03.04.2019 - Redaktion: Eberhard Fuhr (Pressesprecher des EJW)

„Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“

aej ruft zur Teilnahme an der Großdemonstrationen am 19. Mai auf.

Die aej - Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend hat sich dem Bündnis "Ein Europa für alle: Deine Stimme gegen Nationalismus" angeschlossen und ruft alle Aktiven in der Evangelische Jugend in Deutschland dazu auf, sich am 19. Mai 2019, um 12 Uhr, an der zentralen Demo am Berliner Alexanderplatz oder den weiteren Großdemos in Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig,  München oder Stuttgart zu beteiligen und für ein Europa der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte aufzustehen:

„Macht junge Menschen und alle Engagierten in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit auf diese Demo aufmerksam, diskutiert welche Zukunft für Europa wünschenswert ist, macht eure Botschaften sichtbar und fahrt gemeinsam mit Bahn oder Bus am 19. Mai zu den Großdemos"schreibt die aej in einer Mitteilung an die Mitgliedverbände.

Ab Mitte April startet die aej eine eigene Social-Media-Kampagne, die insbesondere junge Erstwählerinnen und Erstwähler erreichen möchte. Auch auf deren Botschaften und begleitende Materialien können bei der Diskussion um die Zukunft Europas und bei der Vorbereitung der Demo zurückgegriffen werden.

Aus christlichem Glauben heraus macht sich die Evangelische Jugend stark für ein Zusammenleben in Vielfalt. Sie lebt demokratische Grundwerte und achtet Menschenrechte. Sie setzt sich gegen Rassismus und Diskriminierung und für Menschlichkeit ein. Rechtspopulismus und Rechtsextremismus tritt sie entschieden entgegen. Das hat schon die aej-Mitgliederversammlung 2018 so beschlossen.

Das Bündnis „Ein Europa für alle: Deine Stimme gegen Nationalismus!“ wird getragen von Jugend-, Sozial- und Umweltverbänden, Gewerkschaften, Eine-Welt- und Menschenrechtsorganisationen. Über 60 Organisationen haben sich dem Bündnis schon angeschlossen. Die aej-Mitgliedsorganisationen können sich auch regionalen Bündnissen anschließen, um die Vorbereitungen der Demos aktiv zu unterstützen und junge Menschen zu mobilisieren.

Aus der Presse-Mitteilung vom 03. April 2019

Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 60 Organisationen und Initiativen plant für den 19. Mai Großdemonstrationen in sieben Städten Deutschlands. Eine Woche vor der Europawahl wollen Zehntausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle  –  Deine  Stimme  gegen  Nationalismus!“  für  eine  EU  der  Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen.

Die Europawahl am 26. Mai 2019 sei eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union, heißt es im Aufruf des Bündnisses. Denn Nationalisten und Rechts-extreme  hofften  darauf,  mit  weit  mehr  Abgeordneten  als  bisher  ins  Europaparlament einzuziehen. Alle seien gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern, so das Bündnis.

Die Demonstrationen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Köln, München und Stuttgart werben deshalb für eine hohe Wahlbeteiligung demokratisch gesinnter Bürgerinnen und Bürger.  Zeitgleich  werden  in  mehreren  europäischen  Ländern  Demonstrationen  zum selben Thema stattfinden.

„Dem Rassismus der Rechten stellen wir uns vor der Europawahl entgegen. Mit Zehntausenden sagen wir: Europa gehört die Zukunft, Nationalismus die Vergangenheit“, sagt Christoph  Bautz, geschäftsführender  Vorstand  von  Campact.  „Wir  lassen  uns  nicht spalten, sondern streiten gemeinsam für unser Europa – ein Europa der Menschenrechte und der Demokratie.“

„Wir  wollen  eine  EU  der  Menschenrechte.  Statt  die  Festung  Europa  immer  weiter auszubauen,  brauchen  wir  sichere  Fluchtwege  und  ein  Recht  auf  Asyl“,  sagt Laura Kettel, Aktivistinder internationalen Bewegung Seebrücke. „Wir stehen für ein Europa der Vielfalt und Solidarität.“

Ein  vereintes  Europa  müsse  sich  auch  gemeinsamen  sozialpolitischen  Zielen  verschreiben. „Wir brauchen eine positive Vision einer Gemeinschaft, in der der Mensch und nicht  die  Wirtschaft  im  Mittelpunkt  steht  und  alle  Menschen  frei  von  Existenzängsten leben  können“,  sagt Ulrich  Schneider,  Hauptgeschäftsführer  des  Paritätischen Gesamtverbands.

In  Zeiten  nationaler  Alleingänge  sei  es  wichtiger  denn  je,  sich  als  solidarische Gesellschaft  für  ein  Europa  einzusetzen,  fasst Maritta  Strasser,  Bundesgeschäftsführerin der NaturFreunde Deutschlands zusammen. „Europa muss eine Führungsrolle im Kampf  gegen  den  Klimawandel  und  das  weltweite  Artensterben  übernehmen.  Wir  in Europa können den Weg aufzeigen, wie ein gutes Leben für alle Menschen mit einem langfristig bewohnbar bleibenden Planeten vereinbar ist.“
2 Mit Demonstrationen und begleitender Kampagnen-Arbeit macht sich das Bündnis dafür stark, am 26. Mai bei der Europawahl wählen zu gehen. Dieses Mal geht es um alles: Dem  Nationalismus  und  Rassismus  entgegenzutreten  –  für  ein  demokratisches,  friedliches, solidarisches und nachhaltiges Europa!

Weitere Informationen unter:


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Lehramtsstudium in Geographie+Sport an der Uni Freiburg

"Bei meinem FSJ im EJW hab Ich ein abwechslungsreiches Programm geliefert bekommen, das ich selbst mitgestalten durfte. Spaß, Action, pure Freude, viel Neues über die Arbeit und Input rund um Gott und die Welt inklusive. Ich hatte eine Mega geile Zeit. Danke."

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