19.09.2008 - sb

Auf der Kanzel gepredigt und am Rednerpult gelehrt

Ehemaliger Ausbildungsdezernent Gerhard Hennig wird 70 Jahre alt

Stuttgart/ Ostfildern. Der emeritierte Theologieprofessor und frühere Oberkirchenrat Gerhard Hennig feiert am kommenden Donnerstag, 25. September, seinen 70. Geburtstag. Der aus Stuttgart stammende Pfarrersohn hat in Tübingen, Heidelberg, Bonn und Rom Theologie studiert, bevor er als Vikar in verschiedenen württembergischen Gemeinden tätig war. 1965 promovierte er über Luther und Cajetan an der Bonner Universität.


Danach war der Lutherexperte Diakonie- und Jugendpfarrer in Schwäbisch Hall, anschließend Gemeinde- und Bezirksjugendpfarrer in Musberg bei Stuttgart. 1972 wurde er Leiter des "Lehrgangs für den Pfarrdienst" der Württembergischen Landeskirche, neun Jahre später Direktor des Pfarrseminars der Landeskirche. Von 1976 bis 2007 gehörte der Theologe der Württembergischen Landessynode an. Außerdem war er Mitglied der EKD-Kommission zur Revision der Lutherbibel. 1989 wurde Hennig als Oberkirchenrat in die württembergische Kirchenleitung berufen. Dort war er zuständig für die Ausbildung der Theologen und Diakone. Im gleichen Jahr bekam Hennig einen Lehrauftrag für Praktische Theologie in Tübingen.


1995 wurde Oberkirchenrat Gerhard Hennig an einen Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Tübingen berufen. Dadurch machte Hennig im Alter von 56 Jahren noch einmal das Predigen zum Beruf und die Seelsorge zum Gegenstand der Lehre. Der an einem Sonntag geborene Protestant predigte die Sonntagspflicht: "Die Seele des Sonntags ist der Gottesdienst". Der wortgewandte Lehrer weiß, wie wichtig es ist, dass das Wort von der Kanzel ankommt: "Wo anständig gepredigt wird, da bleibt auch die Kirche nicht leer", so postuliert Hennig, der seit 2003 emeritierter Professor ist.


Der mit einer Schweizerin verheiratete Vater hat zwei Söhne und wohnt in Scharnhausen, wo er auch immer wieder predigt. Seine Hobbys sind Bergwandern und die Modelleisenbahn.


Christian Tsalos

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