14.11.2011

Pfarrer/innen der Zukunft!

Bei der Info-Tagung Theologiestudium konnten 80 Schülerinnen und Schüler schauen, ob die Kragenweite des Talars passt

Die diesjährige Info-Tagung zum Theologiestudium vom 12.-14.11.2011 endete mit einer Verabschiedungskette, bei der zu spüren war, dass viele tiefgehende Gespräche stattgefunden haben und neue Bekanntschaften entstanden sind. Der Wert der Tagung für die Orientierung bei der Berufsfindung im Bereich Theologie und Kirche wurde von den über 80, auf Einladung der evangelischen Landeskirche Teilnehmenden vielfach bestätigt. „Ich fühle mich ermutigt, dass es auch Religionsunterricht in der 8. Klasse geben kann, bei dem die Schüler nicht völlig uninteressiert den Unterricht stören", äußert eine am Lehramtstudium interessierte Teilnehmerin. „Gut, dass man einen Einblick ins Studentenleben bekommt und viel mit Studenten reden kann".

Das dichte und informative Programm, das von Landesschülerpfarrer Wolfgang Ilg, den Repetenten am Evangelischen Stift Stefanie Schoor und Johannes Wahl angeboten und mit vielen Helfern umgesetzt wurde, wartete nicht nur mit Informationen zu den Berufen Pfarrer und Lehrer, Studienablauf und Wohnmöglichkeiten in den verschiedenen Häusern in Tübingen auf, sondern bot immer wieder auch Raum für die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Die Fragen konnten an die verschiedensten Ansprechpartner gestellt werden, so dass Einsichten in verschiedene Biographien möglich waren, z.B. in Fragerunden nach den Impulsreferaten der Referenten aus Kirche, Diakonie, Gemeinde- und Sonderpfarramt, Lehramt, der Universität Hohenheim und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg sowie der evangelisch-theologischen Fakultät. Intensiv waren auch die Gespräche bei den gemeinsamen Mahlzeiten im Evangelischen Stift, bei der Führung im Albrecht-Bengel-Haus oder aber nach einer Abendandacht zum Themenkomplex „In-Group-Gefühl durch Worship und verständliches, weltzugewandtes Christsein". Immer wieder wurde intensiv über Glaubensfragen, Begabungsfragen und Fragen der Berufsfindung diskutiert. „Ist das Theologie-Studium nicht zu theoretisch? Bereitet es mich wirklich auf den Pfarrberuf vor?" oder „Wie ändert sich durch das Theologie-Studium mein Glaube?" sind Themen, die für manche noch offen sind.
Für das Gemeindepfarramt war es den Schülerinnen und Schülern wichtig zu sehen, wie der konkrete Tagesablauf eines Pfarrers gestaltet ist. Eine häufig und für die Wahl des Berufs wohl entscheidende Frage ist die nach dem Verhältnis von Beruf und Privatleben: „Kann ich auch als Pfarrer meinen Hobbys nachgehen", z.B. aktiv im Fußballverein sein oder Freundschaften pflegen sowie eine Familie haben? Für manche ist nach einer ersten realen Anprobe bereits sicher, dass der Talar (dann in der richtigen Größe) passt. Für andere ist klar, dass es ein anderer Weg wird, der aber meist dennoch mit der Kirche verbunden bleibt. So gibt die Info-Tagung Hoffnung auf viele engagierte junge Menschen, die Ihren Weg in und um die Kirche herum finden.

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Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) koordiniert, fördert und gestaltet die evangelische Jugendarbeit in Württemberg. Unser Ziel ist es, junge Menschen zum Glauben an Jesus Christus einzuladen, ihren Glauben im Alltag zu stärken und sie bei ihrem Engagement für Jugendarbeit und Gesellschaft zu unterstützen. Kurz gesagt: begegnen, begleiten und befähigen. Deshalb unterstützen wir Kinder, Konfirmanden, Jugendliche, Familien und (junge) Erwachsene über unsere sinnstiftenden Arbeitsbereiche, Veranstaltungen, Bildungsangebote und Reisen. Zudem bringen wir die einzelnen Jugendwerke vor Ort sowie in den Bezirken voran. Als größter konfessioneller Jugendverband in Baden-Württemberg bieten wir jährlich circa 306.000 jungen Menschen regelmäßige und circa 462.000 einmalige Angebote. Wir arbeiten selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und mit einem großen Netzwerk an Partnern. Mehr über uns erfahren Sie unter www.ejwue.de/ueber-uns/wer-wir-sind/ 

FSJ/BFD lohnt sich!

FSJ/BFD lohnt sich!

Matthias Henzler ( CVJM Fellbach (17/18))

Maschinenbaustudium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

"Mein FSJ war für mich eine unglaublich erfahrungsreiche Zeit. Ich konnte mir neue spannende Fähigkeiten aneignen, alte Talente wieder auskramen und durfte Dinge ausprobieren, die ich immer schon mal machen wollte. Aber am eindrucksvollsten waren die Begegnungen: ob auf Seminar oder in der Jugendgruppe, im Mitarbeiterkreis oder im Büro, überall hatte ich die Chance aus Fremden Freunde werden zu lassen, die mich auch jetzt nach meinem FSJ immer noch begleiten. Deshalb kann ich guten Gewissens sagen, dass ein FSJ im EJW sich lohnt."

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