17.05.2009 - Autor: 

Delegiertenversammlung des ejw

Jährliche Hauptversammlung von über 140 Delegierten aus Orts- und Bezirksjugendwerken auf dem Bernhäuser Forst.


Über 140 Delegierte aus den Orts- und Bezirksjugendwerken trafen sich zur jährlichen Delegiertenversammlung des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (ejw) am 16. Mai im Bernhäuser Forst.

Berichte der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Leitung des ejw, aktuelle Fragen, Beratung und Beschlussfassung über den Haushaltsplan und die Entlastung des Vorstands gehören zu den satzungsgemäßen Aufgaben der DV.

Die Ergebnisse vom Projekt „Menschenskinder - ihr seid stark", das die DV 2008 beschlossen hatte, wurden vorgestellt. Der im Buch enthaltende Entwurf für einen Verhaltenskodex wurde nochmals präzisiert und als Selbstverpflichtung formuliert.
Mehr zum Projekt und Arbeitshilfe www.ihr-seid-stark.de    

Eine lebhafte Aussprache gab es bei der Vorstellung der Thesen für eine konsequente Ermöglichung von Jugendgemeinden in der Landeskirche.
Mit diesen Thesen soll ein weitgreifender Diskussionsprozess in den Bezirken gestartet werden.
Mehr dazu auch in dem neuen Buch Junge Gemeinden (Kristina Büchle, Reinhold Krebs) Bezugsadresse buch+musik (erscheint im Juni)

upload/pdf-symbol16.jpg Download Thesen als pdf-Datei (folgt)

upload/pdf-symbol16.jpg Download Jahresbericht ejw-2009


Alma Ulmer, Studienleiterin im Bernhäuser Forst, ermutigte in ihrer Andacht zu Psalm 98 „Singet dem Herrn ein neues Lied", zu einer Haltung der Dankbarkeit. Worauf setzen wir unser Vertrauen, worauf hoffen wir? Vertrauen wir darauf, dass unsere Welt bis in den letzten Winkel schon erlöst ist? Wenn wir von dieser Wirklichkeit des Reiches Gottes ausgehen, können wir verheißungsorientiert weiterarbeiten.
upload/pdf-symbol16.jpg Andacht zum Download (pdf-Datei)


news/images/2009-05-dv-harald-alber01.180.jpgHarald Alber, Vorsitzender des ejw informierte in seinem Bericht aus der Arbeit des Vorstands. Personelle Veränderungen gab es mit Martin Burger (Jugendpolitik), Franz Röber (Schülerarbeit), Beate Strinz (Arbeit mit Kindern), Matthias Kerschbaum (CVJM), Fritz Leng (CVJM-Weltdienst im ejw). Neu sind auch Jens Schelke-Hekermans (Pfarrer z.A. im ejw) und Wolfgang Ilg als neuer Landesschülerinnen- und schülerpfarrer. Ebenfalls neu ist Hermann Hörtling als Vorsitzender des ejw-Fördervereins.
Der Bernhäuser Forst muss im Bereich Küche und Speisesaal neu gebaut werden um den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen. Wir danken dem Oberkirchenrat für seinen Umsetzungsbeschluss in den Jahren 2010/11.
Als wichtigen Schwerpunkt für die nächsten Jahre ist eine Intensivierung der Bezirkskontakte vorgesehen. Aufmerksam wollen wir auf das hören, was Orte und Bezirke brauchen und miteinander überlegen, wie wir uns weiter verzahnen können.


news/images/2009-05-dv-gottfried-heinzmann01.jpgGottfried Heinzmann, Leiter des ejw, griff in seinem Bericht nochmals die Ereignisse von Winnenden auf. Nach einer tiefen Betroffenheit braucht es ein Weiterverarbeiten in der Jugendarbeit. Hier ist unsere Aufgabe, Heranwachsende beim Ausbilden der eigenen Identität zu unterstützen.
Als theologische Grundsatzfragen benannte er die Kommunikation des Evangeliums in der Postmoderne und informierte über das Projekt Jugendemmaus, einem Glaubenskurs für Jugendliche, der 2010 erscheint.
In der Leitung des ejw stehen Fragen nach einer gemeinsamen Vision und das Arbeiten mit Zielen im Vordergrund. Eine Kommunikationsstrategie für das ejw, Zusammenführung der Internationalen Arbeit des ejw, Förderung der musikalischen Arbeit, insbesondere auch das Singen in der Jugendarbeit sind weitere Aufgaben. Als zu klärende Frage bleibt herausfordernd stehen: wie finden junge Menschen einen Platz in ihrer Kirche. Jugendgemeinden sind deshalb ein spannendes Thema. Dazu erscheint im Juni ein Buch aus dem ejw: „Junge Gemeinden - Experiment oder Zukunftsmodell. In neun Thesen, die Gottfried Heinzmann zusammen mit Landesjugendpfarrer Bernd Wildermuth formuliert hat, soll eine breite Diskussion dieses Thema aufnehmen.
Thesen zum Download (folgt)


news/images/2009-05-dv-juergen-kehrberger01.180.jpgJürgen Kehrberger, Fachlicher Leiter des ejw erinnerte in seinem originellen Einstieg mit einer Kartoffel an die Sinus-Milieu-Studie, in der in Kartoffelform unterschiedliche Milieus dargestellt werden. Seinen Bericht stellte er unter das Thema: den Wandel gestalten. Dabei unterstrich er, dass wir auch bei allem Wandel Empfangende bleiben. 
Zahlreiche personelle Veränderungen fordern heraus und bieten neue Chancen. Im Bereich der Freiwilligendienste (FSJ) haben junge Menschen mit ihrem Potential bereichernd im ejwe mitgewirkt. In der Schülerinnen- und Schülerarbeit bleibt die Balance von Jugendarbeit und Schule eine große Aufgabe. Auch in den Bereichen Jungenarbeit, Mädchenarbeit, Sportarbeit und Junge Erwachsene und Freizeitenarbeit gibt es erfreuliche Entwicklungen. Vernetzung mit Bezirken ist eines der wichtigen Themen. Eine milieuübergreifende Glaubensvermittlung soll durch die Projekte „Brückenschlag" und „Lust auf Andere" in Gang kommen. Im Bereich der Hauptamtlichen wurden die Bezirkskontakte neu intensiviert.



news/images/2009-05-dv-marcus-witzke01.180.jpgMarcus Witzke, Geschäftsführer des ejw berichtete über Rahmenordnungen für Ortsjugendwerke und für die Posaunenarbeit, über Personalkosten und Budgetierung im ejw. Hier sollen Kostenoptimierungspotentiale weiter ausgebaut werden.
In der Internationalen Arbeit des ejw wurden im Jahr 2008 fast eine Million Euro gespendet. Als neue Projekte wurden das Children Center Addis und ein Trainingscenter für Metallberufe in Addis Abeba ins Leben gerufen. Im Bereich Häuser informierte er über den geplanten Umbau des Bernhäuser Forsts im Jahr 2010.
Im Bergheim Unterjoch wurde eine neue Leitung berufen - auch mit dem Ziel, hier ein stärker inhaltlich orientiertes Konzept zu realisieren.
Als große Aufgaben sind im EDV-Bereich ein Anwenderportal für das ejw Landesstelle, Orts- und Bezirksjugendwerke und CVJM in der Entwicklung.


news/images/2009-05-dv-bernd-wildermuth01.180.jpgBernd Wildermuth,  Landesjugendpfarrer
Natürlich ist es gewagt nach gerade einem halben Jahr in einem neuen Amt einen Jahresbericht vorzulegen. Aber bewährte Traditionen - der Bericht des Landesjugend-pfarrers erscheint zur Delegiertenkonferenz des ejw - soll man nicht ohne Not abreißen lassen. 
Der Bericht ist kurz, schildert erste Wahr- nehmungen und Erfahrungen und benennt die Herausforderungen, die meiner Meinung nach in der evangelischen Jugendarbeit zu gestalten sind.
upload/pdf-symbol16.jpg Bericht zum Download



news/images/2009-05-dv-petra-mueller01.180.jpgFür das Projekt: Menschenskinder - ihr seid stark wird im ejw Petra Müller vom CVJM-Landesverband Ansprechperson sein. Die Arbeitshilfe wurde mittlerweile in Orte und Bezirke verteilt und findet großen Anklang.
www.ihr-seid-stark.de 

Zu den einzelnen Punkten des Verhaltenskodex gab es einige Rückfragen und eine weiterführende Diskussion, die am Nachmittag in einem konstruktiven Prozess aufgegriffen wurden. Unter anderem wurde der Begriff Verhaltenskodex ersetzt durch Selbstverpflichtung. 
upload/pdf-symbol16.jpg Text der Selbstverpflichtung zum Download. (pdf-Datei)

 

Rechnungsabschluss 2008 und Haushaltsplan 2009/2010
Mit einem Film zum ejw-Jugendtag begann der Nachmittag. Geschäftsführer Marcus Witzke konnte trotz der gestiegenen Personalkosten einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Der Haushalt  2010 weist allerdings ein Minus von 80.000 Euro auf.
upload/pdf-symbol16.jpg Download Haushaltplan ejw 2008-2010

 

Matthias Ruf, Geschäftsführer des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland informierte mit einem Film über die neu gegründete CVJM-Hochschule in Kassel.
www.cvjm-hochschule.de

 

 news/images/2009-05-stiftungspreis-lied-220.jpgFörderpreis ejw-Stiftung Jugend.Bibel.Bildung
Die Verleihung des Förderpreises der ejw-Stiftung Jugend.Bibel.Bildung durch Walter Löffler, den Vorsitzenden der Stiftung bildete einen ersten Abschluss der Delegiertenversammlung. Den 1. Preis erhielt das Projekt Jesus-Lifestyle aus Schwäbisch Hall, den 2. Preis gewann die Jungschar Glühwürmchen aus Neuenstadt für ihr Projekt Bibelstar und der 3. Preis ging an die Ev. Kirchengemeinde Stuttgart Nord in Kooperation mit der Evangelischen Jugend Stuttgart für das Projekt: endlich inhalt. Besonderen Applaus erhielt die Mädchenjungschar Neuenstadt mit einem selbst gedichteten Lied zu Martin Luther - das auch gut zum 475. Reformations-Jubiläum passt.
upload/pdf-symbol16.jpg Lied der Mädchenjungschar 

Mehr zur Verleihung vom Stiftungspreis: ejw-news

 

Gottesdienst mit Einführung neuer Landesreferenten
Im anschließenden Gottesdienst wurden Beate Strinz, Franz Röber und Martin Burger als neue Referentin und Referenten im Evangelischen Jugendwerk eingeführt.

Gottfried Heinzmann, Leiter des ejw, erinnerte in seiner Ansprache:
„Dadurch, dass wir am Ende Gottesdienst feiern, wird deutlich, dass wir uns für unsere Arbeit im Jugendwerk nicht selbst beauftragen, sondern dass wir beauftragt werden. Gott sendet uns - hin zu den jungen Menschen in unseren Bezirken und Orten.

Diese Beauftragung gilt für ehrenamtlich und für hauptamtlich Mitarbeitende. Heute wollen wir das ganz besonders für drei Hauptamtliche in der Landesstelle bedenken, die in den vergangenen Monaten ihren Dienst begonnen haben. Gott sendet Beate Strinz, Martin Burger, Franz Röber hin zu den jungen Menschen in der Arbeit mit Kindern, in der Jugendpolitik und in der Schülerinnen und Schülerarbeit."

Die drei neuen Mitarbeitenden in der Landesstelle zeigten in ihren Predigtbausteinen anschaulich, wie das Wort Jesu: Ihr seid das Licht der Welt, ihr seid das Salz der Erde heute konkret werden kann.

 

news/images/2009-05-dv-beate-strinz.180.jpg

 
news/images/2009-05-dv-franz-roeber.180.jpg news/images/2009-05-dv-martin-burger.180.jpg
upload/pdf-symbol16.jpg Ansprache
Beate Strinz
 

upload/pdf-symbol16.jpg Ansprache
Franz Röber
 

 
upload/pdf-symbol16.jpg  Ansprache
Martin Burger

 

 

Webcode 2009ejw0518

 

 

Ich bin dabei!

Ich bin dabei!

Rolf Lehmann

Bürgermeister a. D. / Ministerialdirektor i. R.

"Die evangelische Jugendarbeit und der weltweite CVJM befähigen Menschen zu verantwortungsvollem Engagement durch Bibel und Bildung. Deshalb steht diese Jugendarbeit am Anfang aller notwendigen Veränderungen, die ein wenig Reich Gottes und Licht aus der ewigen Welt in diese dunkle und kalte Welt herein leuchten lassen."

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