21.11.2012

Glaube, Hoffnung, Liebe studieren

Impressionen von der Info-Tagung Theologiestudium

„Glaube, Hoffnung, Liebe kann man auch studieren“, so weit die Werbekampagne unserer Landeskirche. Aber will ich Theologie studieren? Das haben wir, Oberstufenschüler aus ganz Württemberg, uns vom 17.-19. November ausgiebig gefragt.

„Theologie studieren heißt nicht nur, sich mit Traditionen auseinander zu setzen, sondern auch neue, überraschende Einsichten zu gewinnen.“ Nicht nur dazu gab es eine Menge Fragen: Schadet die Theologie mit ihren überraschenden Einsichten meinem eigenen Glauben? Oder andererseits: Ist Theologie als „Rede von Gott“ überhaupt eine Wissenschaft? Kann man Gott erforschen? Und schließlich: Was will ich nach dem Studium machen? Zu dieser Frage hatten wir am Sonntagmittag die Gelegenheit, mehrere Pfarrer/innen, eine Lehrerin und andere Leute mit unseren Fragen zu löchern. Den Abend verbrachten wir im urgemütlichen Weinkeller des evangelischen Stifts.

Nebenbei konnten wir auch noch Tübingen als Studienort kennenlernen. Am Samstagabend saßen einige von uns bei einem gemütlichen Spieleabend zusammen, während eine zweite Gruppe zu einer Kneipentour aufbrach. So viel Erholung war auch nötig nach einem Vormittag vollgepackt mit Informationen über den Studienverlauf, Referendariat, Vikariat, Vorpraktikum usw.

Leckeres Essen gab es jeden Tag im Stift, das zusammen mit dem Albrecht-Bengel-Haus die Tübinger Theologie prägt. Manche Teilnehmer haben sich schon spontan in eins der beiden Studienhäuser verguckt und würden sofort einziehen.

Es wurden aber auch persönliche Fragen besprochen: Darf ein Pfarrer an seinem Glauben zweifeln, müssen Pfarrer Tag und Nacht arbeiten, ist Religionsunterricht schwieriger als andere Fächer? Dass so ein Talar im Sommer wahrscheinlich viel zu warm ist, haben wir bei der Anprobe festgestellt: Wenn man das mit den Knöpfen erst mal geschafft hat, ist es aber eigentlich ganz bequem.

Das Wochenende hat uns alle ein Stück nach vorne gebracht und viele Fragen geklärt. Manche sind sich inzwischen vollkommen sicher. Zitat: „Ich wollte ja schon immer Lehrer werden und jetzt erst recht.“ Wieder andere haben Alternativen für sich entdeckt oder wollen sich die Sache noch mal ganz neu überlegen. Es war jedenfalls sehr interessant, so viele Leute aus unterschiedlichen Gemeinden mit unterschiedlichen Auffassungen über Gott und die Welt kennenzulernen. Vielleicht auf ein Wiedersehen im Studium und noch viele spannende Diskussionen!

Hannah Blattert

prüfte gemeinsam mit 42 anderen Teilnehmern, wie das Leben mit Beffchen sich anfühlt.


Übrigens: Die Autorin dieses Berichts gewann kurz vor der Info-Tagung den bundesweiten Wettbewerb „Jugend predigt“. Zur Pressemeldung

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Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) koordiniert, fördert und gestaltet die evangelische Jugendarbeit in Württemberg. Unser Ziel ist es, junge Menschen zum Glauben an Jesus Christus einzuladen, ihren Glauben im Alltag zu stärken und sie bei ihrem Engagement für Jugendarbeit und Gesellschaft zu unterstützen. Kurz gesagt: begegnen, begleiten und befähigen. Deshalb unterstützen wir Kinder, Konfirmanden, Jugendliche, Familien und (junge) Erwachsene über unsere sinnstiftenden Arbeitsbereiche, Veranstaltungen, Bildungsangebote und Reisen. Zudem bringen wir die einzelnen Jugendwerke vor Ort sowie in den Bezirken voran. Als größter konfessioneller Jugendverband in Baden-Württemberg bieten wir jährlich circa 306.000 jungen Menschen regelmäßige und circa 462.000 einmalige Angebote. Wir arbeiten selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und mit einem großen Netzwerk an Partnern. Mehr über uns erfahren Sie unter www.ejwue.de/ueber-uns/wer-wir-sind/ 

FSJ/BFD lohnt sich!

FSJ/BFD lohnt sich!

Lena Roski ( EJW Weinsberg (17/18))

Studium Religions- und Gemeindepädagogik mit Sozialer Arbeit an der EH Ludwigsburg

"Mein FSJ hat sich für mich gelohnt, da ich eine wundervolle Zeit erlebt habe, in der ich mich im Glauben weiterentwickeln konnte und diesen auch mit anderen teilen durfte. Ich durfte mich mit eigenen Ideen einbringen und wurde bei der Umsetzung unterstützt. Durch dieses Praxisjahr hat sich mein Berufswunsch Jugendreferentin zu werden gefestigt und ich konnte mit vielen Vorerfahrungen in mein Studium an der evangelischen Hochschule starten."

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