30.11.2009 - rr

Relaxt und persönlich

Landesbischof Frank Otfried July zu Gast beim CVJM-Treff in Walddorfhäslach.

Samstag Nachmittag. 28. November. Gegen 15 Uhr. Knapp 400 Gäste warten interessiert auf das Interview mit „ihrem" Landesbischof. Mit guten Fragen und Natürlichkeit gelingt es Landesjugendreferentin Petra Müller in Kürze das Oberhaupt der evangelischen Kirche in Württemberg aus der Reserve zu locken.
Entspannt erzählt der Landesbischof aus seinem Amtsalltag, verweist auf die Gefahr, geistliche stille Zeiten in der Terminflut zu funktionalisieren und die Buntheit einer lebendigen Landeskirche allzu schnell zu vergessen. Er freut sich über das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den CVJM und Kirchengemeinden. Der CVJM hat die Chance durch seine Beweglichkeit in der Vereinsstruktur und als Weltverband Querkontakte zu knüpfen, wo sich die Landeskirche vielleicht schwerer täte.

„Der CVJM und das Evangelische Jugendwerk in Württemberg haben uns in dieser beweglichen Form eine Jugendarbeit beschert, wie sie in Deutschland fast einzigartig ist." Gleichzeitig bestehe die Gefahr, in einer Gesellschaft, wo es Institutionen zunehmend schwerer haben, das Gespür füreinander aus dem Blick zu verlieren. CVJM und Kirche dienen letztlich der Gemeinde Christi. Mit dieser Sichtweise könnten manche Strukturdebatten und Rechtsfragen vertrauensvoller gelöst werden.


Im Blick auf Spannungen zwischen Kirchengemeinde und CVJM rät der Landesbischof zu dem Modell Perspektivwechsel: Eine Woche lang sollten die verschiedenen Vertreter einmal in die Schuhe des anderen schlüpfen.
„Kirche Jesu Christi muss ein Mehrgenerationenhaus sein. In diesem Haus gibt es selbstverständlich unterschiedliche Zimmer."
Eine Frage, die den Bischof beschäftigt: Wie kann es gelingen, dass junge Menschen und Erwachsene immer wieder gemeinsame Begegnungsfelder haben? Wie kriegen wir Beweglichkeit und Tradition in unserer Landeskirche immer wieder zusammen?


60 Minuten Gespräch vergingen wie im Flug. Nicht nur der Amtsträger der evangelischen Landeskirche in Württemberg gewann an diesem Nachmittag die Sympathie seiner Zuhörer, sondern auch der Mensch Frank Otfried July.
Petra Müller

Einsetzung von Landesjugendreferent Matthias Kerschbaum

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Bildmitte: Uwe Rechberger, Vorsitzender CVJM-Landesverband
rechts: Matthias Kerschbaum

Going to Gemba
Wie bitte? Going to Gemba. Wohin soll ich gehen? Gemba heißt auf japanisch: Ort des Geschehens. Im Geschäftsleben wird dieser Ausspruch verwendet. Dorthin gehen, wo etwas los ist. An den Tatort.
Mit diesem Predigteinstieg hat der neue CVJM-Landesjugendreferent die Aufmerksamkeit aller Zuhörer gewonnen. Hören Sie mehr...

Webcode 2009ejw1130

 

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Thai An Vu

Informatikerin & Ehrenamtliche im EJW-Weltdienst

"Zuerst habe ich gedacht, ich bin ja schon selber Migrantin und in Migrantengemeinden aktiv. Doch in Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen und in anderen Ländern habe ich einen neuen Schatz entdeckt. Es macht Spaß Erfahrungen zu teilen."

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