30.04.2006 - Autor: rr

Beate Breithaupt erhält Verdienstmedaille des Landes

Stellvertretende Vorsitzende des ejw wird für ihr langjähriges völkerverbindendes Engagement ausgezeichnet.

32 Personen haben am Samstag, 29. April 2006 die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten. Beate Breithaupt aus Remshalden-Grunbach wurde damit ausgezeichnet. Ministerpräsident Günther H. Oettinger verleiht diese Medaille "für hervorragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung".


Beate Breithaupt, geb. 1958 in Stuttgart, leistet seit vielen Jahren ein beispielhaftes, ehrenamtliches, völkerverbindendes Engagement im Bereich der evangelischen und ökumenischen Jugendarbeit. Neben ihrer Mitarbeit im örtlichen CVJM und der evangelischen Kirchengemeinde ist sie seit 1990 stellvertretende Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (ejw) und Vorsitzende des Fachausschusses für ökumenische internationale Arbeit des ejw. 1999 erfolgte ihre Wahl in den Vorstand des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland e. V und kurz danach wurde sie Vizepräsidentin des Europäischen Bundes der CVJM (EAY).


Die Germanistin Beate Breithaupt hat beruflich und ehrenamtlich zahllose internationale Kontakte. Mit ihrer Arbeit in nationalen und internationalen Gremien, ihren Initiativen für Kooperation und Partnerschaftsprojekte und der konkret gelebten und praktizierten Gastfreundschaft bietet Beate Breithaupt Jugendlichen anschauliche Erfahrungs- und Lernfelder.


Vorstand und Leitung des ejw gratulieren Beate Breithaupt zu dieser Auszeichnung. Wir danken ihr für ihren selbstlosen Einsatz, ihre Treue und Liebe, ihren selbstverständlich gelebten christlichen Glauben.



Hermann Hörtling

Fachlicher Leiter des ejw





Aus der Laudatio für Beate Breithaupt,

Journalistin, Remshalden

Bild von Beate Breithaupt in höherer Auflösung (1,5 MB)


Frau Breithaupt leistet seit vielen Jahren ein beispielhaftes ehrenamtliches, völkerverbindendes Engagement im Bereich der evangelischen und ökumenischen Jugendarbeit. Mit ihrer Arbeit in nationalen und internationalen Gremien, ihren Initiativen für Kooperations- und Partner-schaftsprojekte sowie ihrer gelebten Gastfreundschaft bietet sie Jugendlichen anschauliche Erfahrungs- und Lernfelder.


Seit 1990 ist sie Stellvertretende Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (ejw). 1991 wurde sie zur Vorsitzenden des Fachausschusses Ökumenisch-Internationale Arbeit des ejw gewählt. Seit 1999 ist sie Mitglied im Vorstand des CVJM-Gesamtverbandes Deutschland e.V. und seit 2000 gehört sie auch den internationalen Gremien des CVJM-Gesamtverbandes Deutschland e.V. an. Im selben Jahr wurde sie außerdem Vizepräsidentin des Europäischen Bundes des CVJM.

Frau Breithaupt setzt sich mit Tatkraft, Ausdauer und Phantasie dafür ein, dass jungen Menschen die Möglichkeit geboten wird, kulturübergreifende Begegnungen mitzuerleben und mitzugestalten, die zu einem größeren gegenseitigen Verständnis beitragen.


Frau Breithaupt arbeitet selbst in zahlreichen internationalen Projekten mit und unterhält enge persönliche Beziehungen in viele Länder der Erde, sei es in Europa, in Südamerika, im Nahen Osten oder in Afrika. Ihr unermüdlicher Einsatz erinnert an die Lebensweisheit Hermann Hesses: "Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden". So fördert sie seit 1984 insb. auch die Partnerschaft des ejw zum East Jerusalem YMCA; sie möchte damit dazu beitragen, zwischen Palästinensern und Israelis ein Leben in Frieden und gegenseitiger Akzeptanz möglich zu machen.


Nicht zuletzt ist es für Frau Breithaupt eine Selbstverständlichkeit, mehrmals im Jahr unentgeltlich ausländische Gäste des CVJM und des ejw zu betreuen und zu beherbergen.


Informationen zur Verdienstmedaille

Für hervorragende Verdienste um das Land und seine Bevölkerung hat Ministerpräsident Günther H. Oettinger 32 Bürgerinnen und Bürgern die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. Er überreichte die hohe Auszeichnung am Samstag (29. April 2006) im Rahmen einer Festveranstaltung im Ordenssaal des Ludwigsburger Schlosses. Der Ministerpräsident würdigte die herausragenden Leistungen der neuen Ordensträger in den verschiedensten Bereichen und dankte ihnen für ihr Engagement. Die Geehrten hätten sich über Jahre hinweg in vorbildlicher Weise für das Allgemeinwohl, für das Wohlergehen des Landes, für den Fortschritt und das Gedeihen unseres Gemeinwesens eingesetzt. "Sie sind mit gutem Beispiel vorangegangen, haben Verantwortung

übernommen und sich durch Einsatz und Leistung Anerkennung und Respekt verschafft", lobte der Regierungschef.



Die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg wird seit 1975 "als Zeichen dankbarer Würdigung hervorragender Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung" verliehen. Vorschlagsberechtigt sind der Landtagspräsident für Mitglieder und Bedienstete des Landtags sowie die Regierungsmitglieder im Rahmen ihrer Geschäftsbereiche. Der Ministerpräsident entscheidet über die Vorschläge nach Anhörung des Ministerrats. Eine Auszeichnung kann von jedem Bürger bei den Bürgermeisterämtern und Landratsämtern angeregt werden.


Die Zahl der Ordensträger ist nach dem Stiftungsstatut auf 1.000 lebende Ordensinhaber begrenzt. Unter Berücksichtigung der diesjährigen Auszeichnungen sind es nunmehr 888. Insgesamt wurde die Landesverdienstmedaille bislang 1.623 Mal verliehen.


mehr zur Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg

 

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Werner Baur

Oberkirchenrat

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