26.02.2013 - Autor: Katja Heimann

Auf der Suche nach der zweiten Heimat

Foto: Jonas Wolf, Copyright: CVJM-Landesverband in Württemberg

Über 3.500 Besucher beim CVJM-Landestreffen in Sindelfingen. Wo ist deine zweite Heimat? Und wo überhaupt die erste? Wo fühlst du dich zu Hause? Wo hast du Menschen und Orte, bei denen du ankommen kannst, wo zieht es dich hin? Und was hat der Glaube mit so einem Heimatgefühl zu tun?

Wo ist deine zweite Heimat? Und wo überhaupt die erste? Wo fühlst du dich zu Hause? Wo hast du Menschen und Orte, bei denen du ankommen kannst, wo zieht es dich hin? Und was hat der Glaube mit so einem Heimatgefühl zu tun? Um diese und andere Fragen drehten sich die verschiedenen Programmpunkte beim 66. Landestreffen des CVJM Landesverbandes. Zu diesem jährlichen Treffen ließen sich insgesamt über 3500 Besucher in den Sindelfinger Glaspalast einladen.

(Foto: Simon Wagner, Copyright: CVJM-Landesverband in Württemberg)

Los ging’s mit Jugendevangelist Dieter Braun und „Bibel live“. 400 Jugendliche lasen gleichzeitig in der Bibel und konnten ihre Fragen zum Bibeltext loswerden. Dabei konnte man die ganz eigene Dynamik erleben, die bei „Bibel live“ entsteht.

Anschließend hieß es „Bühne frei“ für das Festival. CVJM Landesreferentin Katja Heimann begrüßte gleich zwei musikalische Gäste. Den Start machte die Band „lifetape“. Mit lauten Klängen und deutschen Texten begeisterten sie das Publikum. Samuel Harfst und seine Band gewann anschließend die Zuhörer durch seine einzigartige, eindringliche Stimme und einen vielfältigen Sound. Zwei unterschiedliche Bands, die aber doch ein gemeinsames Anliegen haben, was in Liedern und Ansagen deutlich wird: Über die Musik den eigenen Glauben ausdrücken und den vielen unterschiedlichen Zuhörern und Fans Lust darauf machen.

(Foto: Jan-Michael Schwarz, Copyright: CVJM-Landesverband in Württemberg)

Nach dem Festival gab es Zeit zum Essen und Trinken, Stöbern und Begegnen, bevor um 22 Uhr der Nachtgottesdienst startete. CVJM Landesreferentin Ilse-Dore Seidel führte durch diesen ganz besonderen Gottesdienst mit dichter Atmosphäre und einer Predigt von Prof. Dr. Volker Gäckle, dem ehemaligen Vorsitzenden des CVJM Landesverbandes Württemberg. „Wer woanders angenommen ist, wer eine Heimat im Himmel hat, der muss sich nicht mehr verbiegen lassen und kann mutig leben.“ Diese Worte trafen den Nerv vieler Besucher. „Ich hab' echt aufgetankt und gehe total ermutigt nach Hause. Das tat gut!“, so die Meinung einer Zuhörerin. Die JuGo-Band Stuttgart gestaltete diesen Gottesdienst musikalisch und nahm das Publikum mit hinein in neue und alte Lieder.


Danach machte das Nachtschwärmercafé des CVJM Mössingen seinem Namen alle Ehre. Viele Jugendliche und Mitarbeiter der CVJM aus ganz Württemberg merkten: „Es ist noch viel zu früh zum Gehen“ und genossen bei Cocktails und guten Gesprächen die besondere Stimmung des Abends.

 Am nächsten Morgen startete Teil zwei des CVJM Landestreffens und die Stühle im Glaspalast füllten sich mit einem völlig anderen Publikum als am Abend zuvor. CVJM Landesreferent Matthias Kerschbaum und Carsten Kottmann führten humorvoll durch den Vormittag und begrüßten verschiedene Gäste: Die Maichinger SingKids, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiern, sorgten für die Musik im Gottesdienst und animierten die Besucher zum Mitsingen und Mitmachen. Harry Voß, Autor der beliebten Kinderbuchreihe „Der Schlunz“, nahm die kleinen und großen Zuhörer mit hinein in die anschaulich erzählte Geschichte vom Verlorenen Sohn. Parallel fand in der Christuskirche in Sindelfingen ein Gottesdienst mit Dr. Uwe Rechberger, dem 1. Vorsitzenden des CVJM Landesverbandes, statt. Steffen Kern, 1. Vorsitzender der „Apis“, hielt die Mut machende Predigt. Die Band Betagrooves sorgte für die Musik und präsentierte alte Choräle in neuem Gewand.


Nach den Gottesdiensten gab es im Glaspalast ausreichend Zeit zum Basteln, Toben und Begegnen. Etliche ehrenamtliche Helfer machten es möglich, über 40 Bastel-, Bau- und Aktionsangebote für die vielen Kinder anzubieten. Im Hüpfburg-Tunnel „Jungle-Track“, beim Bungee-Trampolin oder Kinderschminken, beim Kronkorkenshaker und Kaleidoskop basteln – in den 90 Minuten wurden viele Kinderaugen zum Strahlen gebracht und den Eltern blieb Zeit zum Reden.

Beim abschließenden Kids-Festival begeisterte erneut Harry Voß. Ganz praktisch machte er deutlich, was Vertrauen bedeutet und lud ein, dieses auch im Glauben in die Tat umzusetzen. Abschließend sprach Uwe Rechberger Gruß- und Segensworte und lud zum nächsten Landestreffen am 15. und 16. März 2014 ein.

Ich bin dabei!

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Christoph Zehendner

Journalist & Theologe

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