04.02.2016 - Autor: Redaktion: Eberhard Fuhr (EJW)

Hammerschläge mit Folgen für die Welt von heute

Foto/Copyright: JFC Deutschland e. V.

Die Reformation ist 500 Jahre her – mit 420 PS kommt sie wieder unter` s junge Volk

Die Freiheit in unserem Land hat Geschichte. Sie begann damit, daß ein junger Theologe anfing namens Martin Luther, die Bibel gründlich zu lesen und darüber nachzudenken, was die Berichte mit dem täglichen Leben zu tun haben. Dabei entdeckte er den Widerspruch zwischen dem, was an Theologie damals weitergegeben wurde und dem, was die Bibel dazu sagte. Erste Versuche, diese Widersprüche aufzulösen, scheiterten. Luther` s Frustration darüber führte zu einer entschlossenen Handlung, 95 Thesen zum rechten Glauben an eine Kirchentür zu nageln. Sein Hämmern veränderte das religiöse Denken und die damalige Kultur massiv.

Problemfall für die Kirchenleitung und Popstar für die Jugend

Für die Verantwortlichen wurde sein Handeln zum Problem, und für die Jugend wurde Luther zum „Popstar“ seiner Zeit. Die einen wollten ihren Status behalten und die anderen lechzten nach einem Leben mit echtem Feeling nach Sinn, Freiheit und Erfüllung. Luther` s Handeln veränderte die Sichtweise von Moral und Gottesglaube, von Gottesverständnis, Erkenntnis und legte einen Grundstein für unsere Zeit.

Die Bedeutung der Erinnerung an damals für unsere Jugendkultur heute

Durch das, was Martin Luther an neuen Thesen an die Kirchentür genagelt hatte, wurden Menschen nach und nach fähig zu erkennen, welcher Bedeutung die Bibel für das menschliche Miteinander zukommt. Menschenrechte wurden formuliert und umgesetzt, Freiheit wurde zu einem Lebensstil, soziale und ökologische Verantwortung und viele andere Themen wurden zu Säulen unserer Gesellschaft heute.

Was damals war, bringt der Lifeliner heute wieder „unter das Volk“

2017 wird daran erinnert, welche Auswirkungen die Hammerschläge Martin Luthers hatten. Mit einem zu einem fahrbaren Straßencafe umgebauten US-Truck, 420 PS und einem chilligen Straßencafe soll – jungen – Menschen in unserem Land in Erinnerung gerufen werden, daß Glaube, wie ihn die Bibel beschreibt, mit alltäglichen Fragen und Situationen zu tun hat.

Ausstellung, Filmclips, Theaterstücke und Zeit zum Gespräch

Bausteine, mit denen das Team von JFC Deutschland unterwegs ist, um mit Menschen quer durch alle Generationen wieder ins Gespräch zu kommen. Um darüber zu sprechen, daß dieses Ereignis nach 500 Jahren nichts an Aktualität verloren hat. Auch wenn dieses Ereignis damals zur Spaltung führte, so kann es heute Menschen wieder zusammenbringen, weil es im „Lifeliner“ um die Bedeutung für ein werteorientiertes gutes Miteinander in unserem Land geht.

Im „Lifeliner“ spielt die Konfession oder Religion keine Rolle, sondern Menschen, die von Gott wertgeachtet und geliebt sind. Hier sind alle willkommen, die bereit sind, sich auf historische Ereignisse einzulassen und offen dafür, darüber zu reden, zu diskutieren, Fragen stellen zu wollen und Antworten zu erhalten.

Es funktioniert am besten in Verbindung mit Kirchengemeinden

Von Anfang an (also seit 1948) hat sich die Begegnung JFC (Jugend für Christus Deutschland e.V.) als eine „Brücke“ zwischen Kirchengemeinde und Menschen verstanden, denen der Zugang zu Glaube und Kirche eher schwer fällt.
Eines der „Werkzeuge“, die bei JFC seit 1974 im Einsatz sind, ist heute der „Lifeliner“. Vorgänger des „Lifeliner“ waren jeweils zu fahrbaren Teestuben umgebaute Doppelstockbusse, die bis 2012 unter dem Namen „Tee-Mobil“ und später „The Buzz“ im Einsatz waren, standen damals schon einladenden Kirchengemeinden und Gemeinschaften zur Verfügung. Durch die Nähe zu den öffentlichen Plätzen, dem unkonventionellen Ambiente des „Lifeliners“, jugendlichen Mitarbeitern und angenehmer Inneneinrichtung  ist die Hemmschwelle für einen Besuch im Lifeliner für alle Generationen sehr gering.

Programme für Schulklassen

Mit dem „Lifeliner“ kann eine Kirchengemeinde oder können Religionslehrer auch Schulen ein gutes Programm anbieten, denn die Ereignisse von damals und der Bezug zu heute werden in interessanten Angeboten für Schulklassen angeboten, die außerhalb der Schulräume im „Lifeliner“ durchgeführt werden können.

Den Menschen begegnen, wo sie sich aufhalten:

Mitten im Leben! In der Fußgängerzone, an Bushaltestellen und auf Marktplätzen, bei Festivals und Stadtfesten, auf Schulhöfen und vor Diskotheken.

Einzelne Tage oder ganze Jugendwochen…

Das Angebot richtet sich ganz nach der Anfrage der lokalen Kirchengemeinde und wird individuell zusammengestellt. Alles beginnt mit einer kurzen Anfrage und die kann man ab sofort an die folgende Adresse stellen:

Kontakt:

JFC-Lifeliner
Am Klingenteich 16
64355 Mühltal
Telefon 06151-14 10 90

JFC-Lifeliner
Büro Westerwald
Rathausstr. 25
56479 Rehe
Telefon 02664-99 77 167
Mobil 01522-876 38 40.

Weiteren Informationen:

 

 

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Werner Baur

Oberkirchenrat

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