23.11.2020 - Redaktion: Eberhard Fuhr (Pressesprecher des EJW)

Neuer Vorstand bei der aej

Pressefoto aej / Bildbearbeitung EJW

Hansjörg Kopp ist neuer Vorsitzender

Im Rahmen ihrer digitalen 131. Mitgliederversammlung, vom 20. bis 21. November 2020, hat die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender der aej ist Hansjörg Kopp, Generalsekretär des CVJM Deutschland.

Stellvertretende Vorsitzende sind Anna Heinrich, Ehrenamtliche aus der Evangelischen Jugend in Bayern, Tobias Köpke, Referent für Freiwilligendienst im Gemeindejugendwerk Berlin-Brandenburg und Cornelia Dassler, Landesjugendpastorin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Als Schatzmeister wurde Gernot Quasebarth, Geschäftsführer der Evangelischen Jugend in Mitteldeutschland, in seinem Amt bestätigt.

Als Beisitzerinnen und Beisitzer gewählt wurden Gernot Bach-Leucht (Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau), Martin Bemmann (Ehrenamtlicher aus der Evangelischen Jugend Sachsen), Johannes Bleck (Generalsekretär des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), Aaron Kleinz (Ehrenamtlicher aus der Evangelischen Jugend der Pfalz), Nora Onnen (Ehrenamtliche aus dem Jugendwerk der Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche) und Johanna Warter (Ehrenamtliche aus der Evangelischen Jugend in der Nordkirche).

Hansjörg Kopp, geboren 1972 in Heidenheim an der Brenz, ist seit 2004 Pfarrer der evangelischen Landeskirche in Württemberg und seit 2017 Generalsekretär des CVJM Deutschland. Er bezeichnet sich selbst als Kind der Evangelischen Jugend. Mit seinem Engagement für junge Menschen und für die christliche Kinder- und Jugendarbeit will er auch den Herausforderungen seiner zukünftigen Aufgabe als aej-Vorsitzender begegnen. Dazu zählt Kopp ganz aktuell die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie: „Corona transformiert die Gesellschaft, die Wahrnehmung von Kirche und ganz massiv auch die Kinder- und Jugendarbeit. Wir profitieren auf vielen Ebenen von einem Digitalisierungsschub und stellen gleichzeitig fest, dass sich Kinder- und Jugendarbeit massiv verändern wird. Wir werden immer agiler handeln müssen, um auch zukünftig aktiv Zukunftsräume für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern- und Jugendlichen zu schaffen.“ „Denn“, so sind die neuen aej-Vorstände überzeugt, „Kinder- und Jugendarbeit ist gelebte Kirche der Gegenwart und sie will gerne die Zukunft von Kirche mitgestalten. Kinder- und Jugendarbeit will jedoch nicht für die Zukunft ‚verzweckt‘ werden.“

Darüber hinaus will der neue aej-Vorstand das Miteinander der aej-Mitglieder stärken und somit die Kraft der Evangelischen Jugend bündeln, ohne dabei die Eigenständigkeit und Einzigartigkeit ihrer Mitglieder nivellieren zu wollen: „Eine Stärke der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit liegt gerade in der Verschiedenheit ihrer Beteiligten begründet.“

Eine gemeinsame Herausforderung sieht der neue Vorstand der Arbeitsgemeinschaft auch in der finanziellen Konsolidierung des Verbands, denn die Finanzmittel der Kirche und damit auch die der aej werden knapper: „Es gilt, Organisationsstrukturen zukunftsfähig zu machen, etwa durch die Verschlankung von Gremien und Organen, ohne dadurch Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten für junge Menschen zu gefährden.“

Am Samstag, den 21. November 2020, wird der neu gewählte aej-Vorstand im digitalen Schlussgottesdienst der 131. aej-Mitgliederversammlung, der aus dem Kasseler Event- und Tagungszentrum live für all Delegierten übertragen wird, in sein Amt eingeführt. Ebenfalls in ihr neues Amt eingeführt werden aej-Generalsekretär Michael Peters und Susanne Fick, die Leiterin Förderung und Finanzen in der aej/ESG-Geschäftsstelle.

Hintergrund:

Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die aej die Interessen der Evangelischen Jugend auf Bundesebene gegenüber Bundesministerien, gesamtkirchlichen Zusammenschlüssen, Fachorganisationen und internationalen Partnern. Ihre derzeit 33 Mitglieder sind bundeszentrale evangelische Jugendverbände und Jugendwerke, Jugendwerke evangelischer Freikirchen und die Kinder- und Jugendarbeit der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Acht evangelische oder ökumenische Verbände, Einrichtungen und Fachorganisationen sind als außerordentliche Mitglieder angeschlossen. Die aej vertritt die Interessen von ca. 1,35 Millionen jungen Menschen.

Weitere Informationen:


Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) koordiniert, fördert und gestaltet die evangelische Jugendarbeit in Württemberg. Unser Ziel ist es, junge Menschen zum Glauben an Jesus Christus einzuladen, ihren Glauben im Alltag zu stärken und sie bei ihrem Engagement für Jugendarbeit und Gesellschaft zu unterstützen. Kurz gesagt: begegnen, begleiten und befähigen. Deshalb unterstützen wir Kinder, Konfirmanden, Jugendliche, Familien und (junge) Erwachsene über unsere sinnstiftenden Arbeitsbereiche, Veranstaltungen, Bildungsangebote und Reisen. Zudem bringen wir die einzelnen Jugendwerke vor Ort sowie in den Bezirken voran. Als größter konfessioneller Jugendverband in Baden-Württemberg bieten wir jährlich circa 306.000 jungen Menschen regelmäßige und circa 462.000 einmalige Angebote. Wir arbeiten selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und mit einem großen Netzwerk an Partnern. Mehr über uns erfahren Sie unter www.ejwue.de/ueber-uns/wer-wir-sind/ 

FSJ/BFD lohnt sich!

FSJ/BFD lohnt sich!

Anna-Maria Steinhilper (Kirchengemeinde Knittlingen (18/19))

Studium Grundschullehramt an der PH in Karlsruhe

"Mein Freiwilligendienst war herausfordernd, leidenschaftlich und wertvoll. Ein Jahr gefüllt mit tollen Erlebnissen, Chancen, Impulsen und spannenden Begegnungen mit anderen Menschen und Gott. Ich würde mich immer wieder für ein FSJ im EJW entscheiden!"

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