30.09.2013 - Mareike Burkhardt

Lea and the Brownies gewinnt Bandcontest

Die Songs sind nah am Leben

Das Herz des Jugendtags ist die Bühne mitten in der MHP-Arena. Klar, dass dort auch das Finale des Bandnachwuchswettbewerbs „EIGENSINNiCH“ stattfindet. Sechs junge Bands und Musiker haben die Jury in zwei Vorentscheiden von sich überzeugt und sind beim Jugendtag nochmal gegeneinander angetreten. Mitentscheiden durfte diesmal auch das Publikum. Und das hatte die Qual der Wahl. Denn die Bands  und die Musik, die sie machen, sind alle einzigartig und eben auch „eigensinnich“. Die einen machen Rock und Pop-Musik, die anderen Melodic Hardcore, die nächsten Punkrock oder HipHop. Eines haben die Nachwuchskünstler aber alle gemeinsam: Sie machen Musik mit Tiefgang und die Texte haben immer eine Message.

„Habt ihr Bock auf geile Mukke?!“

Den Anfang gemacht hat die Band Soundcheck. Das Motto der vier Korntal-Münchinger: Jesus Christus alltagstauglich leben. Und zum Alltag der Jungs gehört eben auch die Musik. Kreatives Chaos nennen sie ihren Musikstil. Übersetzt heißt das fetzig-freche Rock- und Popmusik. Obwohl die Technik am Anfang gestreikt hat, haben die Nachwuchskünstler mit ihrer Bühnenshow überzeugt. Platz 2 für Soundcheck!

Wir machen mit Abstand am meisten Krach gemacht. Was Infinite Faith schon vor ihrem Auftritt prophezeit haben, hat sich dann auf der Bühne bewahrheitet. Melodic Hardcore heißt das, was die fünf Jungs aus St. Johann auf der schwäbischen Alb ihrem Publikum entgegen schmetterten.  „Gottes Wort kann man mit jeder Art von Musik rüber bringen“, davon sind die Hardcore-Musiker überzeugt.

Mit im Finale stand auch Die Zahnfee. Patrick, Timo, Carsten und Marcel legen kleinen Kindern keine Geschenke unters Kopfkissen, sondern machen laute Musik. Am liebsten Punkmusik. Aber immer mit Botschaft. „Unsere Musik ist lebensbejahend. Wir wollen rüberbringen, dass man sein Leben leben und sich nicht unterkriegen lassen soll“, sagen die Musiker.

Zu den Künstlern mit Tiefgang gehören auch Vanessa Sonnenfroh und Freunde. Die 19-jährige macht authentische Musik, die sofort ins Ohr geht.

Verschnaufpause? Fehlanzeige. Zeit zum Stillstehen hatte das Publikum eigentlich nur in den kurzen Pausen zwischen den einzelnen Bands. Sonst war Mitsingen, Mitwippen und Mittanzen angesagt.

Mit 34 Jahren der älteste auf der Bühne war fil_da_elephant. Der Musiker macht Deutschrap mit christlicher Botschaft und sang vom Beten, der Bibel, dem Glauben und von Gott. Gemeinsam mit seinen Hommies hat er die Bühne gerockt. Das kam an. Der dritte Platz ging an den Elefanten aus Esslingen!.

And the winner is?

Lea and the Brownies!  Mit ihren Songs, die von Liebe, der Ewigkeit und dem Tod handeln, hat die 23-jährige alle überzeugt und den EIGENSINNiCH-Bandcontest gewonnen. „Wir waren uns relativ schnell einig, wer das Rennen macht“, sagte die Jury. Leas Songs sind nah am Leben und die Texte gehen ins Herz. Vielleicht, weil Lea darin eigene Erlebnisse verarbeitet. Als Teenager hat sie das Leben nicht zu schätzen gewusst und wollte sich oft umbringen, daraus macht sie kein Geheimnis. Songwriting ist für mich eine Art Therapie und jeder Song hat seine eigene Message.“

Auf die drei Erstplatzierten warten jetzt zwei Jahre Coaching in Bühnenarbeit, Bandarbeit und Management. Wer Lea nochmal hören will, kann nächstes Jahr zum Himmelfahrt-Festival nach Wüstenrot kommen. Denn dahin führt der Hauptgewinn, den die junge Songwriterin nach ihrem großen einen Auftritt in der Ludwigsburger MHP-Arena gewonnen hat.

Mareike Burkhardt
Redaktion: Eberhard Fuhr (ejw)


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