vergleich untereinander messen. „Es ist sehr spannend, da man nie weiß auf wen man als nächstes trifft“, waren sich die Jungs aus Grunbach einig. Auch Benjamin Werner, der 2. Vorsitzende des CVJM Öschingen, bestärkte den neuen Spielmodus. „Ich finde es wichtig, auch andere Jungenschaften zu treffen und sich mit diesen messen zu können. Es war einfach nur gut.“

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Spielstation "Holzfällerdart"

"Wir versuchen immer, die örtlichen Gegebenheiten in unseren Lauf miteinzubauen", sagt Oberländer. 2008, in Beutelsbach, schleppten die Jungs Trauben in einer auf den Rücken geschnallten Bütte durch die Weinberge. In einem Freibad in Kirchheim/Teck schoben sie im Jahr 2000 unter Wasser Kisten über den Boden. 1990 überquerten sie mit Brettern die Nagold. "Und hier in Degerloch ist es eben der Wald", sagt Oberländer, "wir versuchen viel mit Holz zu machen".

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Auf dem 5-Kilometer langen Rundkurs mit 5 Spielstationen

Der Jugendgottesdienst, der den Tag eröffnete, griff das diesjährige Motto „Waldmeister“ auf und sollte den Teilnehmern „Jesus als Meister deines Lebens“ näher bringen. „Wer ist dein Meister? An wen oder was hängst Du dein Leben?“ wollten Daniel Rempfer und Timm Ruckaberle von den Jugendlichen wissen. Sie empfahlen ihnen, die Bibel zur Hand und Jesus Christus als Vorbild zu nehmen und mit Fragen und Problemen zu ihm zu kommen. Mit ihm könne das Leben gelingen. 

Im Laufe des Nachmittags entschied sich, welche zwei von den besten 16 Mannschaften im Finale standen. Dort wurde natürlich, wie sich das für Jungs gehört, Fußball gespielt – mit der Einschränkung, dass ausschließlich Laubbläser benutzt werden durften, um die Bälle zu bewegen.

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Das Finale: Laubbläser-Fußball

Am Ende konnten sich die Jungs aus Öschingen gegen „Flacht 1“ durchsetzen. Als Belohnung fahren unsere Waldmeister zur „Timbersports“ Weltmeisterschaft im Sportholzfällen, welche im August in Tripsdrill stattfindet. Den dritten Platz ergatterte sich der CVJM Sulz. In der Seniorenklasse setzte sich die Hartkeksfraktion Stuttgart gegen die Jungenschaft Holzhausen durch.
 

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"Waldmeister 2010": Die "Kampfwürste" aus Öschingen

Webcode 2010ejw0511

 

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