Jugendverbandsarbeit ist Rückgrat für erfolgreiche Jugendpolitik

Bundesministerin von der Leyen unterstreicht Bedeutung von Kirche und Religion für Wertevermittlung

Immer mehr Kinder und Jugendliche engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden. Jedes dritte Mädchen und jeder dritte Junge im Alter von zehn bis 20 ist in einem Jugendverband organisiert, etwa zu gleichen Teilen in der evangelischen und der katholischen Verbandsarbeit sowie in der Deutschen Sportjugend. Das belegt die Studie "Realität und Reichweite von

Jugendverbandsarbeit", die heute in Berlin vorgestellt wurde. Es ist das bundesweite erste Forschungsprojekt dieser Art, durchgeführt von der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Evangelischen Jugend (aej) und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


"Kinder und Jugendliche suchen nach Leitplanken, an denen sie sich orientieren können. Die Jugendverbände bieten Hilfe in Form einer Wertegemeinschaft", sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen anlässlich der Präsentation der Studie. "Diese Untersuchung belegt, dass Kirche und Religion auch heute noch Werte vermitteln können. Werte entstehen durch Beispiele, durch Vorleben. Die evangelische Jugend verfügt über eine Kultur, in der Werte in der Gemeinschaft, im konkreten Miteinander erfahren, reflektiert und diskutiert werden können. Die Förderung von Jugendverbänden gehört also auch weiterhin zu den wichtigen und wirksamen Bausteinen einer guten Jugendpolitik", so die Ministerin.




Kinder und Jugendliche in Vereinen und Verbänden wollen der Untersuchung zufolge in erster Linie Zeit mit Gleichaltrigen verbringen und dabei gemeinsam etwas Sinnvolles tun. Deswegen haben die Angebote der Verbändeeinen festen Platz in ihrer Freizeitgestaltung. Kirchliche Jugendarbeit bietet darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten, soziale Kompetenzen zu erwerben. Das Engagement dort vermittelt Kindern und Jugendlichen Schlüsselqualifikationen, die in der globalisierten Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft immer wichtiger werden. Dazu gehören etwa Organisationsgeschick, Kommunikationsfähigkeit oder auch Diskussionskompetenz.




Mit der Studie "Realität und Reichweite von Jugendverbandsarbeit" ist es erstmals gelungen, ohne Rückgriff auf Mitgliederlisten, die tatsächliche Reichweite eines Jugendverbandes zu erheben Die Untersuchung wurde repräsentativ für zehn- bis 20-jährige Nutzerinnen und Nutzer der Evangelischen Jugend durchgeführt. Mehr als 5000 Kinder und Jugendliche haben dabei Auskunft gegeben. Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.fu-berlin.de/jugendverbandsarbeit

 

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Werner Baur

Oberkirchenrat

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