17.11.2009 - Autor: Beate Hofmann

Landesseminar Jungschar - Unter vier Augen mit Gott

„Unter vier Augen mit Gott" - dies war nicht nur Thema, sondern auch eine ganz praktische Erfahrung beim diesjährigen Landesseminar Jungschar.

Die 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Jungscharprofis aus ganz Württemberg, die ihr Knowhow an zwei Tagen auf dem Bernhäuser Forst auffrischen konnten. Besonders die Praxisnähe der umfangreichen Workshops und die Austauschmöglichkeiten unter Jungscharmitarbeitenden wurden immer wieder von den Teilnehmern geschätzt.

news/images/2009-ls-jungschar-003.jpgDie Frage: „Ist es wichtig, mit Kindern das Beten zu praktizieren?" wurde in dem Impulsreferat von Landesjugendreferentin Beate Hofmann deutlich bejaht und mit vielfältigen praktischen Bezügen lebendig umgesetzt. Einen sogenannten „Gebetsgarten" mit sechs unterschiedlichen Stationen erlebten die Jugendlichen und Erwachsenen als Modell für die Arbeit in Kindergruppen. Darüber hinaus konnten sie diese Stationen auch als persönlichen Zugang zu unterschiedlichsten Gebetsformen nutzen. Beeindruckend war die Intensität der Erfahrungen.

 Workshops von inhaltlicher Tiefe wie „Umgang mit Trauer und Tod - sprachfähig werden bei schwierigen Themen", „Kreative Andachten für Kinder" oder „Umgang mit Jungs, die uns herausfordern" bis hin zu kreativen oder aktiven Workshops wie „Jungschar aus dem Koffer", oder „Originelle In- und Outdoorspiele" bereicherten das Programm.

news/images/2009-ls-jungschar-008.jpgDass Jungschar-Mitarbeitende Menschen mit hohem Potential, Begeisterungs- und Durchhaltevermögen sind, wurde bei der Erlebnisnacht deutlich. In Modell-Jungscharen und beim Filmabend der Holzgerlinger Jungschar-Cracks kamen spielbegeisterte und interessierte Teilnehmer auf ihre Kosten.

Am späteren Abend hieß es: Bühne frei für „Radieschenfieber". Nein, dies hat nichts mit der Schweinegrippe oder anderen Infektionen zu tun, sondern ist der originelle Name für das gemüsehaltige biblische Figurentheater von Matthias Jungermann. Hier konnten Mann und Frau die Lachmuskeln strapazieren und eine neuartige Sicht auf den tiefen Sinn biblischer Geschichten gewinnen.

 Bis spät in die Nacht hinein gab es In- und Outdoorangebote rund um den Bernhäuser Forst. Ob beim Lobpreissingen, beim Talk im Cafe, schwitzend in der Sporthalle, suchend beim Geländespiel oder feurig beim Stockbrot rösten - es war eine ansprechende Vielfalt.

Stärkung für Seele und Magen bekamen die Jungscharmitarbeiterinnen und Mitarbeiter abschließend am Sonntagvormittag. Ein Brunchgottesdienst mit der Impuslpredigt von Angie Schwarz (Projektreferentin Churchnight), bei dem auch Zweifel am Glauben zum Thema wurden schloss das Landesseminar Jungschar 2009 ab. Den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Fachausschuss Arbeit mit Kindern und aus einzelnen Orten sei hiermit herzlich gedankt. Ich kann mich nur dem Kommentar von Teilnehmern anschließen: das Landesseminar Jungschar war einfach määäächtig!!! 

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Und so berichten Teilnehmer vom Seminar:

Danke noch mal für das tolle Wochenende im Bernhäuser Forst. Es hat echt Spaß gemacht und wir sind alle wieder voll motiviert in unsere Gruppe gegangen.
Wir haben Kirchengemeinderat und Kinderkirche so vorgeschwärmt, dass die Kiki jetzt einen Antrag zur Kostenübernahme für das „Landesseminar Kiki" gestellt hat und der Kirchengemeinderat gleich zustimmen „musste".
Witzig, gell?!
Ganz liebe Grüße von den Jungscharmitarbeitern von der Ostalb

 

Webcode 2009ejw1115

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Thai An Vu

Informatikerin & Ehrenamtliche im EJW-Weltdienst

"Zuerst habe ich gedacht, ich bin ja schon selber Migrantin und in Migrantengemeinden aktiv. Doch in Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen und in anderen Ländern habe ich einen neuen Schatz entdeckt. Es macht Spaß Erfahrungen zu teilen."

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