29.10.2014 - Presse-Information CVJM-Gesamtverband e. V.

Mut zum Abladen und zu neuen Anfängen

Die Teilnehmer der Weltratstagung (von links Sebastian Vogt, Franca Kneier, Eva Herrmann mit Tabea Kölbel) über "Youth Empowerment". (Foto/Copyright: CVJM-Gesamtverband e. V.)

Perspektiven für den deutschen CVJM

Die zukünftige Ausrichtung des deutschen CVJM – damit beschäftigten sich die 70 Delegierten, die vom 24. bis 26. Oktober bei der jährlichen Mitarbeiterversammlung des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland e. V. im niedersächsischen Dassel teilnahmen.

Bei den Perspektiven warb Generalsekretär Dr. Dr. Roland Werner um einen klaren Blick und Mut zur Unterscheidung und Entscheidung sowie zur Konzentration auf die wesentlichen Kernaufgaben. Darüber hinaus standen auch Nachwahlen zum Vorstand, die Bedürfnisse von Jugendlichen, Impulse von der Weltratstagung in Estes Park (Colorado/USA), personelle Veränderungen und erstmals auch Themengruppen auf der Tagesordnung.

Was ist dran?

Bevor der Blick in die Zukunft gerichtet werde, sei zunächst einmal eine umfassende Bestandsanalyse notwendig. „Wir brauchen einen klaren Blick, sowohl auf unsere Situation als CVJM insgesamt und vor Ort als auch auf unsere gesellschaftliche Situation“, betonte Werner. Anschließend könne die Frage, was jetzt „dran“ sei, viel leichter beantwortet werden. Bei den notwendigen Veränderungen  forderte der Generalsekretär Mut zum Abladen und zu neuen Anfängen – nur dann könnten die richtigen Entscheidungen getroffen werden. „Wenn wir den klaren Blick einüben und den Mut zur Unterscheidung und Entscheidung finden, kann uns neue Kraft erwachsen“, so Werner.

Ein Aspekt sei die Zusammenarbeit der einzelnen Verbände. Um die Kooperation untereinander zu verbessern, stimmten die Delegierten einer Satzungsänderung zu. „Wir wollen zukunftsfähig durch Zusammenarbeit sein“, betonte der Präses des CVJM-Gesamtverbandes, Karl-Heinz-Stengel in seinem Bericht. Diesen schloss er mit dem alten Jungschar-Gruß „Mit Jesus Christus – mutig voran“ und machte damit auf ein besonderes Jubiläum aufmerksam: Die Jungschararbeit im CVJM feiert im nächsten Jahr ihren 100. Geburtstag. Aktuell besuchen 61.000 Kinder die Jungschargruppen, die zu 99 Prozent von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet werden.

Nachwahlen zum Vorstand

Bei den Nachwahlen zum Vorstand sind die 23-jährige Studentin Franca Kneier (Witten) und der 64-jährige Jürgen Wehrs, Leiter des Lehrprüfungsamtes Hamburg, mit großer Mehrheit gewählt worden. Sie nehmen zwei vakante Stellen ein und werden dem höchsten Gremium als Beisitzer bis zur Neuwahl des Vorstandes im kommenden Jahr angehören. Zudem wurden fünf neue Mitarbeiter bei einem festlichen Gottesdienst am Sonntagvormittag in ihre Aufgaben eingeführt: Dr. Karsten Jung (Professor für Religionspädagogik an der CVJM-Hochschule), Dr. Joachim Rennstich (Professor für Internationale Soziale Arbeit an der CVJM-Hochschule), Samuel Grauer (Hausleiter der MS Waterdelle auf Borkum) sowie Johannes Nehlsen (Projektreferent für das Reformationsjubiläum 2017) und Matthias Schultz (Referent Kommunikation).

Beteiligung von Jugendlichen

Unmittelbar vor der Mitarbeiterversammlung hatte das Jugendforum seine Premiere gefeiert. Dabei tagten junge CVJMerinnen und CVJMer, um die aktuellen Bedürfnisse von Jugendlichen herauszuarbeiten und ein Statement für die Mitarbeiterversammlung zu formulieren. Dieses neu geschaffene Forum ist inspiriert von der diesjährigen Weltratstagung, deren Motto „Youth Empowerment“ – Stärkung der Jugendlichen – lautete. In ihrem Statement forderten die Teilnehmenden des Jugendforums unter anderem die Partizipation von Jugendlichen in verbandlicher Gremienarbeit zu fördern, einen Koordinator für gesellschaftliche Belange zu installieren und ein  Persönlichkeitsentwicklungs-Leiterschaftstraining zu koordinieren.

Weitere Informationen:

Redaktion: Eberhard Fuhr

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Thai An Vu

Informatikerin & Ehrenamtliche im EJW-Weltdienst

"Zuerst habe ich gedacht, ich bin ja schon selber Migrantin und in Migrantengemeinden aktiv. Doch in Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen und in anderen Ländern habe ich einen neuen Schatz entdeckt. Es macht Spaß Erfahrungen zu teilen."

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