10.09.2004 - Autor: 

Mit PEP in die Zukunft

Ein Projekt zur Weiterentwicklung der Praxis von Jugendarbeit mit aktuellen und neuartigen Forschungsergebnissen (pep)

In diesen Zeilen steckt das Angebot, die Praxis der Evangelischen Jugendarbeit aus der Sicht von Jugendlichen weiterzuentwickeln! Egal ob es darum geht, Schulungsangebote zu überdenken, Freizeiten, das Konficamp oder die Begleitung der Gruppenarbeit – für alle diese und viele andere Überlegungen können Aktuere aus dem ejw auf das folgende Projekt zurückgreifen.


Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) führt derzeit zusammen mit der Freien Universität Berlin ein bislang in dieser Form einzigartiges Forschungsprojekt durch. Das Projekt "Realität und Reichweite von Jugendverbandsarbeit am Beispiel der Evangelischen Jugend" erforscht die Wirkung Evangelischer Jugendarbeit aus der Sicht von Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren. Die wesentliche Forschungsfrage heißt deshalb: "Was machen die Jugendlichen aus dem Verband?" Welche Ergebnisse das Vorhaben bringt ist natürlich noch unklar. Klar ist in jedem Fall, dass die Evangelische Jugend damit ein wesentlich klareres und zudem ein fundiertes Bild ihrer Wirksamkeit unter Jugendlichen zeichnen kann. Das ist sicher nicht nur jugend- und kirchenpolitisch von Interesse.


Das Forschungsvorhaben weist zwei Besonderheiten auf:

1. Zum ersten mal wird Verbändeforsschung subjektorientiert und nicht organisationsorientiert druchgeführt.

2. Es bleibt nicht bei der Erforschung der Wirkungen. Die Ergebnisse sollen direkt in die Praxis der Evangelischen Jugendarbeit auf allen Ebenen einfließen, also vor Ort, auf Bezirks- und Landesebene.


Derzeit läuft eine bundesweit repräsentative Befragung von 2000 Jugendlichen. Die Ergebnisse werden Anfang November von Prof. Dr. Richard Münchmeier, der auch Hauptreferent beim Kongress Jugendarbeit ist, vorgestellt. Im Anschluss daran findet das Praxisentwicklungsprojekt (pep) statt.


Welchen Nutzen bietet pep?

- frühzeitigen und direkten Zugang zu den Forschungsergebnissen,

- Weiterentwicklung der Praxis mit Unterstützung von außen (Interpretation der Ergebnisse, Moderation,...)

- mit geringen Kosten eine eigene Befragung durchführen.


Lokale Projekte in Orten, Bezirken und bei den Verbänden der AGEJW sind nur möglich, wenn der aej-Mitgliedsverband eine regionale Koordinationsperson stellt. Die Landesstelle des ejw ist von pep überzeugt und wird diese Person bei Interesse zur Verfügung stellen. Voraussetzung ist, dass es mindestens fünf Teilprojekte in Württemberg gibt, die bei pep mitmachen.


Wichtig ist eine Entscheidung zur Teilnahme an dem Projekt bis zum 30. September!


Eine ausführliche Broschüre zum Projekt gibt es bei der aej zum Download


Bei Interesse bitte melden bei

Berthold Frieß

Landesreferent für Jugendpolitik

Tel. 0711/9781-253

 

Ich bin dabei

Ich bin dabei

Adelheid Huonker-Wagner

Organisationsentwicklung, Coaching, Supervision

"Die evangelische Jugendarbeit ermöglicht die Entfaltung von Gaben, prägt Wertebewusstsein und Glauben, indem sie mit Angeboten, Initiativen, Projekten, Freizeiten, ... individuelle Erfahrungs-, Erlebnis- und Entfaltungsräume öffnet."

Jetzt unterstützen!
Spenden

Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart
Fon 07 11/97 81-0


Montag-Donnerstag:
9:00-12:30 Uhr / 13:15-16:00 Uhr
Freitag:
9:00-12:30 Uhr


Kontaktieren Sie uns gerne auch direkt:

Ansprechpartner

Arbeitsbereiche


Sie finden uns auch auf folgenden Plattformen

Wir unterstützen das EJW

Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) bietet als Landesstelle sinnstiftende Angebote, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Jugendwerke in Orten und Bezirken, aber auch für Kinder, Jugendliche, Konfirmanden, junge Erwachsene, Erwachsene und Familien. Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) ist die Zentrale für die evangelische Jugendarbeit in Württemberg und arbeitet selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.


Das Evangelische Jugendwerk Württemberg (EJW) gehört zu: