23.09.2008 - Gerhard Gruhler, Eberstadt

Flüchtlingsdrama in Georgien


Wir hatten einen Traum: Das Leben der Menschen im Kaukasus, einem der gefährlichsten Brandherde der jüngeren Weltpolitik, sollte von Versöhnung statt Hass, von christlichen Werten statt nachsowjetischer Propaganda geprägt sein. Deshalb hat sich die Ökumenisch-internationale Arbeit (ÖkiA) des ejw in den letzten Jahren engagiert, den Aufbau lokaler CVJM-Arbeit in Georgien zu unterstützen. Seit Anfang 2007 läuft ein regionales Projekt des europäischen YMCA zum Aufbau der Camp-Arbeit im Kaukasus unter dem Thema "Wurzeln der Versöhnung".


Als in der Nacht vom 7. zum 8. August in Süd-Ossetien die Waffen zu sprechen begannen, bekam diese Arbeit im Kaukasus urplötzlich eine brandaktuelle Bedeutung. In wenigen Tagen wurden 160.000 Menschen zu Flüchtlingen. Allein in der georgischen Hauptstadt Tbilisi mussten 80.000 Personen untergebracht und versorgt werden. Zur humanitären Katastrophe kam die erschreckend eskalierende Hasspropaganda auf beiden Seiten.


Die YMCAs in Georgien halfen schnell zur Bekämpfung der Notlage. Jetzt geht es um langfristige, nachhaltige Hilfe durch Programme für Kinder und Jugendliche. Ein Neuaufbau von YMCA-Angeboten in der stark betroffenen Stadt Gori ist nötig. Drei deutsche Freiwillige sind bereits Anfang September für 12 Monate nach Georgien ausgereist. Sie arbeiten an Aktivitäten für Flüchtlinge und Heimkinder mit.


Das ejw unterstützt in enger Abstimmung mit Aktion Hoffnungszeichen des deutschen CVJM und der internationalen YMCA-Familie die kurz- und langfristige Flüchtlingshilfe. Wir bitten dafür um Spenden auf das Konto des ejw mit dem Vermerk "Flüchtlingshilfe Georgien".


Gerne leiten wir Ihre Spende an die Aktion Hoffnungszeichen des deutschen CVJM weiter, die in enger Abstimmung mit der internationalen YMCA-Familie schnell Hilfe für Flüchtlinge leistet. Mit Ihrer Spende helfen Sie aber auch mit, dass Flüchtlinge langfristig wieder Fuß fassen können.

Gerhard Gruhler


Spendenkonto des ejw:

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BLZ 520 604 10

Konto-Nr. 400 405 485

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