02.10.2008 - Autor: rr

Abschied: neue Aufgaben für Sonja Gutmann und Cornelius Weller

Eindrücke von der Abschiedsfeier im ejw

Über 120 Gäste erlebten am Montag, 29.9. eine bewegende Verabschiedung der beiden Referentinnen und Referenten aus der Schülerinnen- und Schülerarbeit im ejw. Nach einem musikalischen Ohrenschmaus von Hanse Eißler und Hans-Martin Sauter gab es eine originelle und gehaltvolle Andacht von Wolfgang Ilg und Steffen Kaltenbach zum Thema:

"Ich bin dann mal weg".

(Inclusiv Stargast Hape Kerkeling).

Text zum Download siehe unten.


Marcus Witzke, Geschäftsführer des ejw, Jürgen Kehrberger, Fachlicher Leiter des ejw, Dr. Carsten Rabe, Ministerialrat im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Friedrich Layher vom MAK und Silke Scheiner vom Bereich Experimentelle Bildungsräume würdigten den besonderen Einsatz von Sonja Gutmann und Cornelius Weller.

Landesschülerinnen- und Schülerpfarrer Bernd Wildermuth zeigte mit einem eigens produzierten Filclip interessante Details und Einschätzungen.

Besondere Höhepunkte waren zwei Lieder von Sonja Gutmann selbst gesungen.


Verabschiedung

Mehr Bilder von der Verabschiedung sind hier:

www.ejwue.de/bildergalerie


Jürgen Kehrberger, Fachlicher Leiter des ejw

Auszüge aus seiner Ansprache

Als Realschullehrerin kamst Du im September 2005 hier ins ejw. Du hast mit Kolleginnen und Kollegen gearbeitet wie Götz Kanzleiter, Bernd Wildermuth, Jörg Lohrer und zum Schluss mit Fine Dücker und Cornelius Weller. Götz Kanzleiter hatte die Stelle gewechselt, die Du dann im September 2007 übernommen hast. Jörg Lohrer ging in Elternzeit. Das sei hier alles noch einmal erwähnt, um deutlich zu machen, in welch hohem Maße Umbrüche in der Schülerinnen- und Schülerarbeit zu bewältigen waren und sind.


Du hast mit ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Schülerinnen- und Schülerarbeit zusammen gearbeitet. Die Ehrenamtlichen sind in der Schülerarbeit so etwas wie die Leitstelle und das Kraftwerk der Schülerarbeit. Das war buchstäblich auch immer wieder für Dich ganz persönlich erfahrbar, indem Du Dich in diesen Tagungen mit den Ehrenamtlichen zusammen, nicht nur hinein investiert hast mit Referaten und theologischen Einheiten, sondern Du hast in dem Miteinander, auch im geistlichen und spirituellen Miteinander, immer wieder Kraft geschöpft durch diese ehrenamtliche Begleitung.


KehrbergerMit hohem Einsatz, Sachkompetenz und hoher Flexibilität hast Du diese Stelle ausgefüllt. Dazu gehörte es dann, die Fusion der ejw-Schülerarbeit und der ehemaligen Landeskirchlichen Schülerarbeit mitzugestalten. Ein nicht einfacher Prozess, der immer wieder Zeit und Nerven raubte. Dass die Fusion strukturell gelungen und inhaltlich auf einem guten Weg ist, trägt mit Deine Handschrift.


Zu Deinen Tätigkeiten in der Schülerinnen- und Schülerarbeit im ejw gehörten drei große Bereiche: Jugendarbeit und Schule, Christsein an der Schule und die allgemeinen Landesaufgaben.


Im Bereich Jugendarbeit und Schule warst Du in besonderer Weise für das Schülermentorenprogramm verantwortlich. Du hattest die Geschäftsführung inne, Dich aber damit nicht begnügt, sondern regelmäßig auch selbst SMP-Programme oder Spezialkurse durchgeführt.

Schülerinnen und Schüler werden zu kompetenten Gruppenleitenden für die Jugendarbeit, die Schule und die Gesellschaft ausgebildet und lernen, soziale Verantwortung zu übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler erfahren durch die Zertifizierung eine große Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement und bringen sich in aller Regel an ganz unterschiedlichen Plätzen – wieder an der Schule oder in der Jugendarbeit entsprechend ehrenamtlich ein.


Im Bereich Christsein an der Schule hast Du Freizeiten durchgeführt, Schülerbibelkreise gestärkt und für die Begleitung in den Schülerbibelkreisen neue Ideen entwickelt, die jetzt der weiteren Umsetzung bedürfen. Die zentrale Schaltstelle in diesem Bereich ist der Michelsberg, eine große Tagung der Schülerinnen- und Schülerarbeit, in die Du Dich gerne eingebracht hast.


In hohem Maße hast Du Dich immer wieder bereit erklärt, Dich auf Landesaufgaben einzulassen. Eine Mitwirkung z. B. beim Jugendtag oder beim Kongress Jugendarbeit. Dabei war es immer so, liebe Sonja, dass wir Dich an vielen Stellen unbedingt dabei haben wollten. Deine Begabungen, Deine freundliche Art, Deine Möglichkeiten, Menschen zu gewinnen – sie waren unverzichtbar für uns und deshalb immer wieder neu die Bitte, Dich auch für die großen Veranstaltungen wie Jugendtag zu engagieren. Dass eine Liebe zu Afrika zu Dir gehört, wird ja im Laufe dieses Abends noch sichtbar werden.


In Zukunft wirst Du nun beim Kultusministerium im Referat Jugend für die Erstellung eines Gesamtbildungskonzeptes für außerschulische Jugendbildung zuständig sein.


Wir lassen Dich nur schweren Herzens ziehen, freuen uns aber, dass wir im Rahmen des Gesamt-bildungskonzeptes weiterhin zusammen arbeiten können. Für Deinen weiteren persönlichen und beruflichen Weg wünsche ich Dir alles Gute und Gottes Segen.

Jürgen Kehrberger, Fachlicher Leiter des ejw


Afrika erfahren

Ihre Liebe für Afrika wurde sichtbar in einem Projekt des CVJM-Weltdienst im ejw, der Afrika-Tour 2009. Werner Bitzer wird hier für 4 Monate mit dem Fahrrad durch Afrika fahren und auch Projekte des CVJM-Weltdienst im Sudan und in Äthiopien besuchen.

Mehr dazu: www.afrika-erfahren.de








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Verabschiedungsrede für Corni

"Endlich wieder inhaltlich arbeiten!", ist wohl ein Satz, der während deiner Arbeitszeit häufiger gefallen ist und unter dem man das letzte Jahr gut zusammenfassen kann.


Lieber Corni,

nach dem ganzen "Struktur- und Fusionsstress" bist du letzten Herbst als Elternzeitvertretung für Jörg eingesprungen. "Der hat Stallgeruch", hieß es und kann deshalb in kürzester Zeit richtig loslegen. Tja und das haben wir auch von dir abgefordert. Freizeiten planen und begleiten, Arbeitskreise mitgestalten, das ganze Alltagsgeschäft im Büro, Kontakte knüpfen und pflegen und dann unser großes Come in Contract Projekt zum Thema Schule und Demokratie.


Ja, du warst wirklich ganz schön gefordert, aber das Tolle war, dass du trotz Stress die Sorgen und Wünsche von uns Ehrenamtlichen so gut nachvollziehen konntest, weil du ja einer von uns warst und bist. Auch, dass du zu jedem Spass bereit warst, zum Musiksessions veranstalten und bis in die Nacht diskutieren, wie in alten Zeiten.

Das beste aber war dein Blick nach vorne. Trotz Stress hattest du immer noch Platz für Zukunftsträume und –visionen. Wo soll es mit den Experimentellen Bildungsräumen hingehen? Wie können wir unser Profil mit all seinen geliebten Ecken und Kanten leben und wer sind unsere "Verbündeten" im Kampf der freien Geister?


So oder so hast du uns mit deiner lieben, engagierten und manchmal so sympathisch verpeilten Art den Rücken gestärkt und dafür möchten wir dir Danke sagen.

Danke, dass du da warst.

Und hoffentlich konnten auch wir dir in manchen Krisen wieder Mut machen und dich unterstützen.

Auf jeden Fall hat es aber supi viel Spass mit dir gemacht!


Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Bleib wie du bist und lass dich auch in Zukunft von niemandem zurecht biegen!


Deine Experimentellen Bildungsräume

Silke Scheiner


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Andacht


Andacht von Wolfgang Ilg und Steffen Kaltenbach zum

Download (pdf-Datei 50 kb)





Informationen zur Schülerinnen- und Schülerarbeit im ejw:

www.ejwue.de/schuelerarbeit


www.schuelermentor.de



 

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