31.12.2013 - Autor: Wolfgang Ilg (Landesschülerpfarrer)

"A dream has become true"

Copyright: EJW

ejw-Delegation in Äthiopien angekommen: Kaffee, Indiaca - und Fotos direkt aus Addis Abeba

ADDIS ABEBA. Dieser Moment war etwas Besonderes für Fritz Leng, EJW-weltdienst-Referent und im äthiopischen YMCA nur als "Mr. Fritz" bekannt: Mit über 20 Personen startete am 29.12.2013 die erste Fachkräftebegegnung zwischen Jugendarbeits-Profis aus Württemberg und Äthiopien. Ein Traum, so Leng, der die bereits über 15-jährige Partnerschaft schon lange begleitet: "Today this dream becomes true - thanks God".

Die siebenköpfige EJW-Delegation wurde von den äthiopischen Kollegen überaus herzlich empfangen, selbstverständlich mit Kaffeezeremonie und den traditionellen Injera-Fladen. Es geht nicht um Tourismus, sondern um die Begegnung zwischen Kollegen, betonte Pfarrer Steffen Kaupp, der mit der Gitarre in der Hand die Kulturgrenzen binnen Minuten vergessen machte. Bereits einen Tag nach der Ankunft begann die thematische Arbeit. Wolfgang Ilg, Landesschülerpfarrrer im EJW, berichtete über die Entwicklungen im deutschen Schulsystem und welche Veränderungen dies für die Jugendarbeit bedeutet. Rasch kam man in intensive Debatten über Bildung in und außerhalb der Schule - auch in Äthiopien ein aktuelles Thema.

Zum Highlight wurde das gemeinsame Indiacaspiel, eingeführt vom amtierenden Indiaca-Weltmeister Henrik Struve. "I see the core of the forthcoming Ethiopian national team" motivierte der ejw-Sportreferent die Kollegen beim Warmspielen im Hof des Children Center Addis (CCA).

Der fachliche Austausch in kollegialer Atmosphäre wird von beiden Seiten als äußerst intensiv und unkompliziert beschrieben. Vielfältig sind auch die Themen, die in den nächsten Tagen anstehen, darunter: Inklusives Angebote für Jugendliche mit und ohne Handicaps (Hella Kaupp), Grafikdesign in der Jugendarbeit (Simone Struve), Mitarbeitergewinnung (Mechthild Belz). Die äthiopischen Kollegen berichten unter anderem über die veränderte Rolle von Frauen in der äthiopischen Gesellschaft, zudem wird ein Mitarbeiter von "Brot für die Welt" in Addis Abeba über die Entwicklungsarbeit sprechen.

Begegnen, bilden, teilen: Bei der Fachkräftebegegnung wird der große Schatz der Weltdienstarbeit für beide Seiten spürbar.

Die EJW-Delegation ist noch bis 11. Januar 2014 an verschiedenen Orten in Äthiopien unterwegs. Fotos werden (je nach Internetverfügbarkeit) hier online gestellt:
https://www.dropbox.com/sh/1rjgepjo34t31o9/sSje1KLX06

Ich bin dabei!

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Rolf Lehmann

Bürgermeister a. D. / Ministerialdirektor i. R.

"Die evangelische Jugendarbeit und der weltweite CVJM befähigen Menschen zu verantwortungsvollem Engagement durch Bibel und Bildung. Deshalb steht diese Jugendarbeit am Anfang aller notwendigen Veränderungen, die ein wenig Reich Gottes und Licht aus der ewigen Welt in diese dunkle und kalte Welt herein leuchten lassen."

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