02.02.2011 - ef

Georg Friedrich Händel hat den Beat

Gelungene Premiere des Pop-Messias in Hülben

In der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Christuskirche in Hülben erklang der Pop-Messias bei der Premiere in neuem Gewand mit überraschenden Klängen, Harmonien und Arrangements. Das Publikum und die Presse waren begeistert, rhythmisches Klatschen schorn zur Pause. Und am Ende: ein interessant arrangiertes “Halleluja” mit spannenden Harmonie-und Tempiwechseln.

Pressestimmen Pop-Messias Tour 2011:

Begeisterung für den Pop-Messias
Auffallend ist die gute Stimmung bei der Probe. Müssen andere Chorleiter ihre Sänger mimisch oft zu einem halbwegs frohen Gesicht ermuntern, so hat Hans-Martin Sauter damit keine Not. Die 25 jungen Frauen und Männer – im Alltag Lehrer, Rechtsanwälte, Arzthelferin – glühen vor Begeisterung, wiegen sich im Rhythmus der Synkopen, sind Feuer und Flamme für ihren “Pop-Messias.”
Evangelisches Gemeindeblatt Nr.5 vom 30.01.2011

Halleluja mit Schlagzeug und Synthesizer
Es ist ein gewagtes Experiment: Den großen Meister Georg Friedrich Händel und dessen monumentales Oratorium “Der Messias” aus der Barock – in die Popwelt zu katapultieren. Die Premiere des “Pop-Messias” am Samstagabend in der Christuskirche in Hülben (Landkreis Reutlingen) zeigt: Das Experiment funktioniert erstaunlich gut. … Der Pop-Messias endet mit dem weltberühmten großen “Halleluja”. Hier greift Eißler auf beide dieser Vorlagen zurück und führt diese mit seinen Ideen zusammen. Für den Musiker ist das Halleluja der anspruchvollste Teil des Pop-Messias. Das fulminante Finale besteht aus einem Doppelchor, der gegeneinander singt und einem kniffligen Rhythmus. “Ha-le-lu-jaaa!” ? Die letzten Töne, die im Raum der Christuskirche in Hülben verhallen, stammen jedoch aus dem Original-Messias von Händel. Das gebietet wohl der Respekt vor dem weltberühmten Komponist.
Evangelischer Pressedienst Südwest

Georg Friedrich Händel hat den Beat
Der Aufwaqnd zeigt, dass es bei diesem Projekt des Evangelischen Jugendwerks nicht darum ging, Händels Werk einfach ein paar Schlagzeug-Beats zu unterlegen. Vielmehr wollte man Schwung und Glanz von Händels Musik in wirkliche Popmusikübertragen. Das ist gelungen. … Man hat hier also richtigen Pop und keine “Klassik mit Schminke” aufgeführt. Und dennoch ist erstaunlich viel Händel zu spüren. … Zu einem besonderen Erlebnis wurde die Sache durch die vier starken Gesangssolisten. Steffi  Neumann begeisterte mit ihrer schlanken, ungemein geschmeidigen Sopranstimme. Katja Zimmermann brachte mit kraftvoll-souligem Alt tollen Groove in die Sache. Claus-Peter Eberwein gab seinen Beiträgen eine intensiv-rockige Dynamik. Und Viktor Derksen gefiel mit seiner weichen, runderen Stimme in den lyrischen Partien. Mit Schwung und Power überzeugte der Chor, orchestral und volltönend, aber gut abgestuft und durchhörbar.
Reutlinger Generalanzeiger (akr)

500 sehen gelungene Premiere
Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten fand der Chor, unterstützt durch ein gekonnt aufspielendes Orchester, schnell in sichere Gefilde und konnte die eigene Freude an der Musik den Zuhörern vermitteln. Besonders engagiert waren die vier Solisten, Steffi Neumann, Katja Zimmermann, Claus-Peter Eberwein und Viktor Derksen, die den einzelnen Liedern durch ihre charakteristischen Stimmen einen besonderen Touch gaben. 1741 hatte Georg Friedrich Händel die Musik zum Messias komponiert. Gewagt, aber gelungen ist die Bearbeitung und der Crossover des klassischen Oratoriums, etwa mit Mitteln der Gospelmusik. Mit erklärenden Passagen, vorgetragen von Ulrike Schumacher, schufen die Macher des Pop-Messias eine Verbindung in die Gegenwart, etwa mit der Frage, wo Gott war, als die Anschläge vom 11. September geschahen. Eine Besonderheit der Pop-Chor-Aufführungen ist die Einbeziehung des Publikums, so auch beim Messias. In jedem Konzertteil, der Verkündigung, dem Leben und Sterben Jesu und der Auferstehung, wurde ein Lied gemeinsam mit dem Publikum gesungen.
Südwest-Presse vom 31.01.2011 (Gudrun Schmied)

zusammengestellt von Eberhard Fuhr

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