30.10.2007

Gastfreundlich und offen durch die Reformation

Landesbischof Frank Otfried July erinnert an die Aufgaben einer erneuerten Kirche

Stuttgart. Das Reformationsfest erinnere evangelische Christen daran, dass sie als Kirche "kein Selbstzweck sind, sondern Gottes Botschaft zu den Menschen unserer Zeit zu bringen haben", sagte Landesbischof Frank Otfried July heute anlässlich des bevorstehenden Reformationstages.


"Die in der Reformation erneuerte Kirche Jesu Christi sagt: Jeder Mensch hat seine unverletzliche Würde von Gott. Jeder Mensch, der glaubt, ist von Gott angenommen und getragen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit der Erneuerung und der neuen Perspektive", so der Bischof weiter.


Weil Gott die Menschen annehme und wert schätze, müssten dies die Menschen auch untereinander tun. Soziale Gerechtigkeit, Bekämpfung von Armut, Sorge um gleiche Bildungschancen, Eintreten für das Leben vom Anfang bis zum Ende, Generationengerechtigkeit und Sorge um die Integration seien deshalb wesentliche Aufgaben, die sich daraus ergäben. "Menschen, die die Großzügigkeit Gottes an der eigenen Seele und am eigenen Leib erfahren haben, können anderen diese Großzügigkeit weitergeben", so July.


Die durch die Reformation erneuerte Kirche habe Gottes Größe und Offenheit erfahren. Daraus folge eine Gastfreundschaft anderen Kirchen gegenüber. "In dieser Offenheit gehen wir weiterhin den ökumenischen Weg des Dialogs und des Respekts mit den Kirchen anderer Konfession", sagte der Bischof. Man wolle den Auftrag der reformatorischen Erneuerung in die Gesellschaft tragen. "Dabei haben wir eine besondere Verantwortung für Menschen mit Behinderung, für alt gewordene Menschen, für suchtkranke Menschen, für seelisch und körperlich kranke Menschen."




Klaus Rieth


Die Botschaft des Bischofs im vollständigen Wortlaut gibt es im Internet: www.elk-wue.de

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