26.01.2012 - Autor: Floh Maier

"Donnertöchter | Donnersöhne"

Soziale Arbeit trifft auf Film und stellt die Frage: Wie sieht heute Nachfolge praktisch aus?

"2 Querdenker und Weltverbesserer, 2 Kameras, 3 Wochen quer durch Deutschland, 7 Interviews mit Menschen, 7 Alltagsgeschichten aus der sozialen Arbeit, 1 Woche Kurzfilmproduktion" 

So die eigene Kurzbeschreibung des Kurzfilmprojekts: "Donnertöchter | Donnersöhne". Hinter diesem Projekt stecken Samuel Kümmel und Konstantin Orizaris. Ihre Idee: ein Kurzfilm zum Thema Soziale Arbeit in Deutschland. Mit einem der beiden war ich im Gespräch:

Konstantin wie seit ihr auf die Idee dieses Projektes gekommen?

Konstantin: “Zum Einen lag die Idee nahe, weil Sam und ich beide filmbegeistert sind und auch schon die ein oder anderen kleineren Projekte mit der Kamera eingefangen haben. Zum Anderen fiel mir auf, dass an der Schnittstelle von Film und Sozialer Arbeit besonders im christlichen Bereich noch viel Potential besteht. Unser Anliegen dabei ist es, Menschen und ihre Modelle von Nachfolge zu zeigen. Wir leben in einer Zeit, in der uns viele Themen bewegen: das Wirtschaftssystem steht in Frage. Das Thema Herrschaftsverhältnisse wird diskutiert. Wir müssen uns überlegen, wie wir weiter mit der Natur und unseren Ressourcen umgehen – Sinnfragen, vor die wir gestellt werden. Und wir wollen mit diesem Projekt Menschen zeigen, die Antworten finden.”

Wie seid ihr auf den Namen gekommen?

Konstantin: "In Lukas 9 steht die Geschichte der beiden Jünger Jesu, deren “Feuereifer” zum Sprichwort geworden ist. Und uns ging es beidem Titel natürlich weniger um Brandstiftung, sondern darum, Menschen unserer Generation zu zeigen, die etwas bewegen wollen. Die mit Mut vorangehen. Die Feuer und Flamme für eine Sache sind. Und weil wir uns natürlich nicht nur auf die Männer konzentrieren wollen, suchen wir Donnertöchter und Donnersöhne.”

Was ist das Ziel eurer Aktion (vom eigentlichen Produkt mal abgesehen)?

Konstantin: “Wir wollen nicht, dass Menschen, die unseren Film dann sehen, sofort in blinden Aktionismus ausbrechen. Das wäre zu kurz gegriffen. Wir wollen eher zeigen, wie Menschen nachhaltig losgegangen sind, um Neues zu wagen - dass Glaube & Spiritualität eben mehr ist als eine Sonntagssache. Der Film soll praktische Nachfolge zeigen, die die Gesellschaft verändert. Und er soll den Zuschauern Mut machen, sich auch darauf einzulassen. Außerdem: Ich studiere in Kassel an der CVJM-Hochschule (www.cvjm-hochschule.de), und daher beleuchtet das Projekt fachlich natürlich das Thema „Soziale Arbeit im 21. Jahrhundert“."

Habt ihr konkrete Stationen?

Kontantin: “Im Moment laufen die Anfragen. Die Reiseroute richtet sich auch ein bisschen nach unserem Spendenstand den wir erreichen. Bevor es losgeht werden wir die Reiseroute aber veröffentlichen. Man wird unser Projekt ab dem 26.02. unter www.projektdonnerwetter.org oder auf facebook verfolgen können.”  

Gute Filme liegen mir am Herzen. Nicht umsonst ist das ejw-Videoteam oft und fleißig unterwegs. Für das Kurzfilmprojekt brauchen Konstantin und Samuel ganz konkret 2500€. Sozusagen ein kleines Kickstarterprojekt. Wer die Idee genauso gut findet wie ich sollte vielleicht mal in seiner Geldbörse nachschauen und überprüfen ob ein paar Euronen übrig sind die man weitergeben kann. Die wichtigsten Infos noch einmal zusammengefasst findet ihr in diesem PDF...

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Rolf Lehmann

Bürgermeister a. D. / Ministerialdirektor i. R.

"Die evangelische Jugendarbeit und der weltweite CVJM befähigen Menschen zu verantwortungsvollem Engagement durch Bibel und Bildung. Deshalb steht diese Jugendarbeit am Anfang aller notwendigen Veränderungen, die ein wenig Reich Gottes und Licht aus der ewigen Welt in diese dunkle und kalte Welt herein leuchten lassen."

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