09.02.2009 - Autor: sb

Chortag mit über 1200 Teilnehmenden

Ludwigsburger Friedenskirche bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt. Drei Forderungen an die Landeskirche vorgetragen.


Am 1. Februar fand auch in diesem Jahr wieder der Chortag des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (ejw), Arbeitsstelle MukuBi, statt. Rund 1.200 Sängerinnen und Sänger - die Frauen waren deutlich in der Überzahl - probten unter der Leitung von Hans-Martin Sauter und in Begleitung der Band um Hans-Joachim Eißler Songs/Chor-Arrangements aus der Chormappe 2009.

Der Tag begann mit einem Gottesdienst zur Jahreslosung „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich". Die Predigt hielt der Leiter des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg, Pfarrer Gottfried Heinzmann.

Oberkirchenrat Dr. Ulrich Heckel knüpfte in seinem Grußwort in der abendlichen Abschlussveranstaltung doppeldeutig an die Jahreslosung an. Er weckte dabei die Hoffnung, dass die Popularmusik in der Evang. Landeskirche in Württemberg in den nächsten Jahren stärker gefördert werden könnte.

Zuvor formulierte Hans-Martin Sauter drei Forderungen an eine entschlossenere Förderung der Popularmusikqualität in der Landeskirche.

1. So sollte es in der Landeskirche regelmäßig Gottesdienste geben, die erkennbar popularmusikalisch gestaltet werden und zwar in einer Qualität, wie sie vielerorts im klassischen Bereich selbstverständlich ist.

2. Dazu braucht es allerdings entsprechende Fachleute. Das wird sich nicht jeder Kirchenbezirk leisten können, deshalb sollten solche Stellen in einer Region von zwei oder drei Kirchenbezirken gemeinsam geschaffen werden.

3. Damit es dafür aber überhaupt sehr gut ausgebildete Musikerinnen und Musiker gibt, müsste an einer kirchlichen Musikhochschule ein entsprechender Popularmusik-Studiengang angeboten werden.

Dass dies nicht nur das Interesse der Arbeitsstelle MukuBi ist, machte der lange und starke Beifall der Teilnehmenden am Chortag deutlich. Und Oberkirchenrat Dr. Heckel versprach, die gottesdienstlich-musikalischen Interessen vieler aus der Generation der 20 - 50-jährigen nicht aus dem Auge zu verlieren.

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Quelle: youtube.de/ejwue

Robby Höschele

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Oberkirchenrat

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