19.12.2007 - Autor: sb

Friedenslicht 2007

Eine kleine Flamme setzt Zeichen des Friedens.


Nach einem weiten Weg ist das Friedenslicht am 3. Advent in Stuttgart angekommen. Es wurde in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und dann von Wien aus in weite Teile Europas, u.a. auch Stuttgart verteilt. Rund 1000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben es in einer Aussendungsfeier in der St. Georgskirche in Stuttgart übernommen um das Licht in die Gemeinden zu bringen.


In der mit einem Jurtendach und den Bannern der beteiligten Verbände DPSG, PSG, VCP und BdP sowie der Weltverbände WOSM und WAGGS geschmückten Kirche wurde das Licht bereits sehnsüchtig erwartet. Der Pfadi-Chor "Con Canto" mit Band (Denkendorf) stellte gleich zu Beginn sein Können unter Beweis.


In einem Anspiel wurde der Blick noch einmal auf das Jubiläumsjahr "100 Jahre Weltpfadfinderbewegung" gelenkt, dessen Abschluss die Friedenslichtaktion schließlich darstellte: Es wurden die Anfänge der Pfadfinderei im Kontext des Krieges beleuchtet, und der Gründer der Bewegung, Robert Baden-Powell - damals als "Kriegsheld" gefeiert - mit Äußerungen zum Thema "Frieden" zitiert.


Dass Friede auch ganz konkret werden kann zeigte die Vorstellung des Projektes "Talitha Kumi" des VCP: Hier wird ganz praktisch versucht, Begegnung zwischen israelischen und palästinensischen Jugendlichen zu ermöglichen, und das mitten in der friedlosen Krisenregion, aus der nicht nur das Friedenslicht, sondern leider auch jede Menge schlechter Nachrichten über Gewalt und Unfrieden kommen.


Zu Fuß, per S-Bahn, Zug oder Auto gelangte das Friedenslicht 2007 nach der Aussendungsfeier an viele Orte im ganzen "Ländle"; noch am selben Abend fanden in vielen Kirchen kleinere Aussendungsfeiern statt. Auch in den nächsten Tagen wird das Licht in vielen Schulen, Altenheimen, Krankenhäusern und Kirchen weitergereicht.


Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Friedenslichtaktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens"

weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.


Uli Pressel, ehrenamtliche Landesleitung des VCP.

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